Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Neue Förderung für umweltbewusstes Bauen

19.01.2005


Die KfW Förderbank hat über 100.000 Kredite im KfW-Wohnraum-Modernisierungsprogramm 2003 vergeben. Das Programm wurde im April 2003 als Bestandteil des Konjunkturprogramms der Bundesregierung aufgelegt und aus Haushaltsmitteln des Bundes besonders zinsverbilligt. Es ist planmäßig zum Jahresende 2004 ausgelaufen. Mit Hilfe dieses Programms wurden bundesweit Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen sowohl an selbst genutzten als auch an vermieteten Wohngebäuden gefördert. Die Mittel wurden insbesondere für Maßnahmen zur Verbesserung des Gebrauchswertes und zur Energieeinsparung eingesetzt.


Ingrid Matthäus-Maier, Mitglied des Vorstands der KfW Bankengruppe zieht eine positive Bilanz: "Das KfW-Wohnraum-Modernisierungsprogramm 2003 wurde am Markt sehr gut angenommen. In weniger als zwei Jahren haben wir mehr als 100.000 Darlehen mit einem Zusagevolumen von rd. 4,2 Mrd. Euro vergeben. Es hat damit einen spürbaren Beitrag zur Aufwertung des Wohnbestandes und zur Belebung der Bauinvestitionen in Deutschland geleistet."

Das Auslaufen des KfW-Wohnraum-Modernisierungsprogramms 2003 hat die KfW Förderbank für eine Neustrukturierung der Programme in den Bereichen Bauen, Wohnen, Energie sparen genutzt. Seit 1. Januar 2005 werden neben dem unveränderten KfW-Wohneigentumsprogramm und dem KfW-CO2-Gebäudesanierungsprogramm drei neue Programme zur Förderung umweltbewussten Bauens angeboten: Das Programm "Wohnraum Modernisieren" dient zur Finanzierung von CO2-Minderungs- und Modernisierungsmaßnahmen im Wohnungsbestand. Damit werden auch weiterhin langfristige Finanzierungsmöglichkeiten sowohl für klimaschutzrelevante Maßnahmen als auch für nichtenergetische Modernisierungsmaßnahmen an Wohngebäuden durch die KfW Förderbank angeboten. In dem Programm "Ökologisch Bauen" wird der Neubau von Energiesparhäusern, Passivhäusern sowie der Einsatz erneuerbarer Energien im Wohnungsneubau gefördert. Für die Finanzierung von Photovoltaik-Anlagen mit einem KfW-Kreditbedarf bis zu 50.000 EUR steht das neue Programm "Solarstrom Erzeugen" zur Verfügung.


Anträge für die Förderkredite können bei Banken oder Sparkassen gestellt werden. Weitere Informationen gibt es bei der Hausbank, beim KfW-Informationszentrum zum Ortstarif unter der Telefonnummer: 01801/335577

Dr. Charis Pöthig | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.kfw-foerderbank.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise