Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Nachahmer gesucht: DBU-Förderung für ehrenamtliches Naturschutzengagement

08.03.2005


Bewerbungen für Multiplikationsförderung bis 31. März - DBU fördert mit insgesamt 100.000 Euro - Chance für kleine Initiativen

Jedes Jahr zeichnet der von ZDF.umwelt und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) ausgelobte Naturschutzpreis "muna - Mensch und Natur" ehrenamtliche Projekte aus, die sich für die Erhaltung von Lebensräumen, Pflanzen- und Tierarten stark machen sowie Öffentlichkeitsarbeit für den Naturschutz leisten. Wer die Einfälle der muna-Preisträger nachmacht, wird belohnt: die Multiplikationsförderung der DBU unterstützt Initiativen, die mit muna ausgezeichnete Ideen aufgreifen. "Die jährliche Multiplikationsförderung soll helfen, die guten Konzepte der muna-Preisträger weiter zu verbreiten", sagt DBU-Generalsekretär Dr. Fritz Brickwedde. Noch bis zum 31. März können sich Nachahmer mit ihrem Projekt bei der DBU bewerben.

In diesem Jahr fördert die DBU im Rahmen der Multiplikationsförderung den Schutz von Amphibien und ihren Lebensräumen sowie den Erhalt holzbewohnender Arten durch die Bewahrung von Altbaumbeständen. Naturschutzprojekte ehrenamtlicher kirchlicher Initiativen, etwa die Pflege alter Kirchgärten oder die Unterstützung von Arten wie Fledermäusen, Mauerseglern und Turmfalken an und in Kirchengebäuden zählen ebenfalls zu den diesjährigen Schwerpunkten. Auch die Umweltbildung mit Kindern und Jugendlichen, die Vermittlung des Naturschutzgedankens durch das Internet und Schutzprojekte für den Lebensraum Feuchtwiese können durch die Multiplikationsförderung unterstützt werden.

In den vergangenen Jahren wurden bundesweit bereits über 150 Projekte im Rahmen der Multiplikationsförderung unterstützt. Auch 2005 stellt die DBU hierfür wieder insgesamt 100.000 Euro zur Verfügung. "Insbesondere kleine Interessengemeinschaften, denen zur Umsetzung ihrer Ideen oft die finanziellen Möglichkeiten fehlen, können von der Multiplikationsförderung profitieren", so Dr. Uwe Fuellhaas, Projektleiter des muna-Wettbewerbs.

Bewerbungsunterlagen für die DBU-Multiplikationsförderung gibt es im Internet unter www.dbu.de/muna. Oder per Post: Zentrum für Umweltkommunikation der Deutschen Bundesstiftung Umwelt gGmbH, Dr. Uwe Fuellhaas, An der Bornau 2, 49090 Osnabrück, Telefon: 0541/96 33-930, Fax: 0541/ 96 33-990, u.fuellhaas@dbu.de.

Franz-Georg Elpers | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.dbu.de

Weitere Berichte zu: DBU-Förderung Multiplikationsförderung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet
02.12.2016 | Universität zu Lübeck

nachricht Ohne erhöhtes Blutungsrisiko: Schlaganfall innovativ therapieren
02.12.2016 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie