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Das Projekt des Reportage-Magazins GEO fördert seit 1999 ökologisches Bewusstsein

21.04.2005


Letztes Jahr haben europaweit über 10 000 Menschen teilgenommen / Hauptaktion am 11. Juni im Berliner Tiergarten unter dem Motto "Natur in der Stadt!"

Bundesumweltminister Jürgen Trittin übernimmt die Schirmherrschaft des 7. GEO-Tags der Artenvielfalt, der in diesem Jahr am 11. Juni stattfindet. Das Projekt wurde von dem Reportage-Magazin GEO 1999 ins Leben gerufen und hat sich mit über 10 000 Teilnehmern im Jahr 2004 in den Schwerpunktländern Deutschland, Österreich und Schweiz zur größten Feldforschungsaktion Mitteleuropas entwickelt. Ziel des Projektes ist es, neben Experten auch natur-interessierte Laien allen Alters für den heimischen Artenreichtum zu sensibilisieren und zu begeistern, und so das Verständnis der Menschen für ökologische Zusammenhänge und Veränderungen in ihrem unmittelbaren Lebensumfeld zu fördern.

Jürgen Trittin, Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit: "Die Erhaltung der biologischen Vielfalt gehört zu den Schwerpunkten meiner Umweltpolitik. Derzeit wird im BMU eine nationale Strategie zur biologischen Vielfalt erarbeitet. Mir ist es aber ganz wichtig, dass sich nicht nur Politik oder Wissenschaft mit der Thematik befassen. Biologische Vielfalt ist die Lebensgrundlage aller Menschen. Und weil der GEO-Tag der Artenvielfalt dies vielen Menschen in einer Weise bewusst macht, die nicht mit dem erhobenen Zeigefinger daher kommt, sondern mit Staunen und Freude über die Vielfalt verbunden ist, übernehme ich gerne die Schirmherrschaft für die diesjährige Aktion."

Diesjähriger Kooperationspartner ist die Deutsche Umwelthilfe (DUH), die als unabhängiger Natur- und Umweltschutzverband bereits seit 1975 in ganz Deutschland aktiv ist. Das Projekt wird von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gefördert. Die Hauptaktion unter dem Motto "Natur in der Stadt!" findet am 11. Juni im Berliner Tiergarten statt. Hier werden rund 100 Experten die ökologische Qualität und die Biodiversität der innerstädtischen Flora und Fauna unter die Lupe nehmen. Zu den beteiligten Fachleuten gehört der Geobotaniker Professor Herbert Sukopp, der als Mitbegründer der modernen Stadtökologie in seiner Forschungsarbeit besonders Fragen zum Zusammenspiel von Umweltpolitik und Raumplanung nachgeht. Parallel zu den Aktivitäten in Berlin wird am selben Tag auch New York Schauplatz eines Tags der Artenvielfalt sein.

Birgit Deker | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.geo.de

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