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Leibniz-Preisträger 2004

05.12.2003


Höchstdotierter Förderpreis geht an zwei Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftler


Der Hauptausschuss der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) hat heute die Preisträger im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm der DFG für das Jahr 2004 bestimmt. Zwei Wissenschaftlerinnen und neun Wissenschaftler werden mit dem höchstdotierten deutschen Förderpreis ausgezeichnet. Die Fördersumme von 1,55 Mio. Euro ist für Forschungsarbeiten in einem Zeitraum von fünf Jahren vorgesehen und kann nach den Bedürfnissen der Preisträgerinnen und Preisträger flexibel eingesetzt werden.

Ziel des 1985 eingerichteten Programms ist es, die Arbeitsbedingungen herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu verbessern, ihre Forschungsmöglichkeiten zu erweitern, sie von administrativem Arbeitsaufwand zu entlasten und ihnen die Beschäftigung besonders qualifizierter Nachwuchswissenschaftler zu erleichtern. Für den Preis können Wissenschaftler aus allen Fachgebieten nominiert werden. Aus der Vielzahl der Vorschläge für den Gottfried Wilhelm Leibniz-Preis hat der Nominierungsausschuss der DFG vor allem diejenigen ausgewählt, von denen er sich durch zusätzliche Förderung eine besondere Steigerung der wissenschaftlichen Leistungen verspricht. Darunter befindet sich auch in diesem Jahr wieder einige jüngere Wissenschaftler.


Die Zahl der insgesamt im Leibniz-Programm vergebenen Preise erhöht sich nach der heutigen Entscheidung auf 218. Davon kommen 47 aus den Geisteswissenschaften, 61 aus den Biowissenschaften, 78 aus den Naturwissenschaften und 32 aus den Ingenieurwissenschaften. Aus den für das Jahr 2004 eingegangenen 148 Vorschlägen wurden folgende Wissenschaftler als Leibniz-Preisträger ausgewählt:

Prof. Dr.-Ing. Frank Allgöwer (41), Regelungstechnik, Universität Stuttgart (1,55 Mio. Euro)

Frank Allgöwer ist Spezialist in der nichtlinearen System- und Regelungstheorie. Sein Schwerpunkt liegt in der Regelung technischer Systeme, die heute sehr komplex und dynamisch sind, wie etwa Energieversorgungsnetze, das Internet und Verkehrssysteme. Er entwickelt Methoden zu ihrer Analyse und Beeinflussung. Zu den Fortschritten auf diesem Gebiet im vergangenen Jahrzehnt haben seine Arbeiten entscheidend beigetragen. Beispielhaft sei hier die Methode der nichtlinearen prädiktiven Regelung genannt. Mit ihr wird bei Eingriffen in das System sein zukünftiges Verhalten vorausgesagt, ähnlich wie bei einem Schachspieler, der stets einige Züge vorausdenkt. Dieser Ansatz war der erste, der theoretische Strenge mit praktischer Anwendbarkeit verbindet, so dass das Verfahren mittlerweile Einzug in die industrielle Anwendung gefunden hat, zum Beispiel in der chemischen Industrie und der Biotechnologie. Ebenfalls eine Vorreiterrolle übernahm Herr Allgöwer bei der Bestimmung der Stärke von Nichtlinearitäten. Der von ihm entwickelte Ansatz ist heute allgemein als Standard akzeptiert.

Schon während seiner Promotion an der Universität Stuttgart erhielt er Rufe nach Berkeley und an die ETH Zürich. Dem Ruf auf eine Assistenzprofessur nach Zürich folgte er 1996, 1999 übernahm er dort eine C4-Professur. Weitere Rufe erreichten ihn aus Duisburg und von seiner Heimatuniversität in Stuttgart. Dort ist er seit 1999 Leiter des Instituts für Systemtheorie technischer Prozesse.

Prof. Dr. Gabriele Brandstetter (49), Theaterwissenschaft, Freie Universität Berlin (1,55 Mio. Euro)

Gabriele Brandstetter gilt als eine der innovativsten Forscherpersönlichkeiten der deutschen Kulturwissenschaften. Von der Ausbildung her Philologin und Germanistin, ist sie bekannt und international anerkannt als Vorreiterin der Tanzwissenschaft, deren Etablierung als universitäre Disziplin maßgeblich mit ihrer Person verbunden ist. Ihre interdisziplinäre Ausrichtung kommt in ihren über 100 Aufsätzen, die Theater-, Musik-, Kunst- und Literaturwissenschaft aufeinander beziehen, ebenso zum Ausdruck wie in ihren Forschungsprojekten und den von ihr veranstalteten Ausstellungen, Tagungen und Tanzfestivals. Frau Brandstetter steht an der Spitze derer, die sich für eine Fächergrenzen überwindende Kulturwissenschaft engagieren. Sie ist zudem eine gefragte Autorität in der internationalen Gender-Forschung. Gastprofessuren führten sie nach Princeton, New York und Lissabon, Tokio, S"o Paulo und Melbourne.

Nach dem Studium der Germanistik, Geschichte, Politik und Theaterwissenschaften in Erlangen, Regensburg, Wien und München, das sie 1983 an der Universität München mit einer Dissertation zur Lyrik Clemens Brentanos abschloss, lehrte und forschte Gabriele Brandstetter bis 1993 an der Universität Bayreuth. Nach ihrer Habilitation im Jahre 1993 wurde sie an die Universität Gießen berufen, vier Jahre später nahm sie eine Professur an der Universität Basel an. Von dort wechselte sie an das Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin.

Prof. Dr. Thomas Carell (37), Organische Chemie, Universität München (1,55 Mio. Euro)

Der jüngste Träger des Leibniz-Preises 2004 ist Thomas Carell. Von seiner Ausbildung her ist er organischer Chemiker, der schon früh mit Porphyrin-Ringen in Berührung kam, die in der Biologie eine besondere Rolle spielen. Drei zukunftsträchtige Richtungen seiner Aktivitäten treten schon heute deutlich hervor: Seine Arbeiten zur DNA-Reparatur bieten ein großes Potenzial für die Krebstherapie, seine Forschungen zum Transport von Elektronen sind zentral für die Photonik. Außerdem nutzt Herr Carell seine Expertise, um spezielle Nukleotid-Stränge herzustellen und in die DNA einzubauen, auch dies ein Gebiet mit hohem Potenzial. Carell verkörpert den Idealfall eines modernen präparativen Chemikers. Seine Arbeitsweise ist hochgradig interdisziplinär und spannt den Bogen von der Synthese zur Biologie bis hin zur Medizin.

Thomas Carell studierte Chemie in Münster und promovierte am Max-Planck-Institut für medizinische Forschung in Heidelberg. Nach einer Postdoktorandenzeit am Massachusetts Institute of Technology von 1993 bis 1995 habilitierte er sich 1998 an der ETH Zürich. Seit Anfang 2000 hatte er eine C4-Professur in Marburg inne. Vor kurzem nahm er einen Ruf an die Universität München an.

Prof. Dr. Karl Christoph Klauer (42), Sozial- und Kognitionspsychologie, Universität Bonn (1,55 Mio. Euro)

Mit Karl Christoph Klauer zeichnet die Deutsche Forschungsgemeinschaft einen Psychologen aus, der auf verschiedenen Forschungsfeldern neue Techniken und Methoden zur Durchführung von Tests, zur Datenerhebung und zur Analyse entwickelt hat. Besonders deutlich lässt sich sein integrativer Ansatz an den Arbeiten zum propositionalen Schlussfolgern verdeutlichen. Es geht dabei um den so genannten "Response Bias" beim Umgang mit Schlussfolgerungen. Damit ist gemeint, dass Menschen eine falsche Argumentation eher zu akzeptieren bereit sind, wenn das, was am Ende dabei herauskommt, ihren Vorstellungen entspricht, und dass sie eine durchaus richtige Argumentation oft als falsch ansehen, wenn das Ergebnis nicht zu ihrem Wissen und ihren Vorstellungen passt. Herr Klauer hat neue Erklärungen für solche Phänomene entwickelt. Einige seiner Beiträge haben auf den jeweiligen Forschungsgebieten Standards gesetzt. Er ist daher weltweit ein gesuchter Kooperationspartner.

Karl Christoph Klauer studierte in Aachen, Oxford und Hamburg Mathematik und Psychologie. Nach insgesamt fünf Jahren hatte er in beiden Fächern ein Diplom erworben. Drei Jahre später folgte die Promotion in Hamburg und vier Jahre später die Habilitation für Psychologie an der Freien Universität Berlin. 1994 erhielt er eine Professur für Psychologie in Heidelberg, die er zwei Jahre später zugunsten eines Lehrstuhls in Bonn verließ. Rufen nach Cardiff und Wien folgte er nicht.

Prof. Dr. Hannah Monyer (46), Neurobiologie, Universität Heidelberg (1,55 Mio. Euro)

Das zentrale Forschungsthema von Hannah Monyer ist die molekulare Grundlage synchroner und oszillatorischer Netzwerkaktivität. Das heißt, sie untersucht, wie sich Nervenzellen im Verbund zeitlich aufeinander abstimmen, so dass im Gehirn kohärente, sinnvolle Bilder der Außenwelt entstehen. Dabei konzentriert sie sich unter anderem auf die Erkennung der molekularen Mechanismen und die aktivitätsabhängige Ausreifung von Hirnstrukturen. Zum Nachweis neuronaler Aktivität führte sie ein gentechnisches Verfahren ein, durch das bestimmte Nervenzellen ein fluoreszierendes Eiweiß abgeben. An ihren Arbeiten besticht besonders der integrative Ansatz, bei dem modernste molekularbiologische Techniken mit systemphysiologischen Ansätzen verbunden werden.

