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Montaigne-Preis 2004 an Antonio Barreto

25.10.2004


Portugiesischer Soziologe wird in Lissabon von der Universität Tübingen mit dem Preis der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ausgezeichnet.

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Der Montaigne-Preis 2004 der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Hamburg, wird am heutigen 25. Oktober 2004 dem portugiesischen Soziologen Antonio Barreto verliehen. Die feierliche Überreichung der Auszeichnung wird durch den Rektor der Eberhard-Karls-Universität Tübingen, Prof. Dr. Eberhard Schaich vorgenommen.

Der seit 1968 alljährlich von der Eberhard-Karls-Universität Tübingen verliehene Montaigne-Preis würdigt bedeutende Beiträge zum europäischen Kulturerbe im romanischen Sprachraum. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert und mit einem Jahresstipendium von monatlich 920 Euro für einen vom Preisträger vorgeschlagenen Stipendiaten verbunden. Er wird jeweils am Wirkungsort des Preisträgers verliehen.


Das international zusammengesetzte Kuratorium des Montaigne-Preises hat Prof. Dr. Antonio Barreto, geboren 1942 in Porto (Portugal), den Preis zuerkannt, weil er sich in herausragender Weise um die soziologische Erforschung Portugals verdient gemacht hat. Außerdem ist er als Autor von wöchentlich erscheinenden Kolumnen in der Zeitung Público einer der einflussreichsten unabhängigen Kritiker der portugiesischen Gegenwart. In den 70er und 80er Jahren war Barreto in der Politik tätig, insbesondere als Minister für Landwirtschaft.

Michael Seifert | idw
Weitere Informationen:
http://www.toepfer-fvs.de

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