Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

365 Orte im Land der Ideen - DBU präsentiert "Bionik"-Ausstellung

02.01.2006


Ein Land mit ebenso vielen besonderen Plätzen wie Tagen im Jahr: 2006 stellt die Initiative "Deutschland - Land der Ideen" 365 ausgewählte Orte vor, die ein positives Bild der Republik vermitteln sollen. Als "Ausgewählter Ort 2006" ist die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) Teil dieser Reihe. Am 19. November wird die weltweit größte Umweltstiftung im Rahmen der Initiative ihre interaktive Wanderausstellung zum Thema "Bionik" eröffnen und damit einen aktuellen Schwerpunkt Ihrer Arbeit vorstellen. Bioniker übertragen Baupläne der Natur in neue Technik und entlasten damit die Umwelt. Wie - das werden Träger des Deutschen Umweltpreises an dem Tag in Osnabrück erklärten: So will Prof. Wilhelm Barthlott "seinen" Lotuseffekt erläutern. Dem Forscher ist es gelungen, die Eigenschaften der selbstreinigenden Pflanze auf Oberflächen zu übertragen. Auch Prof. Claus Mattheck wird in seinem Vortrag "Design in der Natur - der Baum als Lehrmeister" erklären, was die Automobilbranche im Interesse des Umweltschutzes von Bäumen lernen kann. Ein Programm für die ganze Familie soll die Veranstaltung abrunden.


Ein herausragendes Beispiel für die DBU-Projektförderung - Der "Lotus Effekt". Die selbstreinigende Pflanze dient als Beispiel für technische Innovationen. Am 19. November 2006 wird der Umweltpreisträger Prof. Wilhelm Barthlott seine Forschungsergebnisse im Rahmen der Initiative "Land der Ideen" in Osnabrück vorstellen.



Umweltstiftung in Osnabrück wird aus 1200 Bewerbungen ausgewählt

... mehr zu:
»Umweltstiftung


Nach Aussagen der Initiatoren um Schirmherr Bundespräsident Horst Köhler ist die Reihe "365 Orte im Land der Ideen" schon jetzt die größte Veranstaltungsserie für Innovation, Mut und Neugier, die es jemals in Deutschland gegeben hat. "Wir freuen uns auf ein Jahr, in dem wir Deutschland neu entdecken", betont der Geschäftsführer von FC Deutschland, Mike de Vries, in seinem Glückwunschschreiben an die DBU. Die Fußballweltmeisterschaft biete die Gelegenheit, das Land der Welt in neuer Weise als weltoffen, sympathisch und zukunftsfähig vorzustellen. Die Resonanz auf den Wettbewerb sei enorm: "Die Jury unter Vorsitz des Generaldirektors der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Prof. Martin Roth, hatte die Aufgabe, aus den über 1.200 Bewerbungen wirklich nur 365 Orte auszuwählen", weiß de Vries.

Standort-Initiative erstellt Reiseführer für Deutschlandentdecker

Mit der DBU-Nominierung wird Osnabrück nun Bestandteil eines Reiseführers, den die Initiative gemeinsam mit dem DuMont-Verlag in den Buchhandel bringen will. Die Wochenzeitung "DIE ZEIT" wird darüber hinaus in jeder Ausgabe die Orte der Woche vorstellen.

DBU bereitet "Bionik"-Ausstellung vor

Um sich als "Ort im Land der Ideen" zu präsentieren, bereitet die DBU in Zusammenarbeit mit dem Bionik-Forschungsnetzwerk "Biokon" ihre vierte, interaktive Wanderausstellung vor, die am 19. November im Zentrum für Umweltkommunikation (ZUK) eröffnet wird. Nach "Faszination Biotechnologie", "Energie@home" und "FasziNatur" soll die "Bionik"-Ausstellung nun auf etwa 250 Quadratmetern spielerisch vermitteln, wie der Mensch Ideen der Natur für technische Innovationen nutzen kann. Kinder und Jugendlichen sollen so die Faszination für dieses Thema entdecken. "Ziel ist es natürlich auch, Schüler an natur- und ingenieurwissenschaftliche Berufe heranzuführen", betont DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde.

Brickwedde: "Bioniker sind international noch nicht stark vernetzt. Die Aktivitäten in Deutschland sind da sicherlich wegweisend"

Die Synthese aus Biologie und Technik sei einer der dynamischsten Wissenschaftsbereiche, die es zurzeit gebe, urteilt Tina Baier in der Süddeutschen Zeitung vom 29. November 2005. Ein Grund, warum auch die DBU verstärkt ihr Augenmerk auf diesen Forschungszweig legt: "Bioniker sind international noch nicht stark vernetzt. Die Aktivitäten in Deutschland sind da sicherlich wegweisend", sagt Brickwedde. Da wundert es nicht, dass die Umweltstiftung bei der Verleihung ihres Deutschen Umweltpreises 2005 nach Barthlott (1999) und Mattheck (2003) zum dritten Mal einen Bioniker ausgezeichnet hat: "Dr. Berndt Heydemann überzeugte mit seinem Ökotechnologie-Zentrum in Nieklitz in Mecklenburg-Vorpommern", erläutert Brickwedde. Das Umweltinformations- und Bldungszentrum "Zukunftszentrum Mensch - Natur - Technik - Wissenschaft" (ZMTW) zeige originell und faszinierend Wissenschaft zum Anfassen. "Das ist sicherlich auch ein Ort, der es neben den 365 ausgewählten Plätzen im `Land der Ideen` wert ist, besucht zu werden", so Brickwedde.

Franz-Georg Elpers | DBU-Presseteam

Weitere Berichte zu: Umweltstiftung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Gesundes Altern: Neues EU-Projekt zur menschlichen Leber
23.08.2017 | Universität Bielefeld

nachricht Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich
23.08.2017 | PFH Private Hochschule Göttingen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Platz 2 für Helikopter-Designstudie aus Stade - Carbontechnologie-Studenten der PFH erfolgreich

Bereits lange vor dem Studienabschluss haben vier Studenten des PFH Hansecampus Stade ihr ingenieurwissenschaftliches Können eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Malte Blask, Hagen Hagens, Nick Neubert und Rouven Weg haben bei einem internationalen Wettbewerb der American Helicopter Society (AHS International) den zweiten Platz belegt. Ihre Aufgabe war es, eine Designstudie für ein helikopterähnliches Fluggerät zu entwickeln, das 24 Stunden an einem Punkt in der Luft fliegen kann.

Die vier Kommilitonen sind im Studiengang Verbundwerkstoffe/Composites am Hansecampus Stade der PFH Private Hochschule Göttingen eingeschrieben. Seit elf...

Im Focus: Wissenschaftler entdecken seltene Ordnung von Elektronen in einem supraleitenden Kristall

In einem Artikel der aktuellen Ausgabe des Forschungsmagazins „Nature“ berichten Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe in Dresden von der Entdeckung eines seltenen Materiezustandes, bei dem sich die Elektronen in einem Kristall gemeinsam in einer Richtung bewegen. Diese Entdeckung berührt eine der offenen Fragestellungen im Bereich der Festkörperphysik: Was passiert, wenn sich Elektronen gemeinsam im Kollektiv verhalten, in sogenannten „stark korrelierten Elektronensystemen“, und wie „einigen sich“ die Elektronen auf ein gemeinsames Verhalten?

In den meisten Metallen beeinflussen sich Elektronen gegenseitig nur wenig und leiten Wärme und elektrischen Strom weitgehend unabhängig voneinander durch das...

Im Focus: Wie ein Bakterium von Methanol leben kann

Bei einem Bakterium, das Methanol als Nährstoff nutzen kann, identifizierten ETH-Forscher alle dafür benötigten Gene. Die Erkenntnis hilft, diesen Rohstoff für die Biotechnologie besser nutzbar zu machen.

Viele Chemiker erforschen derzeit, wie man aus den kleinen Kohlenstoffverbindungen Methan und Methanol grössere Moleküle herstellt. Denn Methan kommt auf der...

Im Focus: Topologische Quantenzustände einfach aufspüren

Durch gezieltes Aufheizen von Quantenmaterie können exotische Materiezustände aufgespürt werden. Zu diesem überraschenden Ergebnis kommen Theoretische Physiker um Nathan Goldman (Brüssel) und Peter Zoller (Innsbruck) in einer aktuellen Arbeit im Fachmagazin Science Advances. Sie liefern damit ein universell einsetzbares Werkzeug für die Suche nach topologischen Quantenzuständen.

In der Physik existieren gewisse Größen nur als ganzzahlige Vielfache elementarer und unteilbarer Bestandteile. Wie das antike Konzept des Atoms bezeugt, ist...

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Zukunft des Leichtbaus: Mehr als nur Material einsparen

23.08.2017 | Veranstaltungen

Logistikmanagement-Konferenz 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - Oktober 2017

23.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Spot auf die Maschinerie des Lebens

23.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Die Sonne: Motor des Erdklimas

23.08.2017 | Physik Astronomie

Entfesselte Magnetkraft

23.08.2017 | Physik Astronomie