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Nachfolger für Kletteraffe und Gnom gesucht

16.06.2006
"Gnompreis" für innovative Spielzeuge zum zweiten Mal ausgelobt

Der Kletteraffe, der störrische Esel und vor allem der Kreisel "Gnom" waren Verkaufsschlager der Blechspielwarenfabrik von Ernst Paul Lehmann. Während die historischen Spielzeuge im Städtischen Museum zu bewundern sind, werden bereits zum zweiten Mal ihre modernen Nachfolger gesucht. Nach dem Erfolg des letztjährigen Wettbewerbs lobt die Fachhochschule Brandenburg (FHB) auch in diesem Jahr den "Gnompreis" aus. Gesucht werden erneut "innovative Spielzeuge aus naturwissenschaftlichen Gesetzen". Zur Teilnahme aufgerufen sind Schüler, Auszubildende und Studierende sowie Lehrer, Ausbilder und Professoren aus dem Land Brandenburg.


Der Klassiker aus der Spielwarenfabrik Ernst Paul Lehmanns Museum im Frey-Haus, Brandenburg an der Havel

Die Bewerbungsunterlagen für den mit insgesamt 3.000 Euro dotierten Preis sind bis Freitag, 25. August, bei der Technologie- und Innovationsberatungsstelle (TIBS) der FH Brandenburg einzureichen (Anschrift: Postfach 2132, 14737 Brandenburg an der Havel). Zu den notwendigen Unterlagen gehören Angaben zur Person bzw. zum Team und zur Bildungseinrichtung, eine Beschreibung mit kurzer Erklärung über Aufbau und Funktionsweise des Spielzeugs sowie ein Modell oder ein Demonstrationsmuster. Die Jury setzt sich aus Vertretern der Spielwarenbranche, der Lehre und der Sponsoren zusammen und bewertet die Wettbewerbsbeiträge nach den Kriterien Neuartigkeit der Lösung, Anwendung naturwissenschaftlicher Gesetzmäßigkeiten, Nutzen für den Einsatz im Unterricht, Eignung als Spielzeug und Nachweis der Machbarkeit. Die Preisverleihung findet am Montag, 25. September, im Rahmen der Feier zur Eröffnung des Hörsaalgebäudes statt. Die besten Beiträge werden anschließend in einer Ausstellung präsentiert.

Die erfolgreiche Geschäftsidee des Fabrikanten Ernst Paul Lehmann beruhte auf der Umsetzung natur- und ingenieurwissenschaftlicher Erkenntnisse in Spielwaren. Die FH Brandenburg prüft im Rahmen von studentischen Projekten, ob diese Idee wiederbelebt werden kann. Deshalb steht der "Gnompreis" unter dem Motto "Altes Wissen, neue Produkte - Innovationen für die Zukunft".

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Auskünfte erteilen Sylvia Fröhlich (E-Mail: froehlis@fh-brandenburg.de , Telefon: 03381/355-419) und Bärbel Boritzki-Ritter (E-Mail: boritzki@fh-brandenburg.de , Telefon: 03381/355-122).

Stefan Parsch M. A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-brandenburg.de

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