Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationspreisdes Niedersächsischen Handwerks 2004 für das Elektrodenwechselsystem von HEUN

10.01.2005




Beim Erodieren von „kleinen“ Bohrungen werden die teilweise nur Ø 0,5 Millimeter starken Elektroden durch Verschleiß kürzer und müssen nach einiger Zeit ausgewechselt werden. Der Elektrodenwechsler wechselt verbrauchte Elektroden mit unterschiedlichen Durchmessern vollautomatisch aus. Durch die patentierte Neuentwicklung werden die Wechselzeiten erheblich verkürzt und die Maschine kann ohne Bedienpersonal weiterproduzieren.

... mehr zu:
»Elektrode »Elektrodenwechsler

Bei Wettbewerbsprodukten müssen die abgebrannten Elektroden umständlich manuell gewechselt und die Maschine neu eingerichtet werden. Wenn unterschiedlich dicke Elektroden eingesetzt werden, muss auch der Aufnahmekopf ausgetauscht werden. Hierbei ergaben sich lange unproduktive Stillstandzeiten sowie auch Ungenauigkeiten bei der Bearbeitung durch die manuelle Einrichtung der Elektroden. Diese Probleme wurden mit dem neuen Wechsler gelöst.

In Zusammenarbeit mit der Firma Abacus Maschinenbau GmbH wurde der automatische Werkzeugwechsler für Startlocherodiermaschinen entwickelt. Das Entwicklungsprojekt wurde vom Land mit einem Zuschuss aus dem Programm „Innovationsförderung für das Niedersächsische Handwerk“ gefördert.


Die langjährige Entwicklung hat sich gelohnt. Vergleichen Sie nicht lediglich die Preise mit dem Wettbewerb, beachten sie auch die Besonderheiten und Qualitätsunterschiede.

APos Robot von Heun bietet eindrucksvolle Merkmale:
Das Elektrodenwechslersystem wird durch die „CNC Pentium-Version“ die weltweit als beispielhaft bewertet wurde, gesteuert. Der modulare kompakte Aufbau ist bemerkenswert für den Elektrodenwechsler mit Erodierachse, inklusive elektronisch verstellbarer Elektrodenführung.

Das variable Führungssystem erlaubt den mannlosen Einsatz von Elektroden im Durchmesserbereich von 0,5 bis 3,0 mm, ohne die kostspielige Anschaffung von vielen teuren Führungen! Die Führungsdurchmesser werden automatisch vom PC passend zu den Elektrodendurchmessern eingestellt. Zusätzlich lässt sich das Führungsspiel noch elektronisch fein justieren. Dies ermöglicht eine erstklassige Präzision der Bohrpositionen, auch wenn die Führung bereits etwas Verschleiß erfahren hat.

Das Wechslersystem hat eine große Elektrodenaufnahmekapazität für bis zu 60 Elektroden. Spannfutteraufnahmen oder Adapter zur Elektrodenaufnahme sind nicht mehr notwendig. Die Elektroden hängen frei, ohne Einsatz von Hilfsmitteln im Magazin und werden durch das besonders entwickelte Spannzangen- und Abdichtsystem von dem Elektrodenwechsler aus dem Magazin entnommen. Das ganze System stellt eine kompakte ergonomische Einheit dar, die nur unwesentlich mehr Platzbedarf gegenüber dem bisherigen Erodierkopf benötigt.

Das Anbringen einer maximalen Elektrodenzahl wurde auf minimalem Raum realisiert. Dies ergibt ein optimales Erodierverhalten durch die geringe zu bewegende Masse. Die Elektrodenlängenüberwachung erfolgt über die bereits bewährte PC-Steuerung. Ein integriertes Lünettensystem dient zur Stabilisierung von dünnen Elektroden.

| Heun
Weitere Informationen:
http://heun-gmbh.de

Weitere Berichte zu: Elektrode Elektrodenwechsler

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet
02.12.2016 | Universität zu Lübeck

nachricht Ohne erhöhtes Blutungsrisiko: Schlaganfall innovativ therapieren
02.12.2016 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie