Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Wettbewerb um die Innovationspreise 2005 des Cofresco Institute: Verbraucher beim Umgang mit Lebensmitteln unterstützen

14.06.2004


Das Cofresco Institute ruft zum Wettbewerb um die Innovationspreise 2005 auf. Zu gewinnen sind maximal zweimal 10 000 Euro für "Neue Ideen oder Lösungen, die den Verbraucher beim Umgang mit Nahrungsmitteln im Haushalt unterstützen". Einsendeschluss ist der 31. März 2005. Die siegreichen Forschungsprojekte des diesjährigen Wettbewerbs werden am 23. Juni 2004 in Paris vorgestellt und prämiert.



Das Forschungsthema für den Wettbewerb um die Innovationspreise 2005 lautet "Neue Ideen oder Lösungen, die den Verbraucher beim Umgang mit Nahrungsmitteln im Haushalt unterstützen und einen oder mehrere der folgenden Vorteile bieten:



- längere Haltbarkeit von Nahrungsmitteln
- bessere Lebensmittelqualität

- einfachere Zubereitung von Nahrungsmitteln
- Einsatz umweltfreundlicher Lösungen oder Materialien
- sichere oder gesündere Konservierung von Lebensmitteln."

Lösungen/Konzepte müssen das europäische Lebensmittelgesetz erfüllen.

Warum wurde dieses Forschungsthema gewählt?

Die Ansprüche beim Umgang mit Nahrungsmitteln im Haushalt sind vielfältig. Bequemlichkeit, Gesundheit und Sicherheit stehen für den Verbraucher bei der Lebensmittellagerung und -zubereitung im Vordergrund. An hochwertige industrielle Nahrungsmittelverpackungen gewöhnt, ist es zu Hause oft schwer, eine vergleichbare Lösung zu finden. Daher müssen, damit die Konsumenten die bestmögliche Lebensmittelsqualität erhalten, die Möglichkeiten der Lagerung und Zubereitung im Haushalt verbessert werden.

Was sind förderungswürdige Forschungsfelder?

Auf Grund der Breite des Forschungsthemas sind verschiedene Fachgebiete angesprochen: Willkommen sind Ideen und Lösungen aus den Bereichen Verpackungsdesign, Agrarwissenschaften, Materialentwicklung sowie verwandte Gebiete. Der Fokus kann beispielsweise auf Nährstoffe, hygienische Sicherheit, organoleptische Prüfungen, leichte Handhabung, Wirtschaftlichkeit, Ökologie oder einer Kombination dieser Faktoren gelegt werden. Das Konzept muss sich, egal welcher Ansatz gewählt wird, deutlich auf den Haushaltsgebrauch beziehen.

Der wissenschaftliche Ausschuss des Cofresco Institute wird maximal zwei Projekte auswählen und diese mit jeweils 10 000 Euro auszeichnen. Kriterien sind die Übereinstimmung mit dem Thema, der Innovationsgrad des Projektes und der Vorteil für den Verbraucher. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis Mitternacht des 31. März 2005 (es gilt das Datum des Poststempels) an die folgende Adresse geschickt werden: Cofresco Institute, Innovationspreise 2004, Melittastr.17, D-32427 Minden. Teilnahmeregeln und Anmeldeformulare finden sich im Internet unter www.cofrescoinstitute.com

Verleihung der Innovationspreise 2004

Die Verleihung der Innovationspreise 2004 findet am 23. Juni in der Pariser "Maison des Polytechniciens", der angesehensten Ingenieurschule Frankreichs, statt. Vor der offiziellen Verleihung wird ein wissenschaftliches Round-Table-Gespräch zum Thema "Industrial active packaging, which applications for home food packaging?" stattfinden.

Der hohe Standard der eingereichten Projekte ermutigte das Cofresco Institute, seine Aktivitäten rund um die Forschungsförderung auszuweiten. Neben dem in Frankreich stattfindenden Round-Table-Gespräch, lädt das Cofresco Institute in Kooperation mit renommierten Partnern am 6. Oktober zur "European Conference on Fresh Food Packaging" nach Freising ein.

Das Cofresco Institute sucht den Dialog mit Forschern und Erfindern. Ziel ist es, europaweit die Forschung nach neuen oder verbesserten Produkten zu fördern, die im Haushalt den Umgang mit Lebensmitteln erleichtern und deren Frische, Qualität und Geschmack bewahren. Der wissenschaftliche Ausschuss des Cofresco Institute setzt sich unter anderem aus französischen und deutschen Forschern zusammen. Neben leitenden Cofresco-Mitarbeitern aus Forschung, Entwicklung und Marketing gehören dazu Dr. Alexandre Feigenbaum, Forschungsdirektor des Institut National de la Recherche Agronomique (INRA) in Paris, Dr. Horst-Christian Langowski, Leiter des Fraunhofer Instituts für Verfahrenstechnik und Verpackung und Inhaber des Lehrstuhls für Lebensmittelverpackungstechnik an der TU München, und der unabhängige Berater Dr. Lutz Wittenschläger, staatlich geprüfter Lebensmittelchemiker.

Martin Linnemann M. A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.cofrescoinstitute.com

Weitere Berichte zu: Forschungsthema Innovationspreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht EU-Projekt: Bilder leistungsstark und energieeffizient verarbeiten
24.01.2017 | Ruhr-Universität Bochum

nachricht „Allen Unkenrufen zum Trotz“ Neues Projekt sorgt für Schutz der Gelbbauchunken in Bayern
24.01.2017 | Bundesamt für Naturschutz

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie