Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Sonder-Wettbewerb der Naturdetektive: Die besten Natur-Programmierer gesucht

30.06.2005


Neue Wege gehen und gleichzeitig Natur erfahren und Natur begreifen können. Das ermöglicht der E-Learning-Bereich auf der Internetseite der Naturdetektive. E-Learning ist zur Zeit in aller Munde und bedeutet elektronisches bzw. computerunterstütztes Lernen. "Im gesamten Bildungsbereich ist E-Learning heute selbstverständlich. Unser Engagement in dieser Sparte trägt dazu bei, Natur auf spielerische Art und Weise kennen zu lernen", sagt Prof. Dr. Hartmut Vogtmann, Präsident des Bundesamt für Naturschutz (BfN). Die Naturdetektive sind ein Multimediaprojekt des BfN für Kinder, Jugendliche und jung gebliebene Erwachsene. Jetzt startet das BfN zusammen mit dem Ulmer Verlag den Sonder-Wettbewerb "Natur-Programmierer gesucht". "Durch diesen Wettbewerb der Naturdetektive wird eine Plattform geschaffen, auf der Programmier-Künstler ihre Kenntnisse und ihre Kreativität im Sinne der Naturerfahrung verwirklichen und einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen können", so Vogtmann.



Worum geht es? Auf der Internetseite der Naturdetektive werden bereits heute verschiedene Quizspiele angeboten, so z. B. das Botanik- oder das Knospen-Quiz und 3aus9. Diese Fragespiele sind kleine Computerprogramme, so genannte "Tools". Um diese Programme zu schreiben wird im Internet eine einheitliche Programmiersprache benutzt, der HTML-Script-Code. Der HTML-Code ist frei verfügbar und kann von jedermann verändert oder erweitert werden. Die Veränderung dieses Codes ist Gegenstand des neuen Wettbewerbs. Ziel ist es, neue Internet-Fragespiele auf der Basis von HTML zu entwickeln. Was die Hobby-Programmierer daraus machen, bleibt ihnen überlassen. Das ist die kreative Herausforderung. Später sollen dann die besten Quiz-Ideen auf einer CD-ROM zusammengestellt werden.

... mehr zu:
»BfN »E-Learning


Wer an dem Wettbewerb teilnehmen möchte, muss einige Regeln beachten. Die HTML-Codes sollen einfach gestaltet sein, eine gut beschriebene Programmierarchitektur enthalten und einfach zu ändern bzw. zu ergänzen sein. Die Codes müssen selbst entwickelt und damit frei von Nutzungseinschränkungen oder Lizenzen sein. Später sollen die Ergebnisse in Form eines Wissensaustausches auch anderen Ländern für ihre Bildungsaktivitäten zur Verfügung gestellt werden.

Die Idee zu diesem Wettbewerb lieferte Dr. Stephan Imhof vom Institut für Spezielle Botanik und Mykologie der Philipps-Universität in Marburg. Er hat für seine Studenten ein Botanik-Internet-Quiz entwickelt, das zur Vor- und Nachbereitung von Exkursionen diente.

Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 15. Oktober 2005. Die Einsendungen werden von einer Jury bewertet. Die drei besten Beiträge erhalten einen Warengutschein vom Ulmer Verlag über 50 Euro.

Alle Informationen zum Wettbewerb findet man auf der Internetseite www.naturdetektive.de unter "Wettbewerbe".

Franz August Emde | idw
Weitere Informationen:
http://www.bfn.de

Weitere Berichte zu: BfN E-Learning

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie