Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationspreis Leipzig 2004 gestartet - Mit IQ noch mehr Ideen aus Leipzig

15.10.2004


Der Startschuss ist gefallen: Ab sofort sind junge Unternehmer, Gründer, Studenten und Wissenschaftler wieder gefragt, ihre zukunftsweisenden Ideen und Konzepte zum "Innovationspreis Leipzig 2004" einzureichen. Auch bei der mittlerweile neunten Auflage des Wettbewerbes kann es sich bei der Innovation sowohl um ein Produkt als auch um ein Verfahren oder eine Dienstleistung handeln. Der Einreicher muss aus dem Regierungsbezirk Leipzig kommen, seine Idee einen Bezug zu einem der sechs Cluster (Automotive, Biotechnologie/Life Sciences, Chemie/Kunststoff, Energie/Umwelt, Ernährungswirtschaft oder Informationstechnologie) haben, die in der gesamten Region Mitteldeutschland im Zentrum stehen.



Die Innovations-Ideen können bis zum 28. Februar 2005 nur online unter www.iq-mitteldeutschland.de - "Die Bewerbung" eingegeben werden. In drei Wettbewerbsphasen ermitteln Wirtschaftsprüfer, Cluster-Experten und Vertreter der Preisstifter die besten Konzepte. Der "Innovationspreis Leipzig 2004" ist mit insgesamt mehr als 18.000 Euro dotiert. 10.000 Euro vergibt allein die Stadt Leipzig für das "beste weltmarktfähige eigenständige Produkt". Weitere Preisstifter sind unter anderem die Sparkasse Leipzig und die Handwerkskammer. Nur am Rande: Der Innovations-Preisträger 2002, die "pes Diagnosesysteme GmbH" entwickelt mittlerweile für den Bayer-Konzern ein Gerät zum Nachweis von Herzinfarkten - und hebt so Innovation aus Leipzig auf eine internationale Ebene.



Alle Teilnehmer haben also durchaus die Chance, über die lokalen Grenzen hinaus erfolgreich zu sein. Ab diesem Jahr auch dadurch, dass der "Innovationspreis Leipzig 2004" Bestandteil des länderübergreifenden Innovations-Wettbewerbes "IQ Innovationspreis Mitteldeutschland" ist. "Das bedeutet, dass der Innovationspreis der Stadt Leipzig zusätzlich national wahrgenommen wird und so ein deutlich höheres Renommee erhält. Gleichzeitig ist dieser länderübergreifende Preis ein Schritt in die Richtung, Potenziale der gesamten Region zu bündeln", betont Leipzigs Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee.

Damit steckt auch in den Preisen erheblich mehr Potenzial: Alle Leipziger Ideen-Einreicher nehmen gleichzeitig am "IQ Innovationspreis Mitteldeutschland" teil - und können so auch ein stattliches Leistungspaket gewinnen. Dabei kann es sich alternativ um einen Referenzauftrag durch eines der Mitgliedsunternehmen des Regionenmarketings Mitteldeutschland - in dem die 50 strukturbestimmenden Firmen der Region zusammengeschlossen sind -, Werbekampagnen, strategische Beratung bei der Vermarktung der Innovation oder auch Unterstützung bei der Geschäftsplanung handeln. Darüber hinaus bekommen die Sieger für ein Jahr einen Mentor an die Seite gestellt und werden durch die Mitgliedschaft im Regionenmarketing in ein Netzwerk eingebunden, in dem sie wichtige Kontakte knüpfen können.

Fakten zum Innovationspreis Leipzig 2004 können Sie hier downloaden:
http://www.directnews.de/servlets/LoadBinaryServlet/441048/Facts.pdf

Claudia Schwarz | directnews
Weitere Informationen:
http://www.bic-leipzig.de
http://www.iq-mitteldeutschland.de
http://www.directnews.de/servlets/LoadBinaryServlet/441048/Facts.pdf

Weitere Berichte zu: Innovationspreis Regionenmarketing

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Red Dot Design Award für die dormakaba 360°City App
09.12.2016 | Kaba GmbH

nachricht Zweimal Gold beim Architects’ Darling Award 2016 für dormakaba
28.11.2016 | Kaba GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

Laseranregung von Semimetallen ermöglicht die Erzeugung neuartiger Quasiteilchen in Festkörpersystemen sowie ultraschnelle Schaltung zwischen verschiedenen Zuständen.

Die Untersuchung der Eigenschaften fundamentaler Teilchen in Festkörpersystemen ist ein vielversprechender Ansatz für die Quantenfeldtheorie. Quasiteilchen...

Im Focus: Studying fundamental particles in materials

Laser-driving of semimetals allows creating novel quasiparticle states within condensed matter systems and switching between different states on ultrafast time scales

Studying properties of fundamental particles in condensed matter systems is a promising approach to quantum field theory. Quasiparticles offer the opportunity...

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Erforschung von Elementarteilchen in Materialien

17.01.2017 | Physik Astronomie

Wasser - der heimliche Treiber des Kohlenstoffkreislaufs?

17.01.2017 | Geowissenschaften

Kieselalge in der Antarktis liest je nach Umweltbedingungen verschiedene Varianten seiner Gene ab

17.01.2017 | Biowissenschaften Chemie