Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Studententeam aus Dresden gewinnt den Mobile Award

14.05.2004


Entscheidung im größten deutschen Internet-Planspiel

Fünf Studenten der Technischen Universität Dresden haben den Mobile Award gewonnen. Den zweiten Platz belegte das Team der Technischen Universität Karlsruhe, Dritter wurde das Team der Universität Magdeburg. Das bisher größte deutsche Internet-Planspiel wurde von Detecon International in Kooperation mit dem Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit ins Leben gerufen.

Im Dezember 2003 waren rund 600 Teams im Internet gegeneinander angetreten, um den fiktiven Sportgeräte-Hersteller Leopoldt & Schätzle zum Marktführer zu machen. Dabei waren die Spieler gefordert, auf Basis der wirtschaftlichen Gegebenheiten ihres Unternehmens verschiedene strategische und operative Entscheidungen zu treffen. Neben den klassischen Mitteln der Unternehmenssteuerung wirkte sich dabei auch der innovative Einsatz mobiler Lösungen auf den Unternehmenserfolg aus.

Das Spiel gliederte sich in drei Runden. Die acht erfolgreichsten Teams der Runde zwei trafen am 12. und 13. Mai in Frankfurt direkt aufeinander. Dabei hatten sie die Aufgabe, das Portfolio des Sportgeräte-Herstellers um Telekommunikationsdienstleistungen zu erweitern und einen potenziellen Investor von ihrem Konzept zu überzeugen. Bewertet wurden die Präsentationen von einer neunköpfigen Jury aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien.

Das Gewinner-Team konnte sich im Finale vor allem durch eine professionelle Präsentation seiner Geschäftsideen gegen die Konkurrenten durchsetzen. Die Dresdner überzeugten die Jury mit der Idee, Handy-Verträge an Mitglieder von Fitness-Clubs zu verkaufen und ihnen zusätzlich personalisierte Dienste via Mobilfunk anzubieten. "Durch die Teilnahme am Mobile Award konnten wir nicht nur Praxiserfahrung sammeln, sondern haben zusätzlich einen tiefen Einblick in das Mobile Business bekommen", erklärt Jan Ziesing vom Dresdner Gewinner-Team.

Detecon hatte den Mobile Award Ende letzten Jahres ins Leben gerufen. Ziel war es zum einen, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Universitäten zu intensivieren. Zum anderen ging es der Management-Beratung darum, Deutschlands Führungsnachwuchs für Management-Aufgaben zu sensibilisieren und das wirtschaftliche Potenzial mobiler Anwendungen zu verdeutlichen. Unterstützt wurde die Aktion von der Financial Times Deutschland.

1. Platz / Team Dresden: Tobias Horman, Frank Umbach, Til von Petersdorf, Jan Ziesing, Florian Zimmermann

2. Platz / Team Karlsruhe: Torsten Kurz, Tim Lagerpusch, Florian Hitzer, Christian Schwarzkopf

3. Platz / Team Magdeburg: Tobias Reggelin, Sandy Boeker, Rene Bärecke

Final-Teams:

Berufsakademie Stuttgart, Fachhochschule für Ökonomie und Management Essen, Technische Universität Dresden, Universität Magdeburg, Universität Karlsruhe, Universität Bayreuth und Technische Universität Berlin. Ein Team setzte sich aus Young Professionals zusammen.

| ots
Weitere Informationen:
http://www.detecon.com

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht „Digital Mobility“– 48 Mio. Euro für die Entwicklung des digitalen Fahrzeuges
26.06.2017 | Kompetenzzentrum - Das virtuelle Fahrzeug Forschungsgesellschaft mbH

nachricht Hochschule Karlsruhe: mit speichenlosem Fahrrad Kreativwettbewerb gewonnen
26.06.2017 | Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Vorbild Delfinhaut: Elastisches Material vermindert Reibungswiderstand bei Schiffen

Für eine elegante und ökonomische Fortbewegung im Wasser geben Delfine den Wissenschaftlern ein exzellentes Vorbild. Die flinken Säuger erzielen erstaunliche Schwimmleistungen, deren Ursachen einerseits in der Körperform und andererseits in den elastischen Eigenschaften ihrer Haut zu finden sind. Letzteres Phänomen ist bereits seit Mitte des vorigen Jahrhunderts bekannt, konnte aber bislang nicht erfolgreich auf technische Anwendungen übertragen werden. Experten des Fraunhofer IFAM und der HSVA GmbH haben nun gemeinsam mit zwei weiteren Forschungspartnern eine Oberflächenbeschichtung entwickelt, die ähnlich wie die Delfinhaut den Strömungswiderstand im Wasser messbar verringert.

Delfine haben eine glatte Haut mit einer darunter liegenden dicken, nachgiebigen Speckschicht. Diese speziellen Hauteigenschaften führen zu einer signifikanten...

Im Focus: Kaltes Wasser: Und es bewegt sich doch!

Bei minus 150 Grad Celsius flüssiges Wasser beobachten, das beherrschen Chemiker der Universität Innsbruck. Nun haben sie gemeinsam mit Forschern in Schweden und Deutschland experimentell nachgewiesen, dass zwei unterschiedliche Formen von Wasser existieren, die sich in Struktur und Dichte stark unterscheiden.

Die Wissenschaft sucht seit langem nach dem Grund, warum ausgerechnet Wasser das Molekül des Lebens ist. Mit ausgefeilten Techniken gelingt es Forschern am...

Im Focus: Hyperspektrale Bildgebung zur 100%-Inspektion von Oberflächen und Schichten

„Mehr sehen, als das Auge erlaubt“, das ist ein Anspruch, dem die Hyperspektrale Bildgebung (HSI) gerecht wird. Die neue Kameratechnologie ermöglicht, Licht nicht nur ortsaufgelöst, sondern simultan auch spektral aufgelöst aufzuzeichnen. Das bedeutet, dass zur Informationsgewinnung nicht nur herkömmlich drei spektrale Bänder (RGB), sondern bis zu eintausend genutzt werden.

Das Fraunhofer IWS Dresden entwickelt eine integrierte HSI-Lösung, die das Potenzial der HSI-Technologie in zuverlässige Hard- und Software überführt und für...

Im Focus: Can we see monkeys from space? Emerging technologies to map biodiversity

An international team of scientists has proposed a new multi-disciplinary approach in which an array of new technologies will allow us to map biodiversity and the risks that wildlife is facing at the scale of whole landscapes. The findings are published in Nature Ecology and Evolution. This international research is led by the Kunming Institute of Zoology from China, University of East Anglia, University of Leicester and the Leibniz Institute for Zoo and Wildlife Research.

Using a combination of satellite and ground data, the team proposes that it is now possible to map biodiversity with an accuracy that has not been previously...

Im Focus: Klima-Satellit: Mit robuster Lasertechnik Methan auf der Spur

Hitzewellen in der Arktis, längere Vegetationsperioden in Europa, schwere Überschwemmungen in Westafrika – mit Hilfe des deutsch-französischen Satelliten MERLIN wollen Wissenschaftler ab 2021 die Emissionen des Treibhausgases Methan auf der Erde erforschen. Möglich macht das ein neues robustes Lasersystem des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnologie ILT in Aachen, das eine bisher unerreichte Messgenauigkeit erzielt.

Methan entsteht unter anderem bei Fäulnisprozessen. Es ist 25-mal wirksamer als das klimaschädliche Kohlendioxid, kommt in der Erdatmosphäre aber lange nicht...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Internationale Fachkonferenz IEEE ICDCM - Lokale Gleichstromnetze bereichern die Energieversorgung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zu aktuellen Fragen der Stammzellforschung

27.06.2017 | Veranstaltungen

Fraunhofer FKIE ist Gastgeber für internationale Experten Digitaler Mensch-Modelle

27.06.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Mainzer Physiker gewinnen neue Erkenntnisse über Nanosysteme mit kugelförmigen Einschränkungen

27.06.2017 | Biowissenschaften Chemie

Wave Trophy 2017: Doppelsieg für die beiden Teams von Phoenix Contact

27.06.2017 | Unternehmensmeldung

Warnsystem KATWARN startet international vernetzten Betrieb

27.06.2017 | Informationstechnologie