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Bundesumweltministerium fördert neues Photovoltaik-Evaluationscenter mit über 11 Millionen Euro

21.03.2006


Gabriel: Photovoltaik-Forschung in Freiburg eroeffnet Perspektiven fuer die Industrie



Bei der Einweihung des Photovoltaik-Technologie Evaluationscenters (PV TEC) in Freiburg bekannte sich Bundesumweltminister Sigmar Gabriel zu einer konsequenten Forschungsfoerderung: "Das Evaluationscenter eroeffnet hervorragende Perspektiven fuer die gesamte Photovoltaik-Industrie. Es wird die Weltmarktfaehigkeit unserer Photovoltaik-Technik weiter staerken. Schon heute sind deutsche Unternehmen bei der Nutzung der Solarenergie fuehrend", so Gabriel. Mit ueber 11 Millionen Euro Forschungsgeldern aus dem Bundesumweltministerium hat das Fraunhofer-Institut fuer Solare Energiesysteme (FHG ISE) in Freiburg das Innovationszentrum aufgebaut.

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Das PV TEC ist eine Forschungsbasis auf hoechstem wissenschaftlich-technischem Niveau, die die exzellenten Laborbedingungen am FHG ISE hervorragend ergaenzt. Mit dem Projekt steht der deutschen Photovoltaik-Industrie eine Forschungseinrichtung zur Verfuegung, die bisher unbekannte Forschungs- und Entwicklungsmoeglichkeiten ohne Beeintraechtigung der laufenden Produktion ermoeglicht.

Mit der wissenschaftlichen Kompetenz des FHG ISE, der Fachkompetenz der Industrie und den Geldern des Bundesumweltministeriums koennen differenzierte industrielle Prozesse zur Herstellung von Solarzellen mit den gegenwaertig modernsten Geraeten getestet werden. Dazu werden jeweils die fortschrittlichsten Maschinengenerationen eingesetzt. Diese Konzentration auf die industrielle Zukunft wird die Solarzellenfertigung nachhaltig stimulieren.

Insgesamt hat Deutschland durch Energie aus Wind, Wasser, Sonne, Biomasse und Erdwaerme im Jahr 2005 ueber 83 Mio. Tonnen an klimaschaedlichem Kohlendioxid (CO2) eingespart. Das sind zusaetzlich rd. 8 Mio. Tonnen ueber der vorjaehrigen Einsparung. Erneuerbare Energien sollen nach dem Willen der Bundesregierung bis 2020 wenigstens 20 Prozent des Bruttostromverbrauchs decken, moeglich waeren sogar 25 Prozent.

Michael Schroeren | BMU-Pressereferat
Weitere Informationen:
http://www.bmu.de

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