Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Renommiertester deutscher Forschungsförderpreis soll noch attraktiver werden

31.05.2006


Änderungen im Leibniz-Programm der DFG



Das Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat sich in den letzten zwei Jahrzehnten zum angesehensten Förderprogramm für Spitzenforschung in Deutschland entwickelt und auch in der internationalen Wissenschaftslandschaft einen festen Platz. Der Hauptausschuss der DFG hat nun beschlossen, das Programm weiterzuentwickeln und damit für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler noch attraktiver zu machen. Ab 2007 wird die Preissumme auf 2,5 Millionen Euro erhöht. Damit ist der Leibniz-Preis wieder der höchstdotierte deutsche Förderpreis für Spitzenforschung. Die finanzielle Aufstockung und eine Verlängerung der Laufzeit auf sieben Jahre sollen den Arbeitsbedingungen und Bedürfnissen herausragender Wissenschaftler besser gerecht werden.



Ziel des Leibniz-Programms ist es, für exzellente Forscherinnen und Forscher optimale Arbeitsbedingungen zu schaffen, sie von Verwaltungsaufgaben zu entlasten und ihnen die Möglichkeit zu geben, besonders qualifizierte Nachwuchswissenschaftler zu beschäftigen. Die beschlossenen Änderungen im Programm tragen der Tatsache Rechnung, dass sich seit der Einrichtung des Programms vor 20 Jahren sowohl die finanziellen Anforderungen für Spitzenforschung als auch die Arbeitsbedingungen insgesamt verändert haben. Künftig werden im Leibniz-Programm geförderte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler daher statt der bisherigen 1,5 Millionen Euro ein Preisgeld von 2,5 Millionen Euro erhalten. Die Verlängerung der Förderdauer von fünf auf bis zu sieben Jahre ermöglicht eine bessere Ausnutzung der Fördermittel, da sie notwendige Planungs- und Vorbereitungszeiten für Projekte berücksichtigt und ihren Abschluss innerhalb der Förderzeit ermöglicht.

Weitere Änderungen betreffen das Berichts- und Vorschlagsverfahren. Der bisherige Kreis der Vorschlagsberechtigten wird erweitert. Zukünftig können alle DFG-Mitglieder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zur Förderung im Leibniz-Programm vorschlagen.

Ansprechpartnerin in der DFG für Informationen zum Leibniz-Programm ist Ursula Rogmans-Beucher, Tel. 0228/885-2726, E-Mail: ursula.rogmans-beucher@dfg.de.

Heike Klebe | DFG-Presse
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung

Weitere Berichte zu: Forschungsförderpreis Spitzenforschung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

nachricht Sensible Daten besser analysieren
16.02.2017 | Georg-August-Universität Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Im Focus: Breakthrough with a chain of gold atoms

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

In the field of nanoscience, an international team of physicists with participants from Konstanz has achieved a breakthrough in understanding heat transport

Im Focus: Hoch wirksamer Malaria-Impfstoff erfolgreich getestet

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Tübinger Wissenschaftler erreichen Impfschutz von bis zu 100 Prozent – Lebendimpfstoff unter kontrollierten Bedingungen eingesetzt

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

Physikerinnen und Physiker diskutieren in Bremen über aktuelle Grenzen der Physik

21.02.2017 | Veranstaltungen

Kniffe mit Wirkung in der Biotechnik

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit den Betriebsräten Sozialpläne

21.02.2017 | Unternehmensmeldung

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zur Sprache gebracht: Und das intelligente Haus „hört zu“

21.02.2017 | Messenachrichten