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Gebärmutterhalskrebs durch Papillomviren

05.04.2004


Gentechnologiestiftung unterstützt Forschung nach Gentherapeutikum zur Heilung


Papillomviren (HPV) gelten als Auslöser für Gebärmutterhalskrebs. Trotz Vorsorge sterben jedes Jahr ca. 2.000 Frauen in Deutschland an dieser Krebsart. Ein prophylaktischer Impfstoff als vorbeugende Massnahme befindet sich derzeit in klinischer Prüfung . Die Therapie bestehender Infektionen bleibt eine Herausforderung.

Die Gentechnologiestiftung widmet sich durch Förderung der Erforschung eines Gentherapeutikums das die Virusinfektion eliminieren soll.


Im Rahmen eines Forschungsstipendiums wird Frau Dr. Esther Glastetter an der Charité in Berlin eine gentechnische, virusspezifische Therapie optimieren, die Infektionen des Genitalbereiches mit verschiedenen Papillomavirus-Typen heilen soll. "Bisherige Therapien erzielen nur teilweise Heilungserfolge durch Stimulation des Immunsystems; von einer vollständigen Eliminierung der Infektion kann dort meistens nicht ausgegangen werden" sagte Frau Dr. Glastetter bei der Vorstellung des Forschungsprojektes in Berlin.

Pressekontakt: Kai Drabe Vorstandsvorsitzender

Gentechnologiestiftung - Dr. Georg und Ingeburg Scheel Stiftung
Elstergasse 3 B
13505 Berlin
Tel: 030 / 22 48 84 00
Fax: 030 / 22 48 84 01
www.Gentechnologiestiftung.de
kai.drabe@scheel-stiftung.de

gemeinnützige Stiftung des privaten Rechts

Frau Dr. Glastetter ist seit 1997 mit der Erforschung von HPV-Viren, einige Jahre davon am Deutschen Krebsforschungszentrum in Heidelberg, betraut. Im Jahre 2002 hat Frau Dr. Glastetter zu diesem Themenkomplex promoviert.

Die Gentechnologiestiftung mit Sitz in Berlin ist im Jahre 2001 gegründet worden. Die Gentechnologiestiftung, als gemeinnützig anerkannte Stiftung, ist deutschlandweit die einzige Stiftung, die ausschließlich die wissenschaftliche Gentechnologie im Bereich der Humanmedizin fördert.

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