Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Deutschland: Forschung erhält 2004 1,7 Mrd. Euro

17.11.2003


Max Planck Gesellschaft bekommt rund 963 Mio. Euro

... mehr zu:
»BLK »MPG

Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung (BLK) will die Max-Planck-Gesellschaft (MPG), die Einrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft sowie die Forschung der Union der deutschen Akademien der Wissenschaften 2004 mit zusammen mehr als 1,7 Mrd. Euro fördern. Allein die MPG soll rund 963 Mio. Euro bekommen.

Nach Ansicht der Kommission ist die MPG die wichtigste Organisation, die außerhalb der Hochschulen Grundlagenforschung betreibt. Mit ihren 80 eigenen Instituten, Forschungsstellen, Laboratorien greift sie neue, zukunftsträchtige Forschungsrichtungen auf und gibt der Arbeit der Universitäten auf zentralen Forschungsfeldern entscheidende Impulse. Im kommenden Jahr sollen die Blaue-Liste-Einrichtungen, die sich in der Leibniz-Gemeinschaft zusammengeschlossen haben, 722 Mio. Euro erhalten. Die Gemeinschaft deckt ein breites fachliches Spektrum von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu Geisteswissenschaften und Museen mit angeschlossenen Forschungsabteilungen ab. Die Förderungen kommen sowohl vom Bund als auch von den Ländern. Erstmals wird auch das bisherige Forschungszentrum für marine Geowissenschaften der Universität Kiel (GEOMAR) als Leibniz-Institut gefördert. Damit erhöhen sich die Förderungen der beiden großen Wissenschaftsschmieden um jeweils drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr.


Das Akademienprogramm soll im Jahre 2004 mit 42,9 Mio. Euro gefördert werden. In diesem Programm werden rund 160 langfristige Vorhaben der Grundlagenforschung von überregionaler Bedeutung und gesamtstaatlichem wissenschaftspolitischem Interesse in Trägerschaft einer der sieben wissenschaftlichen Akademien und der deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gefördert.

Bereits im Juli hatte die BLK beschlossen, der Deutschen Forschungsgemeinschaft DFG im Jahr 2004 Mittel in Höhe von rund 1,3 Mrd. Euro zu gewähren. Die DFG ist die größte deutsche Forschungsförderungsorganisation. Sie organisiert den Wettbewerb der wichtigsten wissenschaftlichen Projekte in Deutschland und trägt damit entscheidend zur Leistungsfähigkeit der deutschen Forschung bei.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.deutschland
Weitere Informationen:
http://www.blk-bonn.de
http://www.dfg.de im

Weitere Berichte zu: BLK MPG

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen
05.12.2016 | Fraunhofer-Institut für Holzforschung - Wilhelm-Klauditz-Institut WKI

nachricht 1,5 Mio. Euro für das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung (ZSW)
05.12.2016 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

Bioinformatiker der Goethe-Universität haben das erste mathematische Modell für einen zentralen Verteidigungsmechanismus der Zelle gegen das Bakterium Salmonella entwickelt. Sie können ihren experimentell arbeitenden Kollegen damit wertvolle Anregungen zur Aufklärung der beteiligten Signalwege geben.

Jedes Jahr sind Salmonellen weltweit für Millionen von Infektionen und tausende Todesfälle verantwortlich. Die Körperzellen können sich aber gegen die...

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie sich Zellen gegen Salmonellen verteidigen

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Fraunhofer WKI koordiniert vom BMEL geförderten Forschungsverbund zu Zusatznutzen von Dämmstoffen aus nachwachsenden Rohstoffen

05.12.2016 | Förderungen Preise

Höhere Energieeffizienz durch Brennhilfsmittel aus Porenkeramik

05.12.2016 | Energie und Elektrotechnik