Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neuer Forschungspreis für Topwissenschaftler aus den USA

07.04.2005


Fraunhofer-Bessel-Forschungspreis der Alexander von Humboldt-Stiftung und der Fraunhofer-Gesellschaft wird erstmals vergeben.



Mit dem Fraunhofer-Bessel-Forschungspreis, den die Fraunhofer-Gesellschaft und die Alexander von Humboldt-Stiftung in diesem Jahr erstmals gemeinsam vergeben, werden jährlich bis zu drei renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den USA für ihre bisherigen Leistungen in der Forschung ausgezeichnet. Die Preise sind mit bis zu 55 000 Euro dotiert. Herausragende wissenschaftliche Erfolge, eine Stellung mindestens als Associate oder Assistant Professor sowie ein Höchstalter von 45 Jahren sind Voraussetzungen für eine Nominierung. Die Preisträger sind eingeladen, selbstgewählte Forschungsvorhaben in der angewandten Forschung in Kooperation mit Fachkollegen sechs bis zwölf Monate an einem der 58 Fraunhofer-Institute in der angewandten Forschung für einen Zeitraum von einem halben bis zu einem ganzen Jahr mitzuarbeiten. Auch ausländische Wissenschaftler anderer Nationalität können nominiert werden, wenn sie sich seit mehr als fünf Jahren in den USA aufhalten und dort ihren akademischen Lebensmittelpunkt haben.

... mehr zu:
»Forschungspreis


Der Preis soll die deutsch-amerikanische Forschungszusammenarbeit stärken und Impulse für die angewandten Wissenschaften in Deutschland geben. "Europa und Deutschland werden zunehmend attraktiver für Spitzenwissenschaftler, die ihre Zukunft bislang überwiegend in den USA gesehen haben. Der Preis soll diesen Trend unterstützen", so der Präsident der Humboldt-Stiftung, Professor Wolfgang Frühwald.

"Mit dem Fraunhofer-Bessel-Forschungspreis wollen wir Kristallisationskerne für neue Kooperationen und Projekte schaffen", erklärt Professor Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft. "Unser Ziel ist es, das bereits bestehende Netzwerk zwischen Fraunhofer-Instituten und US-Forschungseinrichtungen auszubauen und neue Kontakte herzustellen." Mit dem Preis ergänze die Fraunhofer-Gesellschaft ihre USA-Aktivitäten und unterstütze den "Brain Gain" – den Zugewinn führender Köpfe – für den Forschungsstandort Deutschland. Nominierungen sind ab sofort möglich.

Die Alexander von Humboldt-Stiftung

Jährlich ermöglicht die Humboldt-Stiftung über 1 800 hoch qualifizierten Forschern aus aller Welt einen wissenschaftlichen Aufenthalt in Deutschland. Die Stiftung pflegt ein Netzwerk von weltweit über 20 000 Humboldtianern aller Fachgebiete in 130 Ländern.

Antonia Petra Dhein | Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.avh.de
http://www.fraunhofer.de

Weitere Berichte zu: Forschungspreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin
12.12.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Jenaer Wissenschaftler für Prostatakrebs-Forschung ausgezeichnet
11.12.2017 | Universitätsklinikum Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Long-lived storage of a photonic qubit for worldwide teleportation

MPQ scientists achieve long storage times for photonic quantum bits which break the lower bound for direct teleportation in a global quantum network.

Concerning the development of quantum memories for the realization of global quantum networks, scientists of the Quantum Dynamics Division led by Professor...

Im Focus: Electromagnetic water cloak eliminates drag and wake

Detailed calculations show water cloaks are feasible with today's technology

Researchers have developed a water cloaking concept based on electromagnetic forces that could eliminate an object's wake, greatly reducing its drag while...

Im Focus: Neue Einblicke in die Materie: Hochdruckforschung in Kombination mit NMR-Spektroskopie

Forschern der Universität Bayreuth und des Karlsruhe Institute of Technology (KIT) ist es erstmals gelungen, die magnetische Kernresonanzspektroskopie (NMR) in Experimenten anzuwenden, bei denen Materialproben unter sehr hohen Drücken – ähnlich denen im unteren Erdmantel – analysiert werden. Das in der Zeitschrift Science Advances vorgestellte Verfahren verspricht neue Erkenntnisse über Elementarteilchen, die sich unter hohen Drücken oft anders verhalten als unter Normalbedingungen. Es wird voraussichtlich technologische Innovationen fördern, aber auch neue Einblicke in das Erdinnere und die Erdgeschichte, insbesondere die Bedingungen für die Entstehung von Leben, ermöglichen.

Diamanten setzen Materie unter Hochdruck

Im Focus: Scientists channel graphene to understand filtration and ion transport into cells

Tiny pores at a cell's entryway act as miniature bouncers, letting in some electrically charged atoms--ions--but blocking others. Operating as exquisitely sensitive filters, these "ion channels" play a critical role in biological functions such as muscle contraction and the firing of brain cells.

To rapidly transport the right ions through the cell membrane, the tiny channels rely on a complex interplay between the ions and surrounding molecules,...

Im Focus: Stabile Quantenbits

Physiker aus Konstanz, Princeton und Maryland schaffen ein stabiles Quantengatter als Grundelement für den Quantencomputer

Meilenstein auf dem Weg zum Quantencomputer: Wissenschaftler der Universität Konstanz, der Princeton University sowie der University of Maryland entwickeln ein...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Innovative Strategien zur Bekämpfung von parasitären Würmern

08.12.2017 | Veranstaltungen

Hohe Heilungschancen bei Lymphomen im Kindesalter

07.12.2017 | Veranstaltungen

Der Roboter im Pflegeheim – bald Wirklichkeit?

05.12.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mit Quantenmechanik zu neuen Solarzellen: Forschungspreis für Bayreuther Physikerin

12.12.2017 | Förderungen Preise

Stottern: Stoppsignale im Gehirn verhindern flüssiges Sprechen

12.12.2017 | Biowissenschaften Chemie

E-Mobilität: Neues Hybridspeicherkonzept soll Reichweite und Leistung erhöhen

12.12.2017 | Energie und Elektrotechnik