Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bedeutendes Gütesiegel für Frankfurter Wirtschaftswissenschaften

14.01.2005


Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Frankfurt am Main durch international bedeutende Akkreditierungsorganisation anerkannt / Prüfer von der Reformkraft des Fachbereichs beeindruckt


Als eine der ersten wirtschaftswissenschaftlichen Institutionen in Deutschland stellte sich der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften erfolgreich dem Akkreditierungsverfahren der AACSB International. Die AACSB International (Association to Advance Collegiate Schools of Business) ist eine aus unterschiedlichen Bildungsträgern zusammengesetzte Non-Profit-Organisation, die sich der Förderung und Verbesserung akademischer Bildung in den Wirtschaftswissenschaften verschrieben hat. Die AACSB ist die wichtigste Organisation für diesen Bereich in den USA und nimmt mehr und mehr diese Rolle auch weltweit ein.

Der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Frankfurt ist nach dem Fakultät für Betriebswirtschaftslehre der Universität Mannheim und der privaten HHL - Leipzig Graduate School of Management die dritte deutsche Institution und die erste in Hessen, die sich dem freiwilligen Prozess der Akkreditierung durch die AACSB erfolgreich unterzogen hat. Damit signalisieren die Frankfurter Wirtschaftswissenschaften ihr stetes Engagement für exzellente Qualität und ständige Optimierung.


Zu dem Akkreditierungsverfahren gehören sowohl eine intensive Selbstüberprüfung des Antragsstellers als auch ein mehrtägiger Besuch einer international zusammengesetzten Bewertungskommission. Beide Maßnahmen stellen sicher, dass die Ausbildungsprogramme den hohen Standards der Organisation genügen und die Institution mit ihren existierenden Lehrplänen, Ressourcen, Personal und Struktur in der Lage ist, eine exzellente wirtschaftswissenschaftliche Ausbildung in der erforderlichen kontinuierlichen Qualität anzubieten. Der Fachbereich verpflichtet sich mit seiner Akkreditierung, sein Ausbildungsprogramm permanent im Vergleich zu den seitens der AACSB gesetzten und sich fortentwickelnden Strukturen zu prüfen und an einer kontinuierlichen Optimierung zu arbeiten.

Die Bewertungskommission, bestehend aus Gregory O. Bruce, La Salle University, Nicolas Mottis, ESSEC Business School, Kjell R. Knudsen, University of Minnesota, Duluth, und Bert Böttcher, KPMG, lobte vor allem die hohe Qualität aller Programme und den Reformwillen und die Kraft zur Veränderung des Fachbereichs und der Universität. Resultat dieses Veränderungsprozesses sei die konsequente Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge ab Herbst 2005 sowie das ständig wachsende Serviceangebot und die verbesserte Betreuung der Studierenden. Mit der Umstellung von Diplomstudiengängen auf Bachelor- und Masterstudiengänge setze sich der Fachbereich an die Spitze einer für das deutsche Hochschulwesen wichtigen Reform. Beeindruckt zeigte sich die Kommission auch von den Forschungsleistungen des Fachbereichs, der bei der Einwerbung von Drittmitteln unter den wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen in Deutschland führend sei, sowie von der engen Einbindung des Fachbereichs in das wirtschaftliche Umfeld.

Der Präsident der Universität, Prof. Rudolf Steinberg, zeigt sich sehr erfreut über die positive Bewertung der Kommission: "Die erfolgreiche Akkreditierung sowie der eindrucksvolle Bericht der Kommission zeigen einmal mehr, dass der Fachbereich Wirtschaftswissenschaften schärfsten wissenschaftlichen Kriterien standhält und eindeutig zur Spitze des Faches in Deutschland zählt."

Die Akkreditierung durch die AACSB International ist für den Fachbereich ein wichtiges Gütesiegel. Es garantiert, dass der Fachbereich

  • seine Ressourcen optimal einsetzt, um eine eigene dynamische Mission, die sich an den hohen Standards der AACSB orientiert, zu erfüllen.
  • Wirtschaftskenntnisse und Führungswissen durch exzellente Professoren bereitstellt, die zu einer kontinuierlichen Weiterentwicklung verpflichtet sind.
  • Lehrveranstaltungen anbietet und über einen Lehrkörper verfügt, die höchsten Qualitätsstandards genügen.
  • einen ständigen Austausch zwischen Studierenden und qualifiziertem Lehrpersonal vorsieht.
  • Absolventen hervorbringt, die ein sehr hohes Lernziel erreicht haben.

AACSB International wurde 1916 von einigen der weltweit renommiertesten Universitäten, unter ihnen Columbia University, Harvard University, University of California at Berkeley und Yale University, gegründet. Heute ist AASCB International mit Hauptsitz in Tampa, Florida, die bedeutendste Akkreditierungs-Organisation für betriebswirtschaftliche Institutionen weltweit. Sie fordert und fördert ein konsequentes Qualitätsmanagement ihrer Mitglieder.

Derzeit sind 494 Bildungsinstitutionen bei der AACSB akkreditiert, davon 69 außerhalb der USA. Mitglieder in Europa, die über dieses Gütesiegel verfügen, sind unter anderem die ESSEC Business School (Paris, Frankreich), INSEAD (Fontainebleau, Frankreich), die Rotterdam School of Management (Niederlande), die London Business School (Großbritannien) und die Universität St. Gallen (Schweiz). In Deutschland sind mit der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt nun drei Institutionen akkreditiert.

Kontakt: Johann Wolfgang Goethe-Universität, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Dekanat, Telefon: 069 798-22305, ohlrogge@wiwi.uni-frankfurt.de, www.wiwi.uni-frankfurt.de

Brita Schemmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.aacsb.edu
http://www.wiwi.uni-frankfurt.de

Weitere Berichte zu: AACSB Gütesiegel Wirtschaftswissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Bund fördert Entwicklung sicherer Schnellladetechnik für Hochleistungsbatterien mit 2,5 Millionen
06.12.2016 | Technische Universität Clausthal

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Im Focus: Significantly more productivity in USP lasers

In recent years, lasers with ultrashort pulses (USP) down to the femtosecond range have become established on an industrial scale. They could advance some applications with the much-lauded “cold ablation” – if that meant they would then achieve more throughput. A new generation of process engineering that will address this issue in particular will be discussed at the “4th UKP Workshop – Ultrafast Laser Technology” in April 2017.

Even back in the 1990s, scientists were comparing materials processing with nanosecond, picosecond and femtosesecond pulses. The result was surprising:...

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Heimcomputer entdecken rekordverdächtiges Pulsar-Neutronenstern-System

08.12.2016 | Physik Astronomie

Siliziumsolarzelle des ISFH erzielt 25% Wirkungsgrad mit passivierenden POLO Kontakten

08.12.2016 | Energie und Elektrotechnik

Oberleitungs-LKW: Option für einen umweltverträglichen Güterverkehr?

08.12.2016 | Verkehr Logistik