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Ernst-Reuter-Preise mit je 5000 Euro für die besten Nachwuchswissenschaftler/innen

01.12.2003


Am 55. Gründungstag der Freien Universität Berlin, dem 4. Dezember, verleiht die Ernst-Reuter-Gesellschaft der Freunde, Förderer und Ehemaligen der Freien Universität jährlich die Ernst-Reuter-Preise für die besten Dissertationen des Vorjahres. Die mit je 5.000 Euro dotierten Preise sind die in der Bundesrepublik höchst dotierten Dissertationspreise. Sie werden seit 1985 vergeben.



An der Freien Universität entstehen jährlich über 700 Dissertationen. In diesem Jahr wurden 36 dieser Doktorarbeiten von den verschiedenen Fachbereichen für den Ernst-Reuter-Preis vorgeschlagen. Quer durch alle Fachdisziplinen werden die eingereichten Dissertationen von einer Kommission nach Begutachtung und intensiver fachlicher Prüfung bewertet und die herausragendsten als preiswürdig ausgewählt.

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Die diesjährigen Preisträger sind:
- Sebastian Bersick (FB Politik- und Sozialwissenschaften): "Zur Politik der interregionalen Beziehungen. Das Beispiel des ASEM-Prozesses". Kontakt: Tel.: 030/447 8050


- Dr. Matthias Lehmann (FB Geschichts- und Kulturwissenschaften): "Judeo-Spanish Musar Literature and the Transformation of Ottoman-Sephardic Society (Eighteenth Trough Nineteenth Centuries)". Kontakt über das Institut für Judaistik, Tel.: 030/838-52002, -52705

- Dr. Gudrun Massmann (FB Geowissenschaften) "Infiltration of River Water into the Groundwater-Investigation and Modelling of Hydraulic and Geochemical Processes during Bank Filtration in the Oderbruch, Germany". Kontakt: 030/838-70472, -70621 (Sekr.)

- Dr. Jascha Repp (FB Physik) "Rastertunnelmikroskopie und -spektroskopie an Adsorbaten auf Metall- und Isolatoroberflächen". Kontakt über Pro. Dr. K.-H. Rieder/Experimentalphysik, Tel.: 030/838-52801, -52805 oder IBM/Zürich, Tel.: 00411/7248-560, -493

- Dr. Kai Martin Schmidt-Ott (FB Humanmedizin): "Endothelinabhängige morphologische Veränderungen hypoxischer Astrozyten". Kontakt: Tel.: 030/9401 2379, E-Mail: schmidtott@hotmail.com

Ihre Gründung am 4. Dezember 1948 im Steglitzer Titania-Palast verdankt die Freie Universität Berlin wesentlich dem Engagement des damaligen Berliner Oberbürgermeisters Ernst Reuter. Seit 1985 ist der Gründungstag, der so genannte Ernst-Reuter-Tag, für die Freie Universität Anlass, junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler zu ehren.

Wir laden Sie herzlich ein, an der Festveranstaltung am 4. Dezember 2003 um 18.00 Uhr im Henry-Ford-Bau, Garystraße 35, 14195 Berlin-Dahlem, teilzunehmen.

Weitere Informationen: Dr. Wedigo de Vivanco, Geschäftsführer der Ernst-Reuter-Gesellschaft und Leiter der Abteilung Außenangelegenheiten, Tel.: 030/838-73400

Hedwig Görgen | idw

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