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Alzheimer-Forschungsförderungspreis geht an die Fachhochschule Lausitz

16.09.2004


Zum Ende des 4. Kongresses der Deutschen Alzheimergesellschaft, am 11.September 2004 in Lübeck, überreichte die 1. Vorsitzende, Heike von Lützau-Hohlbein, einer Forschungsgruppe am Fachbereich Sozialwesen der FH Lausitz in Cottbus den mit 10.000 Euro dotierten diesjährigen Forschungsförderpreis.



Die Professoren Annemarie Jost, Eva-Maria Neumann und Karl-Heinz Himmelmann können nun ihr bei der Deutschen Alzheimergesellschaft eingereichtes Forschungsvorhaben durchführen zum Thema: "Die zeitliche Abstimmung zwischen dementiell erkrankten Menschen und ihren Helfern - eine Pilotstudie."



Prof. Himmelmann erläuterte den Kongressteilnehmern in seiner Dankesrede, dass Videostudien zum Verhalten von Betreuern und Demenzkranken angefertigt und nach zeitlichen Strukturen untersucht werden sollen. Man erwarte davon wertvolle Hinweise, wie die Pflegesituation verbessert werden könne. Die Kongressteilnehmer hatten zuvor zwei Tage lang unter der Aufgabenstellung "Keine Zeit zu verlieren" zu theoretischen und praktischen Fragestellungen der noch immer unheilbaren Alzheimer-Krankheit diskutiert.

Die 1. Vorsitzende der Gesellschaft betonte in ihrer Laudatio, dass noch viel zu wenig Forschung, wie z.B. das Lausitzer Projekt, im Bereich der Betreuung von dementiell erkrankten Menschen erfolgt. Ergebnisse der Pilotstudie sollen in zwei Jahren vorliegen.

Ansprechpartner: Prof. Karl-Heinz Himmelmann, Tel.: 0355 5818-410 oder über das Dekanat des Fachbereiches Sozialwesen der FH Lausitz: 0355 5818-401

Ralf-Peter Witzmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.fh-lausitz.de

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