Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Förderpreis geht in den Endspurt

14.09.2005


Noch 30 Tage bis zum Bewerbungsschluss des Förderpreises Jugend in Arbeit


Rund 312.000 arbeitslose junge Menschen unter 25 Jahren leben derzeit vom Arbeitslosengeld II. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit und die Bundesagentur für Arbeit (BA) haben daher in diesem Sommer gemeinsam den Deutschen Förderpreis Jugend in Arbeit ins Leben gerufen. Damit wollen sie bundesweit Aktivitäten gegen Jugendarbeitslosigkeit mobilisieren und innovative und wirksame Ideen und Konzepte auszeichnen.

"Wir wollen durch diesen Wettbewerb neue Wege finden, um junge Menschen fit zu machen für die Arbeitswelt", beschreibt Frank-J. Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, das Ziel des Förderpreises.


Noch 30 Tage haben Unternehmen, Freie Träger, Initiativen und Netzwerke, aber auch Einzelpersonen Zeit, um ihre Ideen und Konzepte einzureichen. Die Besten können Preisgelder bis zu 50.000 Euro auf Landesebene und bis zu 250.000 Euro auf Bundesebene erhalten. Insgesamt stehen 3,4 Millionen Euro Prämiengelder zur Verfügung.

"Unsere Zielgruppe sind die Jugendlichen, die bereits Arbeitslosengeld II bekommen", sagt Weise. "Durch unsere Arbeit wissen wir, dass bei ihnen die Probleme am größten sind. Allein 54.700 allein erziehende junge Frauen und Männer sind in unserer Statistik verzeichnet. Gerade für sie brauchen wir unkonventionelle und an den Lebensrealitäten ausgerichtete Ansätze."

Aber das sind nicht die einzigen Schwierigkeiten, mit denen junge Menschen zu kämpfen haben. Fehlende Schulabschlüsse, schlechte Deutschkenntnisse und immer mehr Schulden machen den Übergang von der Arbeitslosigkeit in ein reguläres Beschäftigungsverhältnis schwierig. Den Ausrichtern des Wettbewerbs ist daher klar, dass sie sich ein ehrgeiziges Ziel gesteckt haben. Doch Weise ist zuversichtlich: "Zusammen mit dem Bundesministerium werden wir noch mehr Akteure gewinnen, die gegen Jugendarbeitslosigkeit aktiv werden."

Bewerbungsschluss 14. Oktober 2005

Bis zum 14. Oktober können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Informationen und Unterlagen zum Wettbewerb im Internet unter www.foerderpreis-jugend.de herunterladen.

Die vollständig ausgefüllten Wettbewerbsunterlagen müssen bis 24:00 Uhr beim Wettbewerbsbüro eingehen.

Wettbewerbsbüro:
Deutscher Förderpreis Jugend in Arbeit
c/o Bundesagentur für Arbeit
Regensburger Str. 104
90478 Nürnberg

| presseportal
Weitere Informationen:
http://www.arbeitsagentur.de

Weitere Berichte zu: Arbeitslosengeld Förderpreis Jugendarbeitslosigkeit

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

DFG unterstützt Kongresse und Tagungen - April 2017

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Sechs Bundesländer erproben Online-Schultests der Uni Jena

24.02.2017 | Bildung Wissenschaft

Stachellose Bienen lassen Nester von Soldatinnen verteidigen

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie