Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Förderung für kleine und mittlere ITK-Unternehmen erweitert

03.01.2005


Bulmahn: „Spitzenposition in der Forschung muss ausgebaut werden“



BITKOM-Präsident Berchthold: „Entwicklungen stärker für Produkte nutzen“



Mit einer Initiative für die mittelständischen Unternehmen der Informations- und Kommunikationstechnologien (ITK) soll die Position Deutschlands auf den internationalen Märkten ausgebaut werden. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn gab am Donnerstag in Berlin den Start der zweiten Auswahlrunde der Forschungsoffensive „Software Engineering 2006“ mit Mitteln in Höhe von 45 Millionen Euro bekannt. Gleichzeitig verabredete sie mit dem Präsidenten des Bundesverbandes Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (BITKOM) Willi Berchtold eine enge Zusammenarbeit zur Stärkung des deutschen ITK-Mittelstands.

Bulmahn verwies auf die Spitzenposition vieler deutscher Mittelständler in der ITK. „Die Branche muss wegen ihrer Querschnittsfunktion künftig noch stärker in das Zentrum strategischer Mittelstandspolitik und mittelständischer Innovationspolitik gerückt werden.“ Berchtold unterstrich seinerseits die Bedeutung der ITK für den Export. „Bei der Gewinnung weltweit neuer Märkte können die kleinen und mittleren Unternehmen einen wesentlichen Teil beitragen.“

Bereits die erste Runde der vom BMBF im Jahr 2003 gestarteten Forschungsoffensive „Software Engineering 2006“ wurde mit 48,5 Millionen Euro gefördert und richtete sich an kleine und mittlere ITK-Unternehmen. Sie gründeten bislang 36 Verbünde mit Partnern aus der Wissenschaft, Forschung und Entwicklung auf dem Gebiet des Software Engineering.

Berchtold unterstützt die Initiative. „Wenn wir Deutschland im ITK-Sektor wieder vom Netto-Importland zum Exportland machen wollen, dann sind die kleinen und mittleren Unternehmen besonders gefordert, ihren Teil beizutragen.“

Mit der nun gestarteten zweiten Förderrunde sollen Innovationen in den Unternehmen in strategisch bedeutsamen Technologiefeldern gefördert und ihre Umsetzung in marktfähige Produkte beschleunigt werden. Bulmahn hob hervor: „Viele Mittelständler haben sich auf dem Weltmarkt Spitzenpositionen erarbeitet und sind in ihren Segmenten Marktführer oder technische Vorreiter.“ Berchtold verwies darauf: „Deutschland ist Weltmeister im Erfinden und muss dies stärker in Produkte und Lösungen umsetzen.“

Weitere Informationen zur zweiten Auswahlrunde der Forschungsoffensive "Software Engineering 2006" finden sich beim Projektträger Softwaresysteme des DLR oder über die Internet-Adresse http://www.softwarefoerderung.de.

| Pressereferat (LS 13)
Weitere Informationen:
http://www.softwarefoerderung.de.
http://www.bmbf.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)
26.05.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Neues Helmholtz-Institut in Würzburg erforscht Infektionen auf genetischer Ebene
24.05.2017 | Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

Staphylococcus aureus ist aufgrund häufiger Resistenzen gegenüber vielen Antibiotika ein gefürchteter Erreger (MRSA) insbesondere bei Krankenhaus-Infektionen. Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben immunologische Prozesse identifiziert, die eine erfolgreiche körpereigene, gegen den Erreger gerichtete Abwehr verhindern. Die Forscher konnten zeigen, dass sich durch Übertragung von Protein oder Boten-RNA (mRNA, messenger RNA) des Erregers auf Immunzellen die Immunantwort in Richtung einer aktiven Erregerabwehr verschieben lässt. Dies könnte für die Entwicklung eines wirksamen Impfstoffs bedeutsam sein. Darüber berichtet PLOS Pathogens in seiner Online-Ausgabe vom 25.05.2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) ist ein Bakterium, das bei weit über der Hälfte der Erwachsenen Haut und Schleimhäute besiedelt und dabei normalerweise keine...

Im Focus: Can the immune system be boosted against Staphylococcus aureus by delivery of messenger RNA?

Staphylococcus aureus is a feared pathogen (MRSA, multi-resistant S. aureus) due to frequent resistances against many antibiotics, especially in hospital infections. Researchers at the Paul-Ehrlich-Institut have identified immunological processes that prevent a successful immune response directed against the pathogenic agent. The delivery of bacterial proteins with RNA adjuvant or messenger RNA (mRNA) into immune cells allows the re-direction of the immune response towards an active defense against S. aureus. This could be of significant importance for the development of an effective vaccine. PLOS Pathogens has published these research results online on 25 May 2017.

Staphylococcus aureus (S. aureus) is a bacterium that colonizes by far more than half of the skin and the mucosa of adults, usually without causing infections....

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

DFG fördert 15 neue Sonderforschungsbereiche (SFB)

26.05.2017 | Förderungen Preise

Lässt sich mit Boten-RNA das Immunsystem gegen Staphylococcus aureus scharf schalten?

26.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Unglaublich formbar: Lesen lernen krempelt Gehirn selbst bei Erwachsenen tiefgreifend um

26.05.2017 | Gesellschaftswissenschaften