Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF fördert Einsatz von Stammzellen in der Medizin

07.04.2006


Experten aus zehn Forschungsverbünden treffen sich in Berlin



Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert den Einsatz von Stammzellen in der Medizin. Experten aus den zehn Forschungsverbünden des BMBF-Programms zur "Zellbasierten, regenerativen Medizin" treffen sich am Freitag zu ihrer ersten gemeinsamen Arbeitstagung in Berlin. Ihre Forschungsarbeiten werden bis zum Jahr 2008 mit knapp 12 Millionen Euro gefördert.

... mehr zu:
»Forschungsverbund »Stammzelle


Die Entwicklung von zellbasierten und regenerativen Therapien gehört zu den innovativsten Feldern der biomedizinischen Forschung. Diese Therapien nutzen das Potenzial von Stammzellen, um den Verlust von Organfunktionen zu beheben oder beschädigtes Gewebe zu ersetzen. Damit soll die Behandlung von Krankheiten verbessert werden, für die es bisher keine oder nur unzureichende Therapien gibt. Zwar sind noch Jahre der Forschung notwendig, bevor Patienten auf diese Weise routinemäßig behandelt werden können. Das große Engagement exzellenter Forschergruppen aus dem akademischen, klinischen und industriellen Umfeld im Rahmen der BMBF-Förderung zur "Zellbasierten, regenerativen Medizin" zeigt aber schon jetzt eindrucksvoll, welche großen medizinischen und wirtschaftlichen Chancen dieses Forschungsfeld eröffnet.

Mit Hilfe von Stammzellen können körpereigene Selbstheilungskräfte aktiviert und Ersatzgewebe für die Transplantation erzeugt werden. Um dieses Ziel zu erreichen, analysieren die Forscher die molekularen Faktoren, die die Entwicklungsfähigkeit embryonaler und adulter Stammzellen ausmachen. Diese Kenntnis soll dann für die Geweberegeneration eingesetzt werden und für die Reprogrammierung von Körperzellen genutzt werden. Konkret beschäftigen sich die Forscher etwa mit der Behandlung von Parkinson oder dem Potenzial der Nabelschnurzellen als körpereigenes Ersatzteillager. Eine weitere Gruppe will die Abstoßungsreaktionen nach Fremdorgantransplantation verhindern, indem sie die Fähigkeit von Knochenmarksstammzellen nutzt, das körpereigene Abwehrsystem zu beeinflussen.

Weitere Informationen finden Sie im Internet:
Der Tagungsband zur Veranstaltung steht auf www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/147.php zum Download. Informationen zu den einzelnen Forschungsvorhaben gibt es unter www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/1195.php. Informationen zur regenerativen Medizin und Biologie bietet eine aktuelle BMBF-Publikation unter www.bmbf.de/pub/regenerative_medizin_biologie.pdf.

Kontakt:
Projektträger des BMBF im DLR
- Gesundheitsforschung -
Heinrich-Konen-Straße 1
D-53227 Bonn
Telefon: 0228-3821-210
Mail: gesundheitsforschung@dlr.de

Silvia von Einsiedel | idw
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de/pub/regenerative_medizin_biologie.pdf
http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/147.php
http://www.gesundheitsforschung-bmbf.de/de/1195.php

Weitere Berichte zu: Forschungsverbund Stammzelle

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Berührungslose Ladesysteme
16.11.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Studenten nehmen mit Frühwarnsystem für Geisterfahrer an internationalem Wettbewerb in Peking teil
15.11.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte