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Oberfränkische Wirtschaft spendiert 280.000.- Euro für Bayreuther Angewandte Informatik

09.12.2004


Die oberfränkische Wirtschaft hat der Universität Bayreuth insgesamt 280.000.- Euro zum Ausbau der Angewandten Informatik spendiert. Ein entsprecher Scheck der "Informatik-Initiative" wurde am 8. Dezember vom Kuratorium und Vorstand des Bayreuther Universitätsvereins an Präsident Professor Helmut Ruppert ("Ein Weihnachtsgeschenk für die gesamte Universität") überreicht. Die Mittel sollen für die Ausstattung des vierten Lehrstuhls für die Angewandte Informatik verwendet werden.



Als "großes Weihnachtsgeschenk für die gesamte Universität Bayreuth" hat deren Präsident Professor Dr. Dr. h.c. Helmut Ruppert einen Scheck über 280.000.- € genannt, den ihm am 8.12.04 der Vorsitzende des Kuratoriums des Bayreuther Universitätsvereins Werner Zapf (British American Tobacco) und Univereins-Vorsitzender Dipl.-Ing. Wolfgang Ramming überreichten. Die finanziellen Mittel sollen für die Ausstattung des vierten Lehrstuhls für die Angewandte Informatik verwendet werden, der voraussichtlich im kommenden Jahr besetzt wird.

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Mit der Überreichung des Schecks sei eine Initiative der oberfränkischen Wirtschaft zunächst beendet, die vor vier Jahren begonnen habe, berichtete Zapf. Damals sei an das Kuratorium des Universitätsvereins - in ihm sind 110 Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik und Verwaltung vereint - der Plan für das Konzept der Angewandten Informatik herangetragen worden, was ein Jahr später in eine Art Memorandum für den Ausbau dieser wichtigen Disziplin mündete. Man habe die Angewandte Informatik als "Innovationsmotor für die Region" gesehen und im Frühjahr mit dem Sammeln von Spenden begonnen. Trotz wirtschaftlich schwieriger Lage seien 273.000.- € zusammengekommen, die vom Universitätsverein auf die heute übergebene Summe von 280.000.- aufgestockt wurde. Sechs große und "viele kleine Spenden" hätten zu dem Ergebnis geführt, sagte Zapf.

Als " sehr wichtig für die beste Ausbildung junger Leute und gleichzeitig für die Wirtschaft in dieser Region" lobte Universitätspräsident Professor Ruppert die "Informatik-Initiative" der heimischen Wirtschaft. Das habe auch das Ministerium in München überzeugt. Der vor zwei Jahren eingerichtete Bachelor-Studiengang Angewandte Informatik erfreue sich "wachsender Beliebtheit" bei jungen Leuten und verzeichne bei deutlich wachsender Tendenz bei den Einschreibungen derzeit 78 Studierende. Im kommenden Herbst werde mit den ersten Absolventen gerechnet.

Der Schwerpunkt der Bayreuther Informatik liegt nach Angaben des Uni-Chefs bei der Angewandten Informatik, der Bio-Informatik und der Umwelt-Informatik. Da die Informatik auch im schulischen Bereich immer wichtiger werde, bilde man auch zukünftige Lehrer für Gymnasien und Berufsschulen aus. Deren Zahl bezifferte Professor Ruppert auf derzeit 45.

In der personellen Besetzung verfüge man derzeit über drei Lehrstühle im Bereich der Angewandten sowie einen in der Wirtschaftsinformatik. Dazu müßten noch drei Professuren kommen, eine davon im Bereich der Bio-Informatik sowie zwei mehr theoretisch orientierte. Aus eigenen Mitteln habe die Universität dazu eine Stelle für einen Studienrat im Bereich der Didaktik der Informatik beigesteuert, berichtete Professor Ruppert.

Erfreut zeigte sich der Universitätspräsident über die Nachricht der vergangenen Woche, dass der Freistaat Bayern für den Bau des Gebäudes für die Angewandte Informatik in den Jahren 2005/06 neun Mio. € bereitstellen wolle. Er drückte die Hoffnung aus, dass die dann noch fehlenden drei Mio. € zur endgültigen Fertigstellung des Gebäudes 2007 bereitgestellt würden.

Für das Ende des Wintersemesters im Frühjahr 2005 kündigte der Uni-Präsident eine "Sponsoren-Konferenz" an, um sich einerseits zu bedanken und anderseits anschaulich zu machen, was mit den Spendengeldern geschehe.

Jürgen Abel M. A. | idw

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