Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Balzan Stiftung wählt Preisträger 2005

07.09.2005


Die international renommierte Balzan Stiftung hat die vier Preisträgerinnen und Preisträger 2005 bekannt gegeben. Jeder Preis ist mit einer Million Schweizer Franken dotiert. Ausgezeichnet für ihre außerordentlichen wissenschaftlichen Leistungen wurden das Ehepaar Dr. Rosemary und Prof. Peter R. Grant, das Arbeitsteam Dr. Russell J. Hemley und Dr. Ho-kwang (David) Mao, Prof. Dr. Lothar Ledderose sowie Prof. Dr. Sir Peter Hall. Dies gab das Preiskomitee der Stiftung in einer Pressekonferenz in Mailand (Italien) bekannt. Die Preisverleihung findet am 11. November im Bundeshaus in Bern (Schweiz) statt.

... mehr zu:
»Balzan Stiftung

Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger werden für Leistungen auf den folgenden Wissenschaftsgebieten ausgezeichnet:

  • Populationsbiologie: Dr. Rosemary und Prof. Peter R. Grant (Großbritannien), Princeton University, USA
  • Mineralphysik: Dr. Russell J. Hemley und Dr. Ho-kwang (David) Mao (USA) Carnegie Institution of Washington, USA
  • Kunstgeschichte Asiens: Prof. Dr. Lothar Ledderose (Deutschland) Ruprechts-Karls-Universität Heidelberg, Deutschland
  • Sozial- und Kulturgeschichte der Stadt seit Anfang des 16. Jahrhunderts: Prof. Dr. Sir Peter Hall (Großbritannien) Bartlett School of Architecture and Planning, University College London, Großbritannien

Die Internationale Balzan Stiftung wurde 1956 von Angela Lina Balzan zu Ehren ihres Vaters Eugenio Balzan gegründet, des langjährigen Mitherausgebers der italienischen Tageszeitung "Corriere della Sera". Die Stiftung mit Sitz in Zürich (Schweiz) und Mailand fördert weltweit wissenschaftliche und kulturelle Leistungen sowie humanitäre Verdienste für den Frieden. Jedes Jahr werden vier Preise zu je einer Million Schweizer Franken in den Naturwissenschaften, den Geistes- und Sozialwissenschaften und der Kunst vergeben. Der Sonderpreis für Humanität und Frieden in der Höhe von zwei Millionen Schweizer Franken wird alle drei bis fünf Jahre verliehen, letztmals 2004.



Seit 1961 wurden 104 Wissenschaftler, Künstler und Institutionen mit dem Balzan Preis ausgezeichnet. Zu den Preisträgerinnen und Preisträgern gehören unter anderem Mutter Theresa, die Nobel-Stiftung, Paul Hindemith, Armand Borel, Jean Piaget und das Internationale Komitee vom Roten Kreuz. Die Preisträgerinnen und Preisträger sind verpflichtet, die Hälfte der Preissumme für wissenschaftliche Nachwuchsförderungsprojekte einzusetzen.

Digitale Fotos der Preisträgerinnen und Preisträger auf Anfrage bei PR&D erhältlich.

Weitere Informationen:

International Balzan Foundation Luisa Bürkler-Giussani
Claridenstrasse 35 Postfach 2448 CH-8022 Zürich
T +41 (0)1 201 48 22
F +41 (0)1 201 48 29

PR&D - Public Relations for Research and Development
Pressestelle Österreich der Internationalen Balzan Stiftung
Till C. Jelitto
Campus Vienna Biocenter 2
A-1030 Wien
T +43 (0)1 505 70 44

Luisa Bürkler-Giussani | International Balzan Foundation
Weitere Informationen:
http://www.balzan.com
http://www.prd.at

Weitere Berichte zu: Balzan Stiftung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Das anwachsende Ende der Ordnung

Physiker aus Konstanz weisen sogenannte Mermin-Wagner-Fluktuationen experimentell nach

Ein Kristall besteht aus perfekt angeordneten Teilchen, aus einer lückenlos symmetrischen Atomstruktur – dies besagt die klassische Definition aus der Physik....

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Wie Menschen wachsen

27.03.2017 | Veranstaltungen

Zweites Symposium 4SMARTS zeigt Potenziale aktiver, intelligenter und adaptiver Systeme

27.03.2017 | Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fließender Übergang zwischen Design und Simulation

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Industrial Data Space macht neue Geschäftsmodelle möglich

27.03.2017 | HANNOVER MESSE

Neue Sicherheitstechnik ermöglicht Teamarbeit

27.03.2017 | HANNOVER MESSE