Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ISES Special Service Award für Verdienste um die Solarenergie

09.08.2005


International Solar Energy Society ISES ehrt Prof. Joachim Luther



In Anerkennung seiner herausragenden Verdienste um die Solarenergie ehrt die International Solar Energy Society (ISES) Prof. Joachim Luther mit dem "ISES Special Service Award". Der Preis wird dem Leiter des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE am 10. August 2005 in Orlando, Florida verliehen. Dort hält der vor 50 Jahren gegründete Weltdachverband der Solarenergie seine diesjährige Konferenz, den ISES Solar World Congress ab.

... mehr zu:
»ISES »SOLAR »Solarenergie


Das ISES-Preiskomitee hebt vor allem drei Aspekte für die Wahl Joachim Luthers als diesjährigen Preisträger hervor: sein herausragendes Engagement für das ISES-Fachjournal "Solar Energy", dessen Qualität und Image er als Chefredakteur von 1999 bis 2002 entscheidend optimierte, seine nachhaltige Unterstützung und Beratung der International Solar Energy Society sowie sein Engagement als Mitglied des ISES Board of Directors in den Jahren 1992 bis 2001.

Mit Mitgliedern in mehr als 100 Ländern versteht sich die International Solar Energy Society als weltweit agierender Informationsvermittler zu Themen sowohl der Solarenergieforschung als auch zu deren Anwendung. Mit Publikationen und Fachveranstaltungen stellt ISES ein aktives weltweites Austauschforum zur Solarenergie dar.

Der 1941 geborene Joachim Luther leitet seit 1993 das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE in Freiburg, wo er gleichzeitig eine Professur für Festkörperphysik und Physikalische Grundlagen der Nutzung von Solarenergie an der Universität Freiburg innehat. Das Fraunhofer ISE hat sich unter seiner Führung auf heute 410 Mitarbeiter mehr als verdoppelt und verfügt über einen jährlichen Betriebshaushalt von rd. 25 Mio. Euro (ohne Investitionen). 35% dieses Budgets resultieren aus Projekten direkt mit der Industrie.

Joachim Luther verfügt über hohes internationales Renommee. Über sein Engagement bei der International Solar Energy Society hinaus wirkte und wirkt er in zahlreichen internationalen und nationalen Gremien mit. So beriet er von 2000 bis Ende 2004 die Bundesregierung als Mitglied des "Wissenschaftlichen Beirats Globale Umweltveränderungen". Von 1996 bis 1998 gehörte er der Arbeitsgruppe "Energieforschung des Wissenschaftsrats der Bundesrepublik Deutschland" an. 1997 bis 2002 war er Präsident der EUREC Agency, die 40 Forschungsinstitute aus allen EU-Ländern zusammenschließt und Beraterstatus gegenüber der EU hat. Weiterhin koordiniert Prof. Luther das Themenfeld Energie im Rahmen der Global Research Alliance GRA, in der neun anwendungsorientierte Forschungseinrichtungen von internationaler Bedeutung kooperieren. Der Wissenschaftler ist Verfasser zahlreicher Publikationen zu den Themen Energieforschung, nachhaltige Energieversorgung, photovoltaische Stromerzeugung sowie solares und energieoptimiertes Bauen.

Der ISES Special Service Award ist der dritte Preis, mit dem Joachim Luther in diesem Jahr geehrt wird. Anfang Juni zeichnete ihn die EU-Kommission anlässlich der 20. European Photovoltaic Solar Energy Conference in Barcelona für seine Verdienste um die enge Kooperation von Solarforschung und Industrie mit dem Becquerel-Preis aus. Im Juli verlieh im die TÜV Rheinland Group im Rathaus zu Köln den 16. Internationalen Rheinlandpreis für Umweltschutz.

Karin Schneiderw | Fraunhofer ISE
Weitere Informationen:
http://www.ise.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: ISES SOLAR Solarenergie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie