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Grundlagenforschung für hochqualitative Hologramme wird mit 150.000 Euro gefördert

24.03.2004


Das Forschungsprojekt "HoloGraphics" der Juniorprofessur Augmented Reality, unter der Leitung des Juniorprofessors Oliver Bimber, wurde jetzt von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) mit über 150.000 Euro auf zwei Jahre gefördert.


In dem Projekt geht es um Grundlagenforschung, die es ermöglichen soll, hochqualitative Hologramme mit interaktiver Computergrafik zu kombinieren. D.h., Wissenschaftler, Mediziner und Ingenieure sollen in die Lage versetzt werden, z.B. Simulationsdaten in ihr Hologramm zu integrieren. Dieses ermöglicht dann zum Beispiel die nahtlose Einbettung von CAD/CAM Daten in Hologramme von Prototypen, oder die Kombination von Trainingsabläufen in Hologrammen von medizinischen Aufnahmen, wie z.B. Computertomographien.

Sowohl die Holografie als auch die Computergrafik sind wichtige Werkzeuge für verschiedene Anwendungsbereiche, die aber z.Z. noch getrennt voneinander benutzt werden. Hologramme werden z.B. benutzt, um Objekte in einer visuellen Qualität zu präsentieren, die dem Original gleich kommt. Deswegen werden Hologramme in verschiedenen wissenschaftlichen und industriellen Bereichen eingesetzt. Diese Qualität wird man, auch in absehbarer Zeit, nicht durch Computergrafiken erreichen können. Die Computergrafik allerdings bietet die Möglichkeit der Interaktion.


Das Projekt "HoloGraphics" kombiniert die Möglichkeiten des Hologramms mit denen der Computergrafik und eröffnet so neue Möglichkeiten z.B. in der Automobilindustrie, in Museen, in der Medizin oder in der Paläontologie.

Die Forscher an der Fakultät Medien sind Vorreiter auf diesem Gebiet. Die Bedeutung des Projektes kommt durch die Förderung durch die DFG zu Ausdruck. Die DFG fördert nur Projekte im Bereich der Grundlagenforschung mit hoher Innovationskraft.

Reiner Bensch M.A. | idw
Weitere Informationen:
http://www.holographics.de

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