Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Marcel Loncin Research Prize 2004 vergeben

24.08.2004


Prof. Dr. Dietrich Knorr erhält den Marcel Loncin Research Prize 2004


Der vom Institute of Food Technologists (IFT), der weltweit größten und wichtigsten lebensmittelwissenschaftlichen Organisation, mit 50.000 US Dollar dotierte Marcel Loncin Research Prize 2004 wurde an Prof. Dr. Dietrich Knorr vom Fachgebiet für Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik der TU Berlin verliehen. Benannt ist der Preis nach dem belgischen Professor der Lebensmittelverfahrenstechnik Marcel Loncin. Er ist der Stifter dieses Preises.

Das Preisgeld des Marcel Loncin Research Prize, der seit 1994 alle zwei Jahre vergeben wird, ist zur Finanzierung der Aktivitäten eines Nachwuchswissenschaftlers vorgesehen. Der Erlös dient zur Förderung der Forschungsarbeiten von Dr. Volker Heinz, Wissenschaftlicher Assistent am Fachgebiet Lebensmittelbiotechnologie und -prozesstechnik der Technischen Universität Berlin, der sich mit der Nutzbarmachung der Hochdrucktechnologie für die Lebensmittelverarbeitung beschäftigt.


Die beiden höchsten Auszeichnungen des IFT - Prof. Knorr erhielt ebenfalls den Nicholas Appert Award 2003 - wurden bisher weltweit nur an zwei Personen vergeben. Prof. Dr. Dietrich Knorr ist Autor von ca. 350 wissenschaftlichen Publikationen und derzeitiger Koordinator von zwei EU-Forschungsprojekten (PROTECH (Nutritional enhancement of probiotics and prebiotics) und SAFE ICE (Low temperature - pressure processing of foods: Safety and quality aspects, process parameters and consumer acceptance) sowie des BMBF-Verbundprojektes zur "Nutzung des innovativen Potentials hochdruckunterstützter Technologien zur Entwicklung ressourcenschonender Prozesse in der Lebensmittelindustrie". Darüber hinaus ist er der Herausgeber der internationalen Zeitschrift "Innovative Food Science and Emerging Technologies". Der 1944 geborene Dietrich Knorr ist seit 1987 Professor an der TU Berlin.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Prof. Dr. Dietrich Knorr, Institut für Lebensmitteltechnologie und Lebensmittelchemie der TU Berlin, Tel.: 030/314-71250, Mail: dietrich.knorr@tu-berlin.de

Ramona Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de

Weitere Berichte zu: IfT Lebensmittelbiotechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Space Exploration Masters 2017: Topaktueller Innovationswettbewerb
22.06.2017 | AZO Anwendungszentrum GmbH Oberpfaffenhofen

nachricht Otto-Hahn-Medaille für Jaime Agudo-Canalejo
21.06.2017 | Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Im Focus: Climate satellite: Tracking methane with robust laser technology

Heatwaves in the Arctic, longer periods of vegetation in Europe, severe floods in West Africa – starting in 2021, scientists want to explore the emissions of the greenhouse gas methane with the German-French satellite MERLIN. This is made possible by a new robust laser system of the Fraunhofer Institute for Laser Technology ILT in Aachen, which achieves unprecedented measurement accuracy.

Methane is primarily the result of the decomposition of organic matter. The gas has a 25 times greater warming potential than carbon dioxide, but is not as...

Im Focus: How protons move through a fuel cell

Hydrogen is regarded as the energy source of the future: It is produced with solar power and can be used to generate heat and electricity in fuel cells. Empa researchers have now succeeded in decoding the movement of hydrogen ions in crystals – a key step towards more efficient energy conversion in the hydrogen industry of tomorrow.

As charge carriers, electrons and ions play the leading role in electrochemical energy storage devices and converters such as batteries and fuel cells. Proton...

Im Focus: Die Schweiz in Pole-Position in der neuen ESA-Mission

Die Europäische Weltraumagentur ESA gab heute grünes Licht für die industrielle Produktion von PLATO, der grössten europäischen wissenschaftlichen Mission zu Exoplaneten. Partner dieser Mission sind die Universitäten Bern und Genf.

Die Europäische Weltraumagentur ESA lanciert heute PLATO (PLAnetary Transits and Oscillation of stars), die grösste europäische wissenschaftliche Mission zur...

Im Focus: Forscher entschlüsseln erstmals intaktes Virus atomgenau mit Röntgenlaser

Bahnbrechende Untersuchungsmethode beschleunigt Proteinanalyse um ein Vielfaches

Ein internationales Forscherteam hat erstmals mit einem Röntgenlaser die atomgenaue Struktur eines intakten Viruspartikels entschlüsselt. Die verwendete...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

10. HDT-Tagung: Elektrische Antriebstechnologie für Hybrid- und Elektrofahrzeuge

22.06.2017 | Veranstaltungen

„Fit für die Industrie 4.0“ – Tagung von Hochschule Darmstadt und Schader-Stiftung am 27. Juni

22.06.2017 | Veranstaltungen

Forschung zu Stressbewältigung wird diskutiert

21.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie Menschen Schäden an Gebäuden wahrnehmen

22.06.2017 | Architektur Bauwesen

Holzhäuser bei grauer Energie im grünen Bereich

22.06.2017 | Architektur Bauwesen

Bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall immer den Notruf 112 wählen: Jede Minute zählt!

22.06.2017 | Medizin Gesundheit