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BMBF fördert Medizintechnik mit 30 Millionen Euro jährlich

10.05.2004


Bulmahn: Medizintechnik schafft Arbeitsplätze und Lebensqualität



BMBF fördert Medizintechnik mit 30 Millionen Euro jährlich - Ausstellung im Deutschen Museum München eröffnet Vier Berliner Schülerinnen gewinnen Wettbewerb "Hightech für den Körper"

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Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn sieht in der Medizintechnik ein wichtiges Zukunftsfeld für die deutsche Wirtschaft. "Die Medizintechnik ist eine hochinnovative Branche und ein wichtiges Standbein für den Wirtschaftsstandort Deutschland", sagte Bulmahn zur Eröffnung der Sonderausstellung "Leben mit Ersatzteilen" am Samstag im Deutschen Museum in München. Die wird im Rahmen des Jahres der Technik vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert.

Kaum ein anderer Bereich der Technik sei den Menschen so nah wie die Medizintechnik, sagte die Ministerin. "Die einfache Brille wird heute kaum mehr als medizinisches Hilfsmittel, sondern schon eher als modisches Accessoire wahr genommen." Große Potenziale für die Medizin böten die Fortschritte in der Mikrosystemtechnik, der Nanotechnologie und den optischen Technologien. Das BMBF investiere allein in die Forschung für die Medizintechnik jährlich 30 Millionen Euro.

Bulmahn zeichnete in München die Siegerinnen und Sieger des BMBF Schüler-Wettbewerbs "Hightech für den Körper" aus. Schülerinnen und Schüler der Klassen 10 bis 13 zeigten darin ihre Visionen für den Körper der Zukunft. Der erste Platz ging an vier Schülerinnen aus Berlin. Sie gewannen mit einem Hörspiel, in dem nanofaserverstärkte Muskeln ungeahnte Kräfte verleihen und ein Translinguator das Erlernen von Fremdsprachen überflüssig macht.

Die Preisträger:

1. Platz

Dana Ehlert, Lise-Meitner Schule, Berlin
Annemarie Nazarek, Lise-Meitner Schule, Berlin
Friederike Linscheid, Paulsen-Oberschule, Berlin
Katharina Peter, Lise-Meitner Schule, Berlin

2. Platz

Jochen Müller, Bunsengymnasium, Heidelberg:
mit einer Fotomontage "Medizin-Technik-Gott-Mensch".

3. Platz

Nora-Regina Streu, Albert-Einstein-Oberschule, Berlin:
mit einer Kurzgeschichte "Das Gestern von morgen"

| BMBF
Weitere Informationen:
http://www.bmbf.de

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