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Höchstdotierter Forschungspreis geht an die Universität Freiburg

05.12.2003


Professor Pfanner erhält den diesjährigen Leibnizpreis



Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Preisträger im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm für das Jahr 2004 bekannt gegeben. Zu den Preisträgern gehört Professer Dr. Klaus Pfanner, Geschäftsführender Direktor des Instituts für Biochemie und Molekularbiologie der Freiburger Albert-Ludwigs-Universität. Die Fördersumme in Höhe von 1,55 Millionen Euro, die sich der Freiburger Wissenschaftler mit dem Münchner Zellbiologen, Professor Dr. Jürgen Soll, teilt, ist für Forschungsarbeiten in einem Zeitraum von fünf Jahren vorgesehen und kann nach den Bedürfnissen der Preisträger flexibel eingesetzt werden.

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Ziel des Leibniz-Programms, das 1985 eingerichtet wurde, ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter jüngerer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu erleichtern.

Der Rektor der Albert-Ludwigs-Universität, Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang Jäger, gratulierte dem Preisträger, Professor Pfanner, zu seinem spektakulären Erfolg: "Der Leibniz Preis dokumentiert das hervorragende Forschungsniveau der Freiburger Universität und bestätigt deren jüngsten Spitzenplatz beim CHE-Ranking. In seiner Wertigkeit ist der Leibniz-Preis im deutschen Wissenschaftssystem vergleichbar mit dem Nobelpreis", betont der Freiburger Universitäts-Rektor.

In ihrer Begründung des Preises für Professor Pfanner würdigt die DFG dessen vielfältige Beiträge zum besseren Verständnis des Proteinimportes in die Abteilungen von Zellen höherer Organismen. "Professor Pfanner hat eine Großzahl der für die Protein-Transportmaschinerie notwendigen Bestandteile in den Mitochondrien, den "Zellkraftwerken", entdeckt, ihre Funktion aufgeklärt und weitgehende Vorstellungen zum Mechanismus des Protein-Eintransports entwickelt. Seine Ergebnisse sind in die Lehrbücher für Zellbiologie eingegangen."

Die feierliche Verleihung des Preises erfolgt am Mittwoch, den 25. Februar 2004, durch den Präsidenten der DFG, Professor Dr. Ernst-Ludwig Winnacker, in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften.

Rudolf-Werner Dreier | idw

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