Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Auszeichnung in der Mathematik / DFG vergibt erstmals den von Kaven-Preis

21.10.2005


Professor Otmar Venjakob und Professor Erwin Stein sind die ersten Preisträger des neu geschaffenen von Kaven-Preises für Mathematik. Bei einer Feierstunde am 14. Oktober im Arithmeum in Bonn wurde Otmar Venjakob, der erst kürzlich aus dem Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) auf eine Professur berufen wurde, für seine besonderen wissenschaftlichen Leistungen mit dem von Kaven-Ehrenpreis sowie 10 000 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Erwin Stein erhielt den von Kaven-Förderpreis, der mit 5 000 Euro dotiert ist und ebenfalls zum ersten Mal vergeben wurde. Dieser Förderpreis unterstützt Forschungsvorhaben in der instrumentalen Mathematik. Beide Preise finanzieren sich aus einer im Dezember 2004 von dem Detmolder Mathematiker Herbert von Kaven und der DFG ins Leben gerufenen Stiftung.



Otmar Venjakob ist seit Beginn des Wintersemesters 2005/2006 an der Universität Bonn tätig. Er wurde für seine hervorragenden wissenschaftlichen Leistungen bereits im Jahr 2004 in Stockholm mit dem EMS-Preis der European Mathematical Society ausgezeichnet. Förderpreisträger Erwin Stein von der Universität Hannover beschäftigt sich mit der Konstruktion und dem Nachbau historischer Rechenmaschinen nach den Überlegungen von Gottfried Wilhelm Leibniz.

... mehr zu:
»Förderpreis »Mathematik


Der Stifter und Namensgeber des Preises, Herbert von Kaven, ist selbst Mathematiker mit besonderem Interesse an den Grundlegungen dieser Wissenschaft. Seine Vorliebe für konstruktive und instrumentale Methoden bestimmt auch die Ausrichtung des Förderpreises. Die von ihm im Dezember 2004 gegründete und von der DFG verwaltete von Kaven-Stiftung hat den Zweck der Vergabe des von Kaven-Preises für Mathematik sowie der Förderung instrumentaler Mathematik. Der jährlich zur Verfügung stehende Betrag fließt zu zwei Dritteln in den persönlichen Ehrenpreis und zu einem Drittel in den Förderpreis.

Die Auswahlentscheidung für den Ehrenpreis und die Empfehlung der zu fördernden Vorhaben auf dem Gebiet der instrumentalen Mathematik trifft das Fachkollegium Mathematik der DFG. Die derzeitigen Mitglieder des Fachkollegiums sowie dessen bisherige Vorsitzende haben zusammen mit den Gremienmitgliedern der DFG für die Mathematik ein Vorschlagsrecht für mögliche Preisträger des von Kaven-Ehrenpreises. Eine Selbstbewerbung für diesen Teil des Preises ist ausgeschlossen.

Ansprechpartner für Informationen über den von Kaven-Preis ist
Dr. Frank Kiefer, DFG,
Gruppe Physik, Mathematik, Geowissenschaften,
Tel. 0228/885-2567,
E-Mail Frank.Kiefer@dfg.de

Dr. Frank Kiefer | DFG
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de/aktuelles_presse/preise/von_kaven_preis/index.html
http://www.dfg.de/forschungsfoerderung/preise/von_kaven_preis.html
http://www.dfg.de

Weitere Berichte zu: Förderpreis Mathematik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Atome rennen sehen - Phasenübergang live beobachtet

Ein Wimpernschlag ist unendlich lang dagegen – innerhalb von 350 Billiardsteln einer Sekunde arrangieren sich die Atome neu. Das renommierte Fachmagazin Nature berichtet in seiner aktuellen Ausgabe*: Wissenschaftler vom Center for Nanointegration (CENIDE) der Universität Duisburg-Essen (UDE) haben die Bewegungen eines eindimensionalen Materials erstmals live verfolgen können. Dazu arbeiteten sie mit Kollegen der Universität Paderborn zusammen. Die Forscher fanden heraus, dass die Beschleunigung der Atome jeden Porsche stehenlässt.

Egal wie klein sie sind, die uns im Alltag umgebenden Dinge sind dreidimensional: Salzkristalle, Pollen, Staub. Selbst Alufolie hat eine gewisse Dicke. Das...

Im Focus: Kleinstmagnete für zukünftige Datenspeicher

Ein internationales Forscherteam unter der Leitung von Chemikern der ETH Zürich hat eine neue Methode entwickelt, um eine Oberfläche mit einzelnen magnetisierbaren Atomen zu bestücken. Interessant ist dies insbesondere für die Entwicklung neuartiger winziger Datenträger.

Die Idee ist faszinierend: Auf kleinstem Platz könnten riesige Datenmengen gespeichert werden, wenn man für eine Informationseinheit (in der binären...

Im Focus: Quantenkommunikation: Wie man das Rauschen überlistet

Wie kann man Quanteninformation zuverlässig übertragen, wenn man in der Verbindungsleitung mit störendem Rauschen zu kämpfen hat? Uni Innsbruck und TU Wien präsentieren neue Lösungen.

Wir kommunizieren heute mit Hilfe von Funksignalen, wir schicken elektrische Impulse durch lange Leitungen – doch das könnte sich bald ändern. Derzeit wird...

Im Focus: Entwicklung miniaturisierter Lichtmikroskope - „ChipScope“ will ins Innere lebender Zellen blicken

Das Institut für Halbleitertechnik und das Institut für Physikalische und Theoretische Chemie, beide Mitglieder des Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), der Technischen Universität Braunschweig, sind Partner des kürzlich gestarteten EU-Forschungsprojektes ChipScope. Ziel ist es, ein neues, extrem kleines Lichtmikroskop zu entwickeln. Damit soll das Innere lebender Zellen in Echtzeit beobachtet werden können. Sieben Institute in fünf europäischen Ländern beteiligen sich über die nächsten vier Jahre an diesem technologisch anspruchsvollen Projekt.

Die zukünftigen Einsatzmöglichkeiten des neu zu entwickelnden und nur wenige Millimeter großen Mikroskops sind äußerst vielfältig. Die Projektpartner haben...

Im Focus: A Challenging European Research Project to Develop New Tiny Microscopes

The Institute of Semiconductor Technology and the Institute of Physical and Theoretical Chemistry, both members of the Laboratory for Emerging Nanometrology (LENA), at Technische Universität Braunschweig are partners in a new European research project entitled ChipScope, which aims to develop a completely new and extremely small optical microscope capable of observing the interior of living cells in real time. A consortium of 7 partners from 5 countries will tackle this issue with very ambitious objectives during a four-year research program.

To demonstrate the usefulness of this new scientific tool, at the end of the project the developed chip-sized microscope will be used to observe in real-time...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Industriearbeitskreis »Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ICPC« lädt nach Aachen ein

28.03.2017 | Veranstaltungen

Neue Methoden für zuverlässige Mikroelektronik: Internationale Experten treffen sich in Halle

28.03.2017 | Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Nierentransplantationen: Weisse Blutzellen kontrollieren Virusvermehrung

30.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Zuckerrübenschnitzel: der neue Rohstoff für Werkstoffe?

30.03.2017 | Materialwissenschaften

Integrating Light – Your Partner LZH: Das LZH auf der Hannover Messe 2017

30.03.2017 | HANNOVER MESSE