Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Hertie-Stipendien für die ESCP-EAP Berlin

01.06.2006


Hertie-Stipendien für die ESCP-EAP Berlin
Stiftung unterstützt einzigartiges MBA-Programm mit Osteuropakompetenz



Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung verlängert ihr Stipendienprogramm für die Teilnehmer des Zentraleuropäischen MBA-Studium ("CeMBA") an der ESCP-EAP Europäische Wirtschaftshochschule Berlin: Bis 2008 sollen jährlich 12 Stipendiaten ihr spezielles Studien-Programm ohne finanzielle Engpässe zu Ende führen. Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung vergibt seit 2002 Stipendien an mittel- und osteuropäische Nachwuchsführungskräfte, die an der ESCP-EAP Berlin ausgebildet werden.

Bisher haben rund 90 Stipendiaten aus Polen, der Slowakei, Ungarn und Tschechien das MBA-Programm erfolgreich absolviert. Nach einem einjährigen Teilzeit-Studium in ihrem Heimatland sowie einem mehrmonatigen Praktikum bei deutschen Unternehmen studieren die Teilnehmer 5 Monate an der ESCP-EAP Berlin. In dem Intensivstudium von über 400 Stunden können sie ihre Kenntnisse in Volkswirtschaftslehre, Personalführung, Cross-Cultural-Management, Marketing sowie Wirtschaftsinformatik vertiefen. Die besondere Attraktivität des Zentraleuropäischen MBA-Studiums (CeMBA) an der ESCP-EAP Berlin liegt vor allem in der Praxisnähe und der Transnationalität des Programms. Die multinationale Zusammenarbeit der Teilnehmer fördert in besonderem Maße ihre interkulturelle Kompetenz.

Das Stipendienprogramm der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung an der ESCP-EAP Berlin ist eines von 10 großen Programmen, die die Stiftung gemeinsam mit renommierten Kooperationspartnern durchführt. Mit ihren Stipendienprogrammen möchte die Stiftung begabten jungen Europäern spezielle Weiterbildungsmöglichkeiten in Deutschland bieten. "Die Förderung leistungsstarker Studenten und hochqualifizierter Führungsnachwuchskräfte aus den mittel- und osteuropäischen Ländern liegt uns dabei besonders am Herzen. Mit der Unterstützung dieser jungen Menschen möchten wir einen Beitrag zur erfolgreichen Integration in eine erweiterte Europäische Union leisten", so Marlies Mosiek-Müller, die Sprecherin der Geschäftsführung der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung. Das CeMBA-Programm stößt in den EU-Beitrittsländern auf stetig wachsendes Interesse und wurde vom Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft prämiert.

Der einzigartige Zentraleuropäische MBA (CeMBA) ist ein staatlich anerkannter postgradualer Studiengang und setzt seinen Schwerpunkt auf Mittel- und Osteuropa. Das zweijährige Programm wird gemeinsam mit 6 Partneruniversitäten in Poznan (Polen), Bratislava (Slowakei), Prag (Tschechien), Tartu (Estland), Budapest (Ungarn) und Kiew (Ukraine) durchgeführt. Im ersten Jahr studieren die Teilnehmer in Teilzeit an einer der Partnerhochschulen, das zweite Studienjahr besteht aus einem Praktikum in Deutschland und einem fünfmonatigen Vollzeitstudium an der ESCP-EAP Berlin. Das MBA-Programm ist durch die europäische EFMD (EQUIS) und die britische AMBA zertifiziert.

Hintergrundinformationen

Die Gemeinnützige Hertie-Stiftung ist eine der großen privaten Stiftungen Deutschlands. Auf dem Gebiet ihrer Schwerpunktthemen Europäische Integration, Erziehung zur Demokratie sowie Neurowissenschaften/multiple Sklerose möchte die Stiftung neue Lösungen aufspüren und zu deren praktischer Umsetzung beitragen. In ihrem Schwerpunkt Europäische Integration will die Stiftung durch ihre Stipendienprogramme, durch den Aufbau von Fortbildungseinrichtungen und durch die Förderung grenzüberschreitender wissenschaftlicher Zusammenarbeit einen eigenen Beitrag zur Einigung Europas leisten.

ESCP-EAP: Das Europa-Studium - Lernen im europäischen Hochschulnetzwerk

Die ESCP-EAP Europäische Wirtschaftshochschule Berlin ist der deutsche Standort der ESCP-EAP European School of Management (Berlin, Paris, London, Madrid, Turin) und als wissenschaftliche Hochschule staatlich anerkannt. Vom wirtschaftswissenschaftlichen Hauptstudium über Promotions- und MBA-Programme bis zur Corporate Education bietet die ESCP-EAP Berlin ein breites Spektrum an Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für internationale Führungskräfte. Die ESCP-EAP arbeitet seit 30 Jahren in Deutschland und ist landesweit die einzige Hochschule, die von allen drei wichtigen internationalen Akkreditierungsagenturen - AACSB, AMBA und EFMD (EQUIS) - anerkannt ist. Die ESCP-EAP wird von der Deutsch-Französischen Hochschule unterstützt.

Kontakt:
Dr. Katia Glaser, ESCP-EAP Europäische Wirtschaftshochschule Berlin
Heubnerweg 6, 14059 Berlin, Tel +49 (0)30. 32 007 145, Fax +49 (0)30. 32 007 111
katia.glaser@escp-eap.de, www.escp-eap.de

Dr. Katia Glaser | idw
Weitere Informationen:
http://www.escp-eap.de/
http://www.ghst.de

Weitere Berichte zu: MBA-Programm Stipendienprogramm Stipendium

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht EU-Projekt: Bilder leistungsstark und energieeffizient verarbeiten
24.01.2017 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht „Allen Unkenrufen zum Trotz“ Neues Projekt sorgt für Schutz der Gelbbauchunken in Bayern
24.01.2017 | Bundesamt für Naturschutz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie