Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Interdisziplinäres Team der Universität Leipzig erhielt DEGUM-Wissenschaftspreis

28.11.2005

Den jährlich durch die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall (DEGUM) in der Medizin vergebenen Wissenschaftspreis erhielt in diesem Jahr ein interdisziplinäres Team aus der Universität Leipzig für seine Arbeit zur sonomorphologischen Topografie des weiblichen Beckens. Damit gelang erstmalig eine Standardisierung des Untersuchungsablaufes beim Ultraschall.

Den 1. Preis für das Jahr 2005 vergab die DEGUM an eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe aus der Universitätsfrauenklinik Leipzig (Triersches Institut) mit Dr. Jens Einenkel, Klinikchef Prof. Dr. Dr. Michael Höckel und Doz. Dr. Dieter Baier, aus dem Institut für Pathologie mit Prof. Dr. Lars-Christan Horn sowie aus dem Interdisziplinären Zentrum für Bioinformatik mit Dr. Ulf-Dietrich Braumann und Jens-Peer Kuska.

... mehr zu:
»DEGUM »Ultraschall

Die prämierte Arbeit "Die sonomorphologische Topographie des weiblichen Beckens" wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert. Ihre Ergebnisse wurden und in der interdisziplinären Zeitschrift "Ultraschall in der Medizin", Heft 26/2005 publiziert. Die Autoren erhoffen sich mit ihrer Arbeit eine Verbesserung der Ultraschallausbildung einerseits und eine Qualitätssteigerung der gynäkologischen Sonographie andererseits.

Das Verfahren beruht auf einer Datenerhebung des weiblichen Körpers aus dem US-amerikanischen Visible Human Project® mit einer mit einer Ortsauflösung von 0,33 mm. Aus diesem Datensatz wurden topographische Leitstrukturen im Becken definiert und genau an die verschiedenen Methoden der gynäkologischen Sonographie angepasst. So konnten hoch aufgelöste, virtuelle anatomische Schnittbilder erzeugt werden. Damit gelang es den Leipziger Wissenschaftlern erstmalig, den Untersuchungsablauf von Ultraschallaufnahmen anhand definierter Einstellungsebenen zu standardisieren - ein Schritt zur Verbesserung der Sonografie-Qualität.

Das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld in Höhe von ... soll für die Fortsetzung des Projektes genutzt werden.

Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin (DEGUM) stellt ein Forum für den wissenschaftlichen und praktischen Erfahrungsaustausch auf dem Gebiet der medizinischen Ultraschallanwendungen dar. Sie vereint Ärzte verschiedener Fachgebiete, medizinische Assistenzberufe, Naturwissenschaftler und Techniker. Mit ca. 6800 Mitgliedern gehört sie zu den größten medizinisch-wissenschaftlichen Gesellschaften in Deutschland und zu den größten Ultraschallgesellschaften weltweit.

Die DEGUM initiiert und unterstützt Forschungsprojekte, die der Weiterentwicklung des Ultraschalls in der Medizin dienen. Mit dem DEGUM-Wissenschaftspreis sollen hervorragende wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet des medizinischen Ultraschalls gefördert werden.

Dr. Bärbel Adams | Universität Leipzig
Weitere Informationen:
http://www.uni-leipzig.de

Weitere Berichte zu: DEGUM Ultraschall

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Berührungslose Ladesysteme
16.11.2017 | Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau

nachricht Studenten nehmen mit Frühwarnsystem für Geisterfahrer an internationalem Wettbewerb in Peking teil
15.11.2017 | Universität des Saarlandes

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Ultrakalte chemische Prozesse: Physikern gelingt beispiellose Vermessung auf Quantenniveau

Wissenschaftler um den Ulmer Physikprofessor Johannes Hecker Denschlag haben chemische Prozesse mit einer beispiellosen Auflösung auf Quantenniveau vermessen. Bei ihrer wissenschaftlichen Arbeit kombinierten die Forscher Theorie und Experiment und können so erstmals die Produktzustandsverteilung über alle Quantenzustände hinweg - unmittelbar nach der Molekülbildung - nachvollziehen. Die Forscher haben ihre Erkenntnisse in der renommierten Fachzeitschrift "Science" publiziert. Durch die Ergebnisse wird ein tieferes Verständnis zunehmend komplexer chemischer Reaktionen möglich, das zukünftig genutzt werden kann, um Reaktionsprozesse auf Quantenniveau zu steuern.

Einer deutsch-amerikanischen Forschergruppe ist es gelungen, chemische Prozesse mit einer nie dagewesenen Auflösung auf Quantenniveau zu vermessen. Dadurch...

Im Focus: Leoniden 2017: Sternschnuppen im Anflug?

Gemeinsame Pressemitteilung der Vereinigung der Sternfreunde und des Hauses der Astronomie in Heidelberg

Die Sternschnuppen der Leoniden sind in diesem Jahr gut zu beobachten, da kein Mondlicht stört. Experten sagen für die Nächte vom 16. auf den 17. und vom 17....

Im Focus: «Kosmische Schlange» lässt die Struktur von fernen Galaxien erkennen

Die Entstehung von Sternen in fernen Galaxien ist noch weitgehend unerforscht. Astronomen der Universität Genf konnten nun erstmals ein sechs Milliarden Lichtjahre entferntes Sternensystem genauer beobachten – und damit frühere Simulationen der Universität Zürich stützen. Ein spezieller Effekt ermöglicht mehrfach reflektierte Bilder, die sich wie eine Schlange durch den Kosmos ziehen.

Heute wissen Astronomen ziemlich genau, wie sich Sterne in der jüngsten kosmischen Vergangenheit gebildet haben. Aber gelten diese Gesetzmässigkeiten auch für...

Im Focus: A “cosmic snake” reveals the structure of remote galaxies

The formation of stars in distant galaxies is still largely unexplored. For the first time, astron-omers at the University of Geneva have now been able to closely observe a star system six billion light-years away. In doing so, they are confirming earlier simulations made by the University of Zurich. One special effect is made possible by the multiple reflections of images that run through the cosmos like a snake.

Today, astronomers have a pretty accurate idea of how stars were formed in the recent cosmic past. But do these laws also apply to older galaxies? For around a...

Im Focus: Pflanzenvielfalt von Wäldern aus der Luft abbilden

Produktivität und Stabilität von Waldökosystemen hängen stark von der funktionalen Vielfalt der Pflanzengemeinschaften ab. UZH-Forschenden gelang es, die Pflanzenvielfalt von Wäldern durch Fernerkundung mit Flugzeugen in verschiedenen Massstäben zu messen und zu kartieren – von einzelnen Bäumen bis hin zu ganzen Artengemeinschaften. Die neue Methode ebnet den Weg, um zukünftig die globale Pflanzendiversität aus der Luft und aus dem All zu überwachen.

Ökologische Studien zeigen, dass die Pflanzenvielfalt zentral ist für das Funktionieren von Ökosys-temen. Wälder mit einer höheren funktionalen Vielfalt –...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungen

Roboter für ein gesundes Altern: „European Robotics Week 2017“ an der Frankfurt UAS

17.11.2017 | Veranstaltungen

Börse für Zukunftstechnologien – Leichtbautag Stade bringt Unternehmen branchenübergreifend zusammen

17.11.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Technologievorsprung durch Textiltechnik

17.11.2017 | Veranstaltungsnachrichten

IHP präsentiert sich auf der productronica 2017

17.11.2017 | Messenachrichten

Roboter schafft den Salto rückwärts

17.11.2017 | Innovative Produkte