Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Dräger Medical erhält Frost & Sullivan-Preis für technologische Innovation

15.03.2006


Frost & Sullivan vergibt den Preis für ‚Technologie & Innovation im Bereich kabelloser Patientenüberwachung in Europa 2005’ an Dräger Medical. Ausgezeichnet wird die IT-Lösung Infinity® OneNet.



„Als erstes und einziges Unternehmen weltweit hat Dräger Medical es geschafft, ein krankenhausweites drahtloses Netzwerk für die Patientenüberwachung zu integrieren“, so Aarati Ajay, Analyst im Bereich Forschung bei Frost & Sullivan in seiner schriftlichen Begründung zur Preisverleihung. Aufgrund dieser Technologie benötige ein Krankenhaus für die Patientenüberwachung und für das Krankenhausinformationssystem nur noch ein einziges Netzwerk.

... mehr zu:
»Industriestandard


Bis zur Einführung von Infinity OneNet erforderte Patientenüberwachung stets zwei Netzwerke: Eines für die klassischen IT-Daten und eines für die medizinische Signalübertragung. Nur mit diesem separaten Netzwerk konnte die Übertragung lebenswichtiger Vitaldaten im Rahmen der Patientenüberwachung sicher und zuverlässig gewährleistet werden. Viele Technologie- und Workflowneuerungen, die mittlerweile durch die drahtlose Überwachung möglich sind, konnten daher bislang nicht immer effektiv genutzt werden. Durch Infinity OneNet hat sich dies geändert.

„Infinity OneNet von Dräger Medical ermöglicht eine klare Abgrenzung der Vitaldaten von den IT-Daten. Prozesse und Arbeitsabläufe in einem Krankenhaus können so verbessert werden“, so Ajay weiter.

Infinity OneNet basiert auf gültigen Industriestandards wie 802.3 Ethernet und WiFi. Effektives Management der drahtlosen Bandbreiten ermöglicht eine kluge Segmentierung des Netzes nach den jeweiligen Bedürfnissen eines Krankenhauses. Dies gilt insbesondere für die Übertragung von lebenswichtigen Daten wie etwa Alarmsignale oder sonstige Informationen zu Vitalparametern.

Sicherheit hat dabei oberste Priorität: Eine spezielle Technologie unterscheidet zwischen lebenswichtigen Patientendaten und sonstigen Daten. Die lebenswichtigen Daten werden priorisiert, und das System weist ihnen eine dedizierte Bandbreite zu. Infinity OneNet erfüllt damit auch hohe Verfügbarkeitsanforderungen.

Infinity OneNet kann an die jeweiligen Bedürfnisse und Anforderungen des Krankenhauses angepasst werden – wie etwa im Universitätsklinikum Heidelberg. Voraussetzung: Das drahtlose Netzwerk muss sorgfältig konzipiert und umgesetzt werden – eine Aufgabe, die nur zertifizierte Fachkräfte leisten können und der Unterstützung durch hochmoderne HF-Planungstools bedarf.

Die Vorteile für das Krankenhaus sind offensichtlich: Ein einziges Netzwerk bedeutet einmalige Wartungs- und Investitionskosten. Zudem bietet Infinity OneNet die Voraussetzung für mehr Mobilität der Patienten und bindet das Krankenhaus nicht an einen Lieferanten.

„Dräger Medical ist das einzige Unternehmen, das die potenziellen Vorteile einer einzigen integrierten Netzwerkinfrastruktur in einem Krankenhausumfeld konsequent ausschöpft“, so Ajay. „Die Netzwerklösung Infinity OneNet bietet neben einer hohen Kosteneffizienz, hohe Produktivität und Flexibilität. Sie erfüllt damit die besten Voraussetzungen, um sich zu einem Industriestandard zu entwickeln.“

Über Frost & Sullivan:

Frost & Sullivan, ein global agierendes Beratungsunternehmen, entwickelt seit über 40 Jahren in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit seinen Kunden Innovationsstrategien. Das Branchen-Knowhow des Unternehmens integriert Beratung & Dienstleistungen für die Geschäftsentwicklung sowie Managementtraining im Bereich Erkennung und Entwicklung von Chancen. Zu dem breiten Kundenspektrum von Frost & Sullivan gehören global 1000 Unternehmen, neue Unternehmen sowie Kunden aus dem Investmentbereich. Die umfassende Branchenpräsenz spiegelt die einzigartige globale Perpektive wider und vereint Langzeit-Analysen von Märkten, Technologien und ökonometrischen und demografischen Daten.

Über Dräger Medical:

Dräger Medical AG & Co. KG ist einer der weltweit führenden Hersteller medizintechnischer Geräte. Das Unternehmen ist der umsatzstärkste Teilkonzern der Drägerwerk AG (gegründet 1889) und ein Joint Venture zwischen der Drägerwerk AG (65 Prozent) und der Siemens AG (35 Prozent). Der global agierende Konzern bietet Produkte, Dienstleistungen und integrierte CareArea™-Lösungen entlang der Patientenprozesskette: von der Notfallmedizin über den perioperativen Bereich, die Intensiv- und Perinatalmedizin bis hin zu Home Care. Dräger Medical hat seinen Hauptsitz in Lübeck und beschäftigt weltweit rund 6.000 Mitarbeiter.

Sonja Magnussen | Dräger Medical
Weitere Informationen:
http://www.draeger-medical.com
http://www.frost.com

Weitere Berichte zu: Industriestandard

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Mikrophotonik – Optische Technologien auf dem Weg in die Hochintegration
21.07.2017 | VDI Technologiezentrum GmbH

nachricht 1,4 Millionen Euro für Forschungsprojekte im Industrie 4.0-Kontext
20.07.2017 | Hochschule RheinMain

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Einblicke unter die Oberfläche des Mars

Die Region erstreckt sich über gut 1000 Kilometer entlang des Äquators des Mars. Sie heißt Medusae Fossae Formation und über ihren Ursprung ist bislang wenig bekannt. Der Geologe Prof. Dr. Angelo Pio Rossi von der Jacobs University hat gemeinsam mit Dr. Roberto Orosei vom Nationalen Italienischen Institut für Astrophysik in Bologna und weiteren Wissenschaftlern einen Teilbereich dieses Gebietes, genannt Lucus Planum, näher unter die Lupe genommen – mithilfe von Radarfernerkundung.

Wie bei einem Röntgenbild dringen die Strahlen einige Kilometer tief in die Oberfläche des Planeten ein und liefern Informationen über die Struktur, die...

Im Focus: Molekulares Lego

Sie können ihre Farbe wechseln, ihren Spin verändern oder von fest zu flüssig wechseln: Eine bestimmte Klasse von Polymeren besitzt faszinierende Eigenschaften. Wie sie das schaffen, haben Forscher der Uni Würzburg untersucht.

Bei dieser Arbeit handele es sich um ein „Hot Paper“, das interessante und wichtige Aspekte einer neuen Polymerklasse behandelt, die aufgrund ihrer Vielfalt an...

Im Focus: Das Universum in einem Kristall

Dresdener Forscher haben in Zusammenarbeit mit einem internationalen Forscherteam einen unerwarteten experimentellen Zugang zu einem Problem der Allgemeinen Realitätstheorie gefunden. Im Fachmagazin Nature berichten sie, dass es ihnen in neuartigen Materialien und mit Hilfe von thermoelektrischen Messungen gelungen ist, die Schwerkraft-Quantenanomalie nachzuweisen. Erstmals konnten so Quantenanomalien in simulierten Schwerfeldern an einem realen Kristall untersucht werden.

In der Physik spielen Messgrößen wie Energie, Impuls oder elektrische Ladung, welche ihre Erscheinungsform zwar ändern können, aber niemals verloren gehen oder...

Im Focus: Manipulation des Elektronenspins ohne Informationsverlust

Physiker haben eine neue Technik entwickelt, um auf einem Chip den Elektronenspin mit elektrischen Spannungen zu steuern. Mit der neu entwickelten Methode kann der Zerfall des Spins unterdrückt, die enthaltene Information erhalten und über vergleichsweise grosse Distanzen übermittelt werden. Das zeigt ein Team des Departement Physik der Universität Basel und des Swiss Nanoscience Instituts in einer Veröffentlichung in Physical Review X.

Seit einigen Jahren wird weltweit untersucht, wie sich der Spin des Elektrons zur Speicherung und Übertragung von Information nutzen lässt. Der Spin jedes...

Im Focus: Manipulating Electron Spins Without Loss of Information

Physicists have developed a new technique that uses electrical voltages to control the electron spin on a chip. The newly-developed method provides protection from spin decay, meaning that the contained information can be maintained and transmitted over comparatively large distances, as has been demonstrated by a team from the University of Basel’s Department of Physics and the Swiss Nanoscience Institute. The results have been published in Physical Review X.

For several years, researchers have been trying to use the spin of an electron to store and transmit information. The spin of each electron is always coupled...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungen

Den Nachhaltigkeitskreis schließen: Lebensmittelschutz durch biobasierte Materialien

21.07.2017 | Veranstaltungen

Operatortheorie im Fokus

20.07.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Einblicke unter die Oberfläche des Mars

21.07.2017 | Geowissenschaften

Wegbereiter für Vitamin A in Reis

21.07.2017 | Biowissenschaften Chemie

Den Geheimnissen der Schwarzen Löcher auf der Spur

21.07.2017 | Veranstaltungsnachrichten