Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Martin Wessner erhält den Eclipse Innovation Award 2004 von IBM

09.08.2004


Auszeichnung für die Arbeit "A Framework for the Development of Groupware Plugins in Eclipse" / Kopplung der Open Source Software Eclipse mit zukunftsweisenden Chat-Anwendungen / Herstellerneutrale Groupware-Erweiterung



Martin Wessner, Bereichsleiter im Darmstädter Fraunhofer-Institut für Integrierte Publikations- und Informationssysteme (IPSI) und Dozent an der TU Darmstadt, ist einer der sieben deutschen Preisträger des Eclipse Innovation Award 2004 der IBM. Die Wissenschaftler wurden für den Einsatz der Open Source Entwicklungsumgebung Eclipse in ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit ausgezeichnet.

Wessner, der bereits 2003 mit einem Preis für die beste Vorlesung im Fachbereich Informatik der TU Darmstadt ausgezeichnet worden ist, setzt die Java-basierte Open-Source-Entwicklungsumgebung Eclipse ein, um Studierenden das gemeinsame computerunterstützte Lernen zu vereinfachen.


Dazu verbindet sein Team Groupwaretechnologie, genauer das am IPSI entwickelte Chatblocks-Framework, mit der Open-Source-Entwicklungsumgebung Eclipse. Mit Hilfe des Chatblocks-Frameworks lassen sich mit geringem Aufwand sehr innvoative
Chat-Anwendungen mit besonderen Service-Funktionen verwirklichen. Anders als bei herkömmlichen Chats kann man beispielsweise explizit Referenzen auf andere Beiträge setzen. Auch die Kopplung von Chat und Lernmaterial ist möglich, so dass die Chatpartner sich in ihren Chatbeiträgen auf bestimmte Stellen oder Regionen im gemeinsam betrachteten Material beziehen können.

Ein wichtiger Pluspunkt dieser Groupwarelösung ist auch, dass sie auf (nahezu) beliebigen Groupwareinfrastrukturen, die in Firmen und Organisationen anzutreffen sind, aufsetzen kann, und nicht wie die bereits existierenden Groupware-Erweiterungen für Eclipse auf einer proprietären Infrastruktur (für Persistenz, Kommunikation und Datensynchronisation). Realisiert wurde bisher eine Anbindung an IBM Lotus Sametime und DyCE der Firma go4teams, aber auch eine rein auf dem HTTP-Protokoll basierende Implementierung.

Da das System High-Level Groupware-Modellabstraktionen wie Benutzerliste oder Chatraum bereitstellt, können die Studierenden selbst weitere Groupwarekomponenten entwickeln, ohne sich um die tieferliegenden Schichten der Implementierung zu kümmern.

Fragen zu den Anwendungsszenarien beantwortet Martin Wessner unter E-Mail martin.wessner@ipsi.fraunhofer.de

Marlies Ockenfeld | Fraunhofer IPSI
Weitere Informationen:
http://www.ipsi.fraunhofer.de/concert/projects/eclipse
http://www.ipsi.fraunhofer.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Heinz Maier-Leibnitz-Preise 2017: DFG und BMBF zeichnen vier Forscherinnen und sechs Forscher aus
23.02.2017 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

nachricht Eine Milliarde Euro für die Hochschulmedizin
17.02.2017 | Deutsche Hochschulmedizin e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: „Vernetzte Autonome Systeme“ von acatech und DFKI auf der CeBIT

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) in Kooperation mit der Deutschen Messe AG vernetzte Autonome Systeme. In Halle 12 am Stand B 63 erwarten die Besucherinnen und Besucher unter anderem Roboter, die Hand in Hand mit Menschen zusammenarbeiten oder die selbstständig gefährliche Umgebungen erkunden.

Auf der IT-Messe CeBIT vom 20. bis 24. März präsentieren acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften und das Deutsche Forschungszentrum für...

Im Focus: Kühler Zwerg und die sieben Planeten

Erdgroße Planeten mit gemäßigtem Klima in System mit ungewöhnlich vielen Planeten entdeckt

In einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren haben Astronomen ein System aus sieben erdgroßen Planeten entdeckt. Alle Planeten wurden unter Verwendung von boden-...

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aufbruch: Forschungsmethoden in einer personalisierten Medizin

24.02.2017 | Veranstaltungen

Österreich erzeugt erstmals Erdgas aus Sonnen- und Windenergie

24.02.2017 | Veranstaltungen

Big Data Centrum Ostbayern-Südböhmen startet Veranstaltungsreihe

23.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fraunhofer HHI auf dem Mobile World Congress mit VR- und 5G-Technologien

24.02.2017 | Messenachrichten

MWC 2017: 5G-Hauptstadt Berlin

24.02.2017 | Messenachrichten

Auf der molekularen Streckbank

24.02.2017 | Biowissenschaften Chemie