Die gebürtige Rumänin ist derzeit Direktorin der Abteilung für Klinische Neurobiologie an der Universität Heidelberg. An dieser Hochschule hat sie auch Medizin studiert und über ein medizingeschichtliches Thema promoviert. Über Stationen in Mannheim und Lübeck kam sie nach Stanford, bevor sie nach Heidelberg zurückkehrte und am Zentrum für Molekulare Biologie in Heidelberg forschte. Auf die Erteilung der Venia legendi für das Fach Biochemie im Dezember 1993 folgte der Aufbau einer eigenen Arbeitsgruppe im Rahmen einer Schilling-Professur.

Prof. Dr. Nikolaus Pfanner (47), Biochemie / Molekulare Zellbiologie, Universität Freiburg i. Br. (775.000 Euro) und Prof. Dr. Jürgen Soll (50), Molekulare Zellbiologie der Pflanzen, Universität München (775.000 Euro)

Nikolaus Pfanner und Jürgen Soll haben zahlreiche wesentliche Beiträge zu unserem Verständnis des Proteinimportes in die Abteilungen von Zellen höherer Organismen geleistet. Herr Pfanner hat eine große Zahl der für die Protein-Transportmaschinerie notwendigen Bestandteile in den Mitochondrien, den "Zellkraftwerken", entdeckt, ihre Funktion aufgeklärt und weitgehende Vorstellungen zum Mechanismus des Protein-Eintransports entwickelt. Seine Ergebnisse sind in die Lehrbücher für Zellbiologie eingegangen.

Herr Soll ist mit seiner Arbeitsgruppe auf dem Gebiet des Proteinimports in Chloroplasten national wie international führend. Die beiden Wissenschaftler ergänzen sich mit ihren Arbeiten in hervorragender Weise und führen ein hochkompetitives und zukunftsweisendes Gebiet der molekularen Zellbiologie an.

Nikolaus Pfanner studierte in München Medizin, wo er 1985 auch promovierte. Nach Postdoktorandenaufenthalten in München und Princeton ist er seit 1992 Professor in Freiburg und derzeit Direktor am Institut für Biochemie und Molekularbiologie. Jürgen Soll schloss sein Studium der Biochemie in Hannover 1981 mit der Promotion ab. Er kam über die University of California in Berkeley und das Botanische Institut der Universität München auf Professuren in Saarbrücken und Kiel, bevor er nach München berufen wurde, wo er den Lehrstuhl für Biochemie und Physiologie der Pflanzen innehat.

Prof. Dr. Klaus Pfeffer (41), Infektionsimmunologie, Universität Düsseldorf (1,55 Mio. Euro)

Klaus Pfeffer zählt auf dem Gebiet der molekularbiologisch orientierten Infektionsimmunologie national wie international zu den Spitzenforschern. Seine Arbeiten konzentrieren sich auf die Reaktion des Immunsystems nach einer Infektion mit bakteriellen Erregern. Er hat wesentlich zur Aufklärung der biologischen Funktion von verschiedenen Immunstoffen des Körpers (Zytokinen) beigetragen. Außerdem hat er die Methodik des Gene-targeting mit entwickelt, die zu einem grundlegenden Verständnis des Immunsystems führte. Darauf aufbauend leistete er wichtige Beiträge zum Problem der Abstoßung nach Organtransplantationen. Exemplarisch belegt Herr Pfeffer, wie grundlagenbasierte Forschung zu einem besseren Verständnis von Infektionen und zu neuen Therapien beitragen kann.

Nach der Promotion an der Universität Ulm ging Klaus Pfeffer 1990 als Assistent an die Technische Universität München und anschließend für zwei Jahre an das Ontario Cancer Institute in Toronto. Von 1994 bis 1997 war er Gruppenleiter wieder an der TU München, wo er sich 1996 habilitierte. 1997 nahm er dort eine C3-Professur an, seit 2002 ist er Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Universität in Düsseldorf.

Prof. Dr.-Ing. Dierk Raabe (38), Werkstoffwissenschaft, Max-Planck-Institut für Eisenforschung, Düsseldorf (1,55 Mio. Euro)

Schon in jungen Jahren hat Dierk Raabe einen prägenden Einfluss auf die modernen Materialwissenschaften gewonnen. Er befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen der Mikrostruktur und den Eigenschaften metallischer Materialien. Seine im interdisziplinären Grenzbereich zwischen Materialwissenschaften, Physik und Mathematik angelegten Grundlagenarbeiten sind von hoher technischer Relevanz, unter anderem für industrielle Fertigungsprozesse. Es zeugt von seiner besonderen wissenschaftlichen Exzellenz, dass die von ihm angestoßene Entwicklung materialphysikalisch begründeter Simulationsmethoden inzwischen weltweit zu dem neuen, sich stürmisch entwickelnden Fachgebiet der "Computational Materials Science" herangereift ist. Seine jüngsten Arbeiten zur Mechanik von Grenz- und Oberflächen sind von außerordentlicher Bedeutung für das neue Gebiet der Nanomaterialien.

Dierk Raabe studierte in Aachen Metallkunde und Metallphysik. Nach Promotion und Habilitation ging er 1997 als Visiting Scientist an die Carnegie Mellon University in Pittsburgh, von wo er 1999 als Wissenschaftliches Mitglied und Direktor an das Max-Planck-Institut für Eisenforschung in Düsseldorf berufen wurde.

Prof. Dr. Konrad Samwer (51), Festkörperphysik, Universität Göttingen (1,55 Mio. Euro)

Konrad Samwer zeichnet sich durch ein breites Spektrum von Arbeiten auf dem Gebiet der Festkörperphysik aus. Seine wissenschaftlichen Aktivitäten sind der Hochtemperatur-Supraleitung, dem sogenannten Kondo-Effekt, den Unordnungsphänomenen und dem Magnetismus gewidmet. Alle seine Arbeiten enthalten Beiträge mit betont materialwissenschaftlichen Aspekten.

Hervorzuheben sind insbesondere seine Arbeiten zur Physik der Gläser. Bahnbrechend war die Entdeckung des kolossalen Magnetwiderstandes in Manganat-Schichtstrukturen, die international ein neues Forschungsgebiet eröffnet hat. Die Originalarbeit aus dem Jahre 1993 wurde bis heute bereits mehr als 1600-mal zitiert. Neben der Bedeutung des Effektes für die Grundlagenforschung sind auch die möglichen Anwendungen etwa im Bereich der Sensorik hervorzuheben.

Das Zentrum des Forscherlebens von Konrad Samwer liegt in Göttingen. Dort und in Bonn studierte er Physik, in Göttingen promovierte er 1981 mit Auszeichnung, dort erfolgte 1987 auch seine Habilitation. Nach einer zehnjährigen Phase als C4-Professor für Experimentalphysik in Augsburg kehrte er 1999 auf eine ebensolche Professur nach Göttingen zurück. Er arbeitete wiederholt und längerfristig am California Institute of Technology.

Prof. Dr. Manfred Strecker (48), Geowissenschaften, Universität Potsdam (1,55 Mio. Euro)

Manfred Strecker gehört im Bereich der Geowissenschaften zu den Pionieren, die das Wechselspiel zwischen Tektonik, Klima und Oberflächenprozessen untersuchen. So hat er unter anderem Grundlagenerkenntnisse zum "Globalen Wandel" erarbeitet, wobei er Methoden aus der Strukturgeologie, der Physischen Geographie und der Paläontologie einsetzte. Seine Arbeiten behandeln Themen wie die Neotektonik, die Geologie und Geomorphologie von Störungszonen, die Evolution von Stressfeldern in Orogenen und Riftzonen, ferner katastrophale Massenbewegungen und seismische Hazards, Klimasignale in Seesedimenten, die Deformation Zentralasiens, die Entwicklung der Anden oder der Riftbecken in Afrika. Sein herausragender Erfolg beruht vor allem auf seiner Fähigkeit, höchst moderne und relevante geowissenschaftliche Fragen zu identifizieren und diese mit Disziplinen-übergreifenden, hochgenauen Gelände- und Labormethoden zu bearbeiten.

Manfred Strecker studierte in Göttingen und an der Cornell University Biologie, Geographie und Geologie. Nach der 1987 in den USA erfolgten Promotion übernahm er eine Hochschulassistenten-Stelle am Geologischen Institut in Karlsruhe, wo er sich nach vier Jahren habilitierte. Mit einem Heisenberg-Stipendium ging er an die Stanford University, von wo aus er 1995 auf eine C4-Professur für Geologie an die Universität Potsdam berufen wurde.

Die feierliche Verleihung der Preise im Gottfried Wilhelm Leibniz-Programm für 2004 durch den Präsidenten der DFG, Professor Ernst-Ludwig Winnacker, findet am 25. Februar 2004 in der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften in Berlin statt.

Dr. Eva-Maria Streier | idw
Weitere Informationen:
http://www.dfg.de

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