Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Förderung: Forschungsprojekt für mehr Sicherheit und Effizienz im Luftverkehr

25.11.2003


Unter Federführung der DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist das innovative Verbundvorhaben Kooperatives Air Traffic Management (K-ATM) gestartet, das eine optimierte Kapazitätsausnutzung des Flughafens Frankfurt zum Ziel hat. Das interdisziplinäre Forschungsvorhaben bringt Dienstleister (DFS, Fraport, Lufthansa), Flugzeug- und Systemhersteller (Airbus, Thales, delair) sowie führende Forschungseinrichtungen (Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. und die Technischen Universitäten Berlin, Braunschweig, Darmstadt und Dresden) an einen Tisch. K-ATM ist Teil des Dritten Luftfahrtforschungsprogramms der Bundesregierung und wird mit rund 9 Mio. Euro gefördert.


Im Mittelpunkt des Projektes steht die gemeinsame prototypische Entwicklung eines von Airlines, Flughafenbetreiber und Flugsicherung genutzten Planungssystems, das eine durchgängige planbasierte Abwicklung aller Flugbewegungen am und um den Airport erlaubt. Insbesondere in Engpasssituationen soll damit eine optimierte Ausnutzung der Flughafenkapazität unter besonderer Berücksichtigung einer möglichst hohen Pünktlichkeit der Flüge bei gleich bleibend hohem Sicherheitsstandard erreicht werden. Begleitet wird das Vorhaben durch Untersuchungen im Bereich der Sicherheit, wobei auch Erkenntnisse aus Flugzeugunfällen einfließen. So wird unter anderem untersucht, ob und in welchem Umfang Informationen aus den Kollisionswarnsystemen an Bord von Flugzeugen in den Systemen der Flugsicherung genutzt werden können. Die gewonnenen Erkenntnisse werden neben der Konsolidierung der Planungsprozesse auch zum Erhalt von Sicherheit und Kapazität heran gezogen.

Die DFS Deutsche Flugsicherung GmbH ist ein bundeseigenes privatrechtlich organisiertes Unternehmen mit 5509 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern (2002). Aufgabe ist die Entwicklung, Bereitstellung und Durchführung der Flugsicherungsdienste. Die Flugsicherung koordiniert täglich mehrere tausend Flugbewegungen, im Jahr nahezu 2,5 Millionen (2002). Dafür betreibt sie in Langen bei Frankfurt die größte Kontrollzentrale Europas sowie weitere vier Radarkontrollzentralen in Berlin, Bremen, Karlsruhe und München. An den 17 internationalen Flughäfen Deutschlands und in der Maastrichter EUROCONTROL-Zentrale ist sie außerdem vor Ort durch Fluglotsen und anderes Fachpersonal vertreten. Neben dem Tagesgeschäft ist die Flugsicherung bei der Entwicklung intelligenter Flugsicherungs- und Ortungssysteme sowie von Navigationsanlagen aktiv. Daneben bildet das Unternehmen jährlich 100 Nachwuchskräfte aus. Mit Hinblick auf das Zusammenwachsen Europas engagiert sich die Flugsicherung in zukunftsweisenden europäischen Projekten wie einer gemeinsamen europäischen Flugdatenbank und einem Satellitensystem.

| DFS

Weitere Berichte zu: Effizienz Flugbewegung K-ATM Luft- und Raumfahrt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Sechs innovative Projekte sind im Rennen um den begehrten European Health Award 2017
17.08.2017 | European Health Forum Gastein

nachricht ERC-Grants: Fünf neue Projekte an der LMU
11.08.2017 | Ludwig-Maximilians-Universität München

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie