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Ideen aus dem Biolabor

21.03.2006


Kieler Universität erhält Auszeichnung des Bundespräsidenten



Für ihre Forschung um die Schutzmechanismen der Haut wurde heute (21.03.06) die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) vom Bundespräsidenten ausgezeichnet: Die von ihm signierte Urkunde und die Ehrentafel "Ort im Land der Ideen" erhielten Professor Thomas Bosch als Vertreter des Zentrums für Molekulare Biotechnologie und die Veranstaltungskoordinatorin Susanne Schuck von Kirsti Busch als Vertreterin der Deutschen Bank, die das Projekt "365 Orte im Land der Ideen" als Partnerin unterstützt.

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Die Tafel am Eingang des Bioturms, Am Botanischen Garten 1-9, zeugt nun von der Veranstaltung am 5. Oktober. "Warum die Haut nichts umhaut" kann man erfahren, wenn die Kieler Universität ihre Biolabore für Interessierte öffnet. Das Programm steht bereits fest: ein Workshop zum Thema Biotechnologie und Genetik – Vorträge, Laborführungen und Experimente mit Experten. Anmelden kann man sich ab sofort bei Maike Schüßler (presse@uv.uni-kiel.de).

Professor Thomas Bosch, einer der Wissenschaftler, denen man an diesem Tag bei der Arbeit über die Schulter schauen kann, erläutert, warum diese Ehrung berechtigt ist: "Die Kieler Universität ist ein Hort von Ideen rund um die Molekularbiologie. Hier im Bioturm ist derzeit nur eine Keimzelle für das vielfach größere Zentrum für Molekulare Biowissenschaften (ZMB), das erst noch sein eigenes Gebäude bekommt. In diesem Netzwerk kooperieren alle biotechnologischen Arbeitsgruppen – Mediziner, Biologen, Ernährungswissenschaftler – und schaffen so eine einzigartige interdisziplinäre Forschungsqualität." Die Kieler Zoologen Bosch, Matthias Leippe und Thomas Roeder erforschen die Immunabwehr von niederen Lebewesen und erklären am 5. Oktober, wie man die Erkenntnisse auf die menschliche Immunabwehr übertragen kann. Die Zoologen arbeiten eng zusammen mit Professor Jens-Michael Schröder und anderen Kollegen aus der medizinischen Fakultät in einem Sonderforschungsbereich, in dem bereits mehrere körpereigene Antibiotika entdeckt wurden: "Hier passiert Forschung, die allen Menschen hilft."

Die CAU wurde aus 1200 Bewerbungen auserkoren, Deutschland als Land der Wissenschaft zu vertreten und einer von 365 Orten im Land der Ideen zu sein. An jedem Tag im WM-Jahr 2006 präsentiert sich ein Ort, um im In- und Ausland zu zeigen, wie innovativ und weltoffen der Standort ist.

Annemarie Galsterer | Uni Kiel
Weitere Informationen:
http://www.land-der-ideen.de
http://www.uni-kiel.de

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