Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Auszubildende der Heidelberger Druckmaschinen AG am Standort Leipzig sind Landessieger - "Jugend forscht"

19.04.2005


Sachsens beste Jungforscher kommen aus dem Bereich Postpress am Standort Leipzig der Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg). Drei Auszubildende des Unternehmens sind jetzt zu den Siegern des Landeswettbewerbs von „Jugend forscht“ im Bereich „Arbeitswelt“ gekürt worden. Sie entwickelten eine Mess- und Prüfapparatur zur Qualitätskontrolle von Postpressprodukten. Postpressprodukte sind Druckerzeugnisse (Zeitschriften, Werbeprospekte, Infobroschüren, Kalender etc.), die sich in der Weiterverarbeitung, zum Beispiel in Buchbindereien zum Binden, befinden.


Die Idee, zur Entwicklung der Apparatur, einer so genannten Messplatte, kam den Auszubildenden Christoph Ledig (18), Andre Möhmel (19) und Enrico Schulz (17) während eines zweiwöchigen Praktikums in einer Buchbinderei, das sie im Rahmen ihrer Ausbildung bei Heidelberg Postpress, absolvierten.

Dort stellten die drei jungen Männer fest, dass die Qualität der in der Weiterverarbeitung befindlichen Druckerzeugnisse mühsam von Hand und Auge überprüft werden musste. Der Prüfprozess ist somit langwierig, die Ergebnisse oft ungenau. Ähnliches gilt für die Buchbindereimaschinen. Sie werden nach Erfahrungswerten und Augenmaß eingestellt. Dadurch entstehen viel Abfall und unbrauchbare Postpressprodukte. Ein nach ökonomisch wie ökologischen Gesichtspunkten unbefriedigender Zustand.


Mit der von den Azubis in monatelanger Arbeit entwickelten Messplatte können nun die Druckerzeugnisse der laufenden Produktion entnommen, innerhalb kürzester Zeit vermessen und der Produktion wieder hinzugefügt werden. Die Auswertung geschieht mittels Computer. Die Apparatur ermöglicht außerdem das schnelle und genaue Einstellen der Buchbindereimaschinen. Die Messplatte ist damit eine echte Innovation – folgerichtig ist sie bereits zum Patent angemeldet.

„Unsere Ausbildung ist so angelegt, dass den Auszubildenden sehr viel Raum für die Entwicklung eigener Ideen und deren Umsetzung gegeben wird. Der Landessieg bei Jugend forscht zeigt, dass dieser Weg richtig ist“, sagt Uwe Fügner, Ausbildungsleiter bei Heidelberg Postpress, nicht ohne stolz.

Mit ihrem Sieg beim Landeswettbewerb qualifizierten sich die drei Auszubildenden zum Bundeswettbewerb „Jugend forscht“, der vom 26. bis 29. Mai in Dortmund stattfindet.

Heidelberg Postpress ist ein Bereich der Heidelberger Druckmaschinen AG, dem weltweit führenden Druckmaschinenhersteller. Heidelberg zählt mit seinem Werk in Leipzig zu den größten Unternehmen der Metallindustrie in der Region. Beschäftigt sind hier rund 300 Mitarbeiter, davon 37 Azubis. Seit nunmehr 126 Jahren prägt der Standort mit seinen Produkten für die Druckereiweiterverarbeitung die Entwicklung der Buchbindereimaschinen in Europa.

Weitere Informationen zu Heidelberg, sowie ein Bild zu dieser Pressemitteilung finden Sie unter www.journalist.heidelberg.com.

Für weitere Informationen:
Heidelberger Druckmaschinen AG
Corporate Communications
Thomas Fichtl
Tel.: 06221 92 4747
Fax: 06221 92 5069
E-Mail: thomas.fichtl@heidelberg.com

Heidelberg Postpress GmbH
Personalabteilung
Uwe Fuegner
Tel.: 0341 2427 386
Fax: 0341 2427 312
E-Mail: uwe.fuegner@heidelberg.com

Thomas Fichtl | Heidelberg ePress Newsletter <an
Weitere Informationen:
http://www.heidelberg.com

Weitere Berichte zu: Buchbindereimaschine Druckerzeugniss Druckmaschine Postpress

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Über 1,6 Millionen Euro für Forschung im Bereich Innovative Materialien und Werkstofftechnologie
17.05.2017 | Hochschule Osnabrück

nachricht MHH-Forscher beleben Narbengewebe in der Leber wieder
16.05.2017 | Medizinische Hochschule Hannover

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Im Focus: XENON1T: Das empfindlichste „Auge“ für Dunkle Materie

Gemeinsame Meldung des MPI für Kernphysik Heidelberg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

„Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!“ So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse...

Im Focus: World's thinnest hologram paves path to new 3-D world

Nano-hologram paves way for integration of 3-D holography into everyday electronics

An Australian-Chinese research team has created the world's thinnest hologram, paving the way towards the integration of 3D holography into everyday...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

Flugzeugreifen – Ähnlich wie PKW-/LKW-Reifen oder ganz verschieden?

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

22.05.2017 | Physik Astronomie

Wie sich das Wasser in der Umgebung von gelösten Molekülen verhält

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie