Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Spitzenforschung soll in die Anwendung gehen: Der hausinterne Ideenwettbewerb des INP zur Findung von Gründerideen

30.05.2006


Am 30. Mai wurden im INP Greifswald (Institut für Niedertemperatur-Plasmaphysik e.V.) die Gewinner des ersten hausinternen Ideenwettbewerbs zur Findung von Gründerideen ausgezeichnet.


Angeregt wurde der Wettbewerb durch die Patentverwertungsagentur Mecklenburg-Vorpommern (PVA) und den Projektträger Jühlich (PtJ), die auch den jährlichen Ideenwettbewerb M-V, die Venture Sail, veranstalten. Die Jury bestand aus Vertretern der Industrie und der Wirtschaft, so waren Herr Helms von der PVA, Herr Jürgens und Herr Kastirr vom Unternehmerverband Vorpommern, Herr Kokowsky vom Technologiezentrum Technologiezentrum Fördergesellschaft mbH Vorpommern (TZV), Herr Mann von der Industrie- und Handelskammer zu Neubrandenburg (IHK), Herr Debeolles von der Wirtschaftsfördergesellschaft sowie Herr Prof. Dr. Weltmann als Vertreter des INP maßgeblich an der Bewertung der Beiträge und Auswahl der Gewinner beteiligt.

Die Jurymitglieder unterstützen Initiativen wie diese als Chance für die Region, zur Stärkung des Wirtschafts- und Forschungsstandorts und damit zur Schaffung von Arbeitsplätzen.


Die Akteure sind sich einig, dass mit den Beiträgen deutlich gezeigt wurde, dass Forschung zu verwertbaren Ergebnissen führt. Besonders erfreut waren die Initiatoren und die Jury von der regen Teilnahme der Mitarbeiter des INP. So waren 20 Beiträge von den ca. 130 Mitarbeitern eingegangen.

Es wurden jeweils drei Beiträge in den zwei Gruppen "Gründerteam" und "Forscherteam" prämiert. Eindeutiger Gewinner des Nachmittags war das Team um Herrn Dr. Ronny Brandenburg und Herrn Udo Krohmann mit ihrem PLexc, einem innovativen Plasmawerkzeug zur High-Tech-Oberflächenbehandlung von der Reinigung bis hin zur Diamantbeschichtung. PLexc ist eine umweltfreundliche und preiswerte Technologie, die insbesondere in der Automobilindustrie, der Luft- und Raumfahrttechnik oder der Schiffsbauindustrie zur Anwendung kommen kann. Dicht gefolgt wurden sie vom Team von Dr. Eckhard Kindel mit dem InPla-Tool, einem nichtthermischen Plasma-Tool zur Oberflächenbehandlung von Materialien unter Atmosphärendruck-Bedingungen, das unter anderem in der Elektronikindustrie, der Kunststoffverarbeitung und der Herstellung von Medizingeräten Anwendung finden kann.
Eine Fördersumme von insgesamt 13.000 Euro wurde zur Weiterentwicklung der Ideen zur Marktreife an die Gewinner verteilt.

Die Veranstalter planen für nächstes Jahr ein Folgeprojekt, um diese erfolgreiche Veranstaltung nachhaltig zum Nutzen der Region auszudehnen.

Anne Erdmann | TZ-Förderges. mbH Vorpommern
Weitere Informationen:
http://www.technologiezentrum.de
http://www.technologiezentrum.de/termine

Weitere Berichte zu: Gründeridee INP Ideenwettbewerb Luft- und Raumfahrt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE