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Balzan Preisträger 2004 ernannt

09.09.2004


Die fünf mit Spannung erwarteten Balzan-Preisträger 2004 sind: Nikki R. Keddie (USA) für Die islamische Welt ab Ende des 19. bis Ende des 20. Jahrhunderts, Colin A. Renfrew (GB) für Prähistorische Archäologie, Sir Michael Marmot (GB) für Epidemiologie und Pierre Deligne (Belgien) für Mathematik. Der nur alle drei bis fünf Jahre verliehene Sonderpreis für Verdienste um Humanität und Frieden geht in diesem Jahr an die Gemeinschaft Sant’Egidio (Italien), die damit nicht nur für ihre anhaltenden Bemühungen zur Beendigung des Bürgerkrieges in Mozambique gewürdigt wird, sondern auch neue Mittel für ihr wegweisendes Modell "DREAM" zur AIDS-Prävention erhält.


Die weltweite Förderung relevanter geistes-, naturwissenschaftlicher, kultureller und humanitärer Leistungen ist seit 1956 das erklärte Ziel der Internationalen Balzan Stiftung. Der Balzan-Preis zählt zu den renommiertesten Wissenschaftspreisen und würdigt das unermüdliche Schaffen der engagiertesten Wissenschaftler. "Dass der mit zwei Millionen Schweizer Franken höchstdotierte Friedenspreis in diesem Jahr an die Gemeinschaft Sant’Egidio geht, unterstreicht die Priorität, die wir aus humanitärer Sicht der Eindämmung von AIDS in Afrika einräumen", betont Dr. Luisa Bürkler-Giussani, Präsidentin der Zürcher Balzan Stiftung.

Die diesjährige Bekanntgabe der Balzan-Preisträger sorgte für eine Überraschung: Mit Nikki R. Keddie zeichnet die Balzan Stiftung eine US-Amerikanerin für ihre Studien, Forschungen und zahlreichen Publikationen über den Islam aus. Die emeritierte Professorin für Geschichte an der University of California in Los Angeles gehört zu den profundesten Kennerinnen der islamischen Welt. "Man kann die Geschichte der islamischen Welt ab dem 19. Jahrhundert nicht verstehen, ohne die Geschichte des europäischen Kolonialismus mitzudenken. Jeder Versuch, dies ausserhalb des politischen Kontextes verstehen zu wollen, ist aussichtslos. Nikki Keddie ist eine Pionierin dieses Denkansatzes", kommentiert Stefan Wild, Professor am Orientalischen Seminar der Universität Bonn, die Auszeichnung. Mit ihrer wissenschaftlichen Biographie und Werkanalyse des islamischen Reformers Sayyid Jamal al-Din al-Afghani verfasste Nikki Keddie eines der wesentlichen Werke zum Verständnis der Verbindung zwischen islamischer Ideologie und westlichem Imperialismus, ein Thema, das bis heute in der Forschung eine zentrale Rolle spielt. "Ihre Arbeiten über den Modernisierungsprozess im Iran haben sowohl für die Geschichtsschreibung im Iran als auch in akademischen Kreisen grosse Bedeutung", so Professor Reinhard Schulze vom Institut für Islamwissenschaften in Bern.


Nikki Keddie ist nach Mutter Theresa (1978) und Dominique Schnapper (2002) die dritte Frau im Kreis der Balzan-Preisträger.

An Colin A. Renfrew, Lord Renfrew of Kaimsthorn, bis 2004 Professor für Archäologie an der Universität Cambridge, schätzen seine Kollegen vor allem seinen herausragenden analytischen Verstand. "Renfrew ist einer der ganz wenigen, die dazu aufgefordert haben, dass die prähistorischen Archäologen nicht nur Nabelschau betreiben, sondern er hat durch seine theoretischen Arbeiten angeregt, dass man die archäologischen Hinterlassenschaften des Menschen möglichst breit betrachtet", sagt Prof. Hermann Parzinger, Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts, Berlin.

Für Colin Renfrew stand nicht nur die zeitliche Bestimmung oder Datierung von Fundstücken im Zentrum, sondern jeweils auch, welche Aussagen sich für den Menschen daraus herausfiltern lassen. Nochmals Hermann Parzinger: "Renfrew gehört zu den ersten, die sich um Themen wie beispielsweise ’wie hat der Mensch schon in frühesten Perioden auf seine Umwelt reagiert?’ und ’wie hat er selber die Umwelt verändert?’ bemühten. Er ist eben nicht nur theoretischer Archäologe, sondern auch mit den materiellen Grundlagen sehr eng verbunden. Und ich glaube, das ist auch international gesehen seine besondere Bedeutung in diesem Fach."

Seinen Forscherruhm erwarb sich Renfrew bei Ausgrabungen auf der Kykladeninsel Antiparos und den Orkneys vor der nordschottischen Küste. Als einer der ersten setzte er die Radiokarbonmethode (Kohlenstoffdatierung) für die Altersbestimmung von Objekten organischen Ursprungs ein. So kann etwa aus Resten verkohlter Holzstücke einer prähistorischen Feuerstelle das Alter der Siedlung erschlossen werden.

Ein wesentliches Verdienst kommt ihm auch bei der Schaffung von Diskussionsforen über den eurasischen Steppenraum zu. Seit der Öffnung der ehemaligen Sowjetunion lenkte er dank seinem Renommee das Interesse auf diesen Raum, der archäologisch noch für spannende und aufschlussreiche Entdeckungen sorgen dürfte.

Sir Michael Marmot, 2000 von Königin Elisabeth II zum Sir geadelt, beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Frage, inwiefern ein Zusammenhang zwischen Gesundheitszustand, sozialem Status und Lebenserwartung besteht. Die Ergebnisse seiner weltweit anerkannten Studien - die bekanntesten sind Whitehall I und Whitehall II - lassen sich unter dem Titel "wenn du arm bist, musst du früher sterben" zusammenfassen.

Für Prof. Karin Mölling, Institut für medizinische Virologie der Universität Zürich, sind die Untersuchungen von Sir Michael Marmot besonders in Sinne der Prävention interessant. "Seine Studien über Lifestyle-Deseases, gerade im cardio-vaskulären Bereich, geben Auskunft über den Zusammenhang von Verhaltensweisen, sozialem Status, Alter und Erkrankungen; daraus lassen sich wichtige und wertvolle Hinweise für einen gesünderen Lebenswandel ableiten."

Die Relevanz von Marmots Arbeiten kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden; die aus seinen Studien resultierenden Konsequenzen zeigen sich sowohl für den einzelnen - im Rahmen dessen, wie man ein gesundes Leben führen kann - wie auch für die Setzung von Schwerpunkten im Gesundheitssystem, beispielsweise Aufklärungskampagnen und wirkungsvolle Vorbeugemassnahmen.

Keineswegs überrascht, dass Pierre Deligne den Preis erhält, zeigt sich Prof. Jean-Pierre Serre, Balzan- sowie Abel-Preisträger für Mathematik im Jahr 1985. "Pierre Deligne ist ein naheliegender Kandidat. Ich kenne seine Arbeit sehr gut und schätze sie ausserordentlich." Der Belgier Deligne, Professor am Institute for Advanced Study, Princeton, New Jersey, gehört zu den profiliertesten Köpfen seiner Zunft. Seinen Ruhm in Fachkreisen begründete seine Beschäftigung mit der Vermutung von Weil - eines auf der Liste der 23 ungelösten mathematischen Probleme, die am 8. August 1900 von David Hilbert aufgestellt wurde.

Über die Auszeichnung für seinen Kollegen Pierre Deligne freut sich auch Thomas Kappeler, Professor für Mathematik an der Universität Zürich: "Pierre Deligne ist ein hervorragender Wissenschaftler. Unsere Forschungen finden eigentlich immer im Hintergrund statt; deshalb ist es wichtig, die enorme Bedeutung der Mathematik als Grundlagenwissenschaft hervorzuheben."

Besondere Freude über die Verleihung an die Gemeinschaft Sant’Egidio dürfte bei allen aufkommen, die sich mit den grausamen Folgen von Aids befassen. Die Gemeinschaft Sant’Egidio entstand 1968 auf Initiative von Andrea Riccardi, heute Professor für Geschichte an der Università degli Studi in Rom; 1986 wurde sie von der katholischen Kirche als Laienbewegung anerkannt. Inzwischen stellen sich mehr als 40’000 Personen in den Dienst dieser Institution, die sich in 75 Ländern vordringlich für humanitäre Aktionen, Frieden und Völkerverständigung engagiert. Der Sonderpreis der Internationalen Balzan Stiftung richtet das Augenmerk besonders auf das DREAM-Projekt der Hilfsorganisation: Die Prävention der Übertragung des HIV-Virus von Mutter zu Kind bzw. durch Bluttransfusionen. 2002 im Zentralkrankenhaus in Maputo gestartet, kann DREAM inzwischen überaus erfreuliche Ergebnisse - rückläufige Sterberate und Neuinfizierungen, sichtliche Verbesserung der Lebensqualität - verzeichnen, die an der 11. Internationalen Konferenz über Retroviren und opportunistische Infektionen im Februar 2003 in San Francisco vorgestellt wurden. Neu an diesem Modell sind westliche Standards in der Diagnosestellung und Therapie, die auch bei schwach entwickelten Strukturen des Gesundheitswesens effizient sind.

Preisverleihung am 18. November 2004 in Rom

Die Preisübergabe wird am 18. November 2004 in Anwesenheit des italienischen Staatspräsidenten Carlo Azeglio Ciampi in Rom stattfinden. Die Gewinner aus den vier Wissenschaftsbereichen erhalten je eine Million Schweizer Franken, von denen die Hälfte für Nachwuchsförderung und Forschungszwecke bestimmt werden muss. Die Gemeinschaft Sant’Egidio, Empfänger des Sonderpreises für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern erhält 2 Millionen Schweizer Franken.

Biographische Kurzangaben und Begründungen des Preiskomitees

Nikki R. Keddie. Balzan-Preis für Die islamische Welt ab Ende des 19. bis Ende des 20. Jahrhunderts. US-amerikanische Staatsangehörige, geb. 1930 in Brooklyn, emeritierte Professorin für Geschichte an der University of California in Los Angeles. Autorin von: An Islamic Response to Imperialism: Political and Religious Writings of Sayyid Jamal al-Din al-Afghani, Berkeley, University of California Press, 1968; Modern Iran: Roots and Results of Revolution, New Haven, Yale University Press, 2003. Herausgeberin der Zeitschrift Contention: Debates in Society, Culture and Science.

"Für ihren ausserordentlichen Beitrag zum Verständnis der islamischen Welt des 20. Jahrhunderts und im besonderen der Konfrontation der islamischen Religion und des islamischen Denkens mit den geistigen und politischen Wertvorstellungen der westlichen Welt." www.history.ucla.edu/keddie/

Colin A. Renfrew, Lord Renfrew of Kaimsthorn. Balzan-Preis für Prähistorische Archäologie. 1937 in England geboren, Professor für Archäologie an der University of Cambridge und Direktor des McDonald Institute for Archaeological Research in Cambridge. Leiter zahlreicher Ausgrabungen, u.a. in Ostmazedonien und in Griechenland. Er ist Redaktionsmitglied unter anderem bei New Directions in Archaeology (Cambridge University Press), Advances in Archaeological Method and Theory (Academic Press), The Journal of Social and Biological Structures, The Journal of Anthropological Archaeology.
"Colin Andrew Renfrew, Lord Renfrew of Kaimsthorn, gehört zu den bedeutenden Vertretern der prozessualen Methode, die er innovativ weiterentwickelt hat; er ist der Verfasser zahlreicher herausragender Werke von grosser Interpretationsschärfe und bahnbrechender Kraft über zentrale Themen der Vor- und Frühgeschichte Europas und der aussereuropäischen Welt. Dank seines ausserordentlichen Gedankenreichtums und seiner ausgewogenen kritischen Haltung war und ist sein Einfluss in der westlichen Archäologie ohnegleichen. Ebenso verfügt er über eine ungewöhnliche Fähigkeit, Forschungsprojekte zu organisieren und deren theoretische wie ethische Probleme zur Diskussion zu stellen."
www.mcdonald.cam.ac.uk/McD/Staff/Renfrew.htm

Sir Michael Marmot, Balzan-Preis für Epidemiologie. Britischer Staatsangehöriger, geb. 1945, Professor für Epidemiologie und Gesundheitswesen und Direktor des International Centre for Health and Society an der Royal Free and University College Medical School in London. Seine Forschungen untersuchen jene Faktoren, welche die Gesundheit beeinflussen, von der Umweltverschmutzung bis zu sozioökonomischen und psychischen Faktoren. Die Resultate sind in wichtigen wissenschaftlichen Publikationen veröffentlicht, u.a. The importance of psychosocial factors in the workplace to the development of disease. In Social determinants of health edited by Marmot MG and Wilkinson RG, New York, Oxford University Press, 1999. The influence of income on health: Views of an epidemiologist, Health Affairs, (21) 2002.

"Sir Michael Marmot hat einen bahnbrechenden Beitrag zur Epidemiologie geleistet, indem er einen bis heute unvermuteten Zusammenhang zwischen sozialem Status und Unterschieden im gesundheitlichen Befinden und in der Lebenserwartung hergestellt hat. Er ist der Begründer der Sozialepidemiologie und hat den Weg geebnet für eine vollkommen veränderte Auffassung der Präventivmedizin." www.macses.ucsf.edu/Network/michael.htm

Pierre Deligne, Balzan-Preis für Mathematik. Belgischer Staatsangehöriger, geb. 1944, Professor für Mathematik am Institut for Advanced Study in Princeton, USA. Beschäftigt sich seit den 70er Jahren mit der Riemannschen Hypothese (Vermutung von Weil), einem der ungelösten Mathematikprobleme des 20. Jahrhunderts, über die er ausführlich publiziert hat: "La conjecture de Weil: I". Publ. Math. de l’IHÉS, 43, 273-307, 1974. "La conjecture de Weil: II". Publ. Math. de l’IHÉS, 52, 137-252, 1980.

"Für seinen herausragenden Beitrag zu verschiedenen Teilgebieten der Mathematik (wie etwa die algebraische Geometrie, die algebraische und analytische Zahlentheorie, die Gruppentheorie, die Topologie, die Grothendiecksche Theorie der Motive), die er mit neuen und wirksamen Untersuchungsmethoden und grossartigen Ergebnissen - wie zum Beispiel dem aufsehenerregenden Beweis der Riemannschen Hypothese über endliche Körper (Vermutung von Weil) - bereichert hat." www.math.ias.edu/~phares/deligne/Deligne.html

Die Gemeinschaft Sant’Egidio (Comunità Sant’Egidio), Balzan-Preis für Frieden, Humanität und Brüderlichkeit unter den Völkern). Der Balzan-Preis wird ihr verliehen für das DREAM-Projekt zur AIDS-Prävention und zur Bekämpfung der Unterernährung in Mozambique.
www.santegidio.org/de/index.html

Preisträger 2000 - 2003

2003 Eric Hobsbawm, Europäische Geschichte seit 1900
2003 Serge Moscovici, Sozialpsychologie
2003 Wen-Hsiung Li, Genetik und Evolution
2003 Reinhard Genzel, Infrarot-Astronomie
2002 Dominique Schnapper, Soziologie
2002 Anthony Grafton, Geschichte der Geisteswissenschaften
2002 Walter Gehring, Entwicklungsbiologie
2002 Xavier Le Pichon, Geologie
2001 James Sloss Ackerman, Geschichte der Architektur
2001 Marc Fumaroli, Literaturgeschichte und -kritik ab 1500
2001 Jean-Pierre Changeux, Kognitive Neurowissenschaften
2001 Claude Lorius, Klimatologie
2000 Martin Litchfield West, Klassische Altertumskunde
2000 Michael Stolleis, Rechtsgeschichte der Neuzeit
2000 Ilkka Hanski, Umweltwissenschaften
2000 Michel G.E. Mayor, Instrumente und Techniken in Astronomie und Astrophysik
2000 Abdul Sattar Edhi, Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern

Preisgebiete 2005

Die Preisgebiete werden jedes Jahr neu festgelegt. 2005 werden die Auszeichnungen in folgenden Wissenschaftsbereichen verliehen:

- Populationsbiologie
- Mineralphysik
- Kunstgeschichte Asiens
- Sozial- und Kulturgeschichte der Stadt seit Anfang des 16. Jahrhunderts

Internationale Balzan Stiftung - Daten, Zahlen und Fakten in Stichworten

1961 - 2004
- Preisträger: Insgesamt wurden bis heute 95 Preise an 100 Wissenschaftler, Künstler (Jorge Luis Borges, Paul Hindemith, György Ligeti) und Institutionen (UNHCR, IKRK, Nobel Stiftung) verliehen.
- Preissummen: Seit der ersten Preisverleihung 1961 wurden mehr als 48 Millionen Schweizer Franken ausgeschüttet. Jeder Preisträger in den Bereichen Geistes- und Sozialwissenschaften und Kunst sowie Naturwissenschaften erhält eine Million Schweizer Franken. Der Sonderpreis für Frieden und Humanität ist mit zwei Millionen Schweizer Franken dotiert.
- Bestimmung: Die Hälfte der Preissumme muss von den Preisträgern für Forschungsprojekte von Nachwuchswissenschaftlern eingesetzt werden. Davon ausgenommen ist der Sonderpreises für Frieden und Humanität.
- Preisvergabe: Jährlich werden vier Preise in vier Wissenschaftsbereichen verliehen. Zusätzlich alle drei bis fünf Jahre ein Sonderpreis für Humanität, Frieden und Brüderlichkeit unter den Völkern.
- Preisgebiete
Jedes Jahr werden vier Preisgebiete aus vier Wissenschaftsbereichen neu festgelegt:
- Zwei Preisgebiete im Bereich Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Kunst.
- Zwei Preisgebiete im Bereich Naturwissenschaften, Physik, Mathematik, und Medizin.
Sonderpreis für Humanität und Frieden: Alle drei bis fünf Jahre ein Preis.
- Das Preiskomitee: Zur Zeit 19 Mitglieder wählen aus jeweils gegen 150 Nominierten die Preisträger aus.
- Die Internationale Balzan Stiftung fördert weltweit geistes-, naturwissenschaftliche und kulturelle Leistungen sowie humanitäre Verdienste für den Frieden.
- Die Gründung erfolgte 1956 durch Angela Lina Balzan zu Ehren ihres 1953 in der Schweiz verstorbenen Vaters Eugenio Balzan (*1874), der von 1897 bis 1933 für den "Corriere della Sera" tätig war, anfänglich als Korrespondent und ab 1903 als Geschäftsführer und Mitherausgeber.

Rückfragen:
Tel. 0041 1 258 80 50, vesna.mitrovic@espress.ch
Tel. 0041 1 258 80 50, mireille.vetterli@espress.ch

Vesna Mitrovic | idw
Weitere Informationen:
http://www.balzan.com

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