Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe verleiht erstmalig Innovationspreis "QuIK"

16.11.2004


Stiftung Deutsche Schlaganfall zeichnet Krankenhäuser in Schlaganfall-relevanten Prozessen aus

"Von den Besten lernen - zu den Besten gehören" lautete das Motto des Innovationspreises QuIK - Qualität und Innovation Krankenhaus -, der erstmalig von der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe am 13. November vergeben wurde. Ausgezeichnet wurden Krankenhäuser für beispiellose und innovative Prozesse sowie Organsationskonzepte in der Schlaganfall-Versorgung. Auf ihrem Regionalbeauftragten-Treffen hat die Stiftung am vergangenen Samstag die Platzierungen bekannt gegeben. Als Sieger ist am Ende die Neurologische Klinik GmbH Bad Neustadt/Saale hervorgegangen. Sie hat einen Projektpreis im Sachwert von 40 000 Euro erhalten. Einen geteilten zweiten Platz haben die Neurologische Klinik des Klinikum Ingolstadt und die Neurologische Klinik des Universitätsklinikum Essen errungen.

In feierlicher Atmosphäre ehrten Liz Mohn, Präsidentin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Dr. Frank Anton von der Siemens AG und Heiner Beckmann, Landesgeschäftsführer der Barmer Ersatzkasse Westfalen die Preisträger. Darüber hinaus erhielten das Kreiskrankenhaus Altenburg und das Kreiskrankenhaus Cham einen Ehrenpreis für besondere Leistungen.

"Für die Schlaganfall-Versorgung sind in Zukunft innovative Konzepte gefragt" so die Forderung der Präsidentin der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe, Liz Mohn, bei der Preisverleihung. "Die optimale Koordination der Prozesse ist für den Patienten lebenswichtig." Eine wichtige Herausforderung sei die Kombination von Humanität und Effizienz. Der Innovationspreis stelle auf diesem Weg einen wichtigen Meilenstein dar.

30 Krankenhäuser hatten sich Anfang des Jahres um den Preis beworben, 25 gingen am Ende in die vergleichende Bewertung ein. In der Benchmarking-Studie ging es um die "Best-Practise" Ansätze in Bezug auf das Zuweisungs- und Notfallmanagement, die Akutbehandlung sowie das Entlassungsmanagement. Analysiert wurden Qualität, Produktivität und Kosten bei Schlaganfall-relevanten Prozessen. "Primäres Ziel des Innovationspreises war es, dass die Krankenhäuser voneinander und miteinander lernen. So zu sagen: Einen Know-How-Transfer zu ermöglichen", erläuterte Charlotte Kögerl, Projektleiterin bei der Stiftung. Dementsprechend lautete auch das Motto der Veranstaltung: "Von den Besten lernen - zu den Besten gehören!"

Der Innovationspreis für "Best-Practices" ist Teil des Projektes "Schlaganfall-Management" der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe. Kernziel des Projektes ist es, integrative Versorgungskonzepte für die gesamte Behandlungskette zu entwickeln und umzusetzen. Die Stiftung kooperiert dabei mit Fachgesellschaften wie z.B. der Deutschen Schlaganfall-Gesellschaft und mit der Unternehmensberatung Hildebrandt GesundheitsConsult. Es soll ein Konzept entstehen, das zukünftig als Basis für ein qualitätsgesichertes und ökonomisches Versorgungsmodell gelten kann - ein Managementmodell mit Vertragsmodell zur Steuerung der Versorgung.

Torben Lenz | Deutsche Schlaganfall-Hilfe

Weitere Berichte zu: Innovationspreis Schlaganfall-Hilfe

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie