Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Entwicklungsländerpreis zum Thema "Wasser und nachhaltige Entwicklung"

30.10.2003


Dramatische Folgen der weltweit zunehmenden Verknappung von Süßwasser - Bereits über eine Milliarde Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser - Enger Zusammenhang zwischen Wassermangel und Armut erfordert nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit


Die KfW Entwicklungsbank, Frankfurt am Main und die Justus-Liebig-Universität, Gießen, vergeben den mit EUR 5.000 dotierten Entwicklungsländerpreis dieses Jahr zum Thema "Wasser und nachhaltige Entwicklung". Teilnehmen können Einzelpersonen, aber auch Arbeitsgruppen oder Institutionen, die sich in herausragender Weise mit diesem komplexen interdisziplinären und internationalen Thema befasst haben. Im Rahmen des Entwicklungsländerpreises werden auch eine Dissertation mit 1.500 EUR sowie zwei Diplomarbeiten oder vergleichbare Arbeiten mit je 500 EUR prämiert. Einsendungen werden erbeten bis 30. April 2004.

Gleichzeitig haben die Preisträger im Anschluss an die Verleihung im Oktober 2004 die Möglichkeit, ihre Arbeiten auf dem international besetzten Symposium "Wasser und nachhaltige Entwicklung" vorzustellen.


Das diesjährige Thema "Wasser und nachhaltige Entwicklung" nimmt Bezug auf das von den UN ausgerufene "Internationale Jahr des Süßwassers 2003". Schon heute haben mehr als einen Milliarde Menschen keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Ein besserer Zugang zu sauberem Wasser trägt erheblich zur Beseitigung von Armut, zur Verringerung von Konfliktpotenzialen und damit zur nachhaltigen Entwicklung armer Länder und Regionen bei. In der Millenniumserklärung der UN-Generalversammlung und den Beschlüssen des Weltgipfels für nachhaltige Entwicklung in Johannesburg hat man sich daher zum Ziel gesetzt, bis 2015 den Weltbevölkerungsanteil der Armen und den Anteil der Menschen, die keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser haben, zu halbieren.

Die KfW-Entwicklungsbank leistet als weltweit zweitgrößter bilateraler Geber im Wassersektor einen erheblichen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele. Der Wassersektor bildet in der Fördertätigkeit der KfW einen der wichtigsten Schwerpunkte. In den letzten Jahren investierte die KfW-Entwicklungsbank rund 20 % der Gesamtzusagen, d.h. durchschnittlich rund EUR 280 Millionen pro Jahr in Entwicklungsvorhaben im Wassersektor. Mit diesem Engagement konnten seit 1995 insgesamt rd. 60 Millionen Menschen mit Trinkwasser versorgt werden.

Der von der KfW gestiftete Preis wird seit 1986 in zweijährigem Rhythmus für Verdienste um die Erarbeitung und Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse über Entwicklungsländer vergeben. Der Preis soll gleichzeitig dazu beitragen, die Problematik "Wasser und nachhaltige Entwicklung" und die Dringlichkeit eines Umdenkens auch in den Industrieländern der Öffentlichkeit bewusster zu machen.

Interessenten können ihre Unterlagen an das Kuratorium "Entwicklungsländerpreis", c/o Der Präsident, Justus-Liebig-Universität Gießen, Ludwigstraße 23, D-35390 Gießen senden. Für weitere Rückfragen steht Ihnen Frau Knauer unter der Telefonnr. 0641 99-12102 zur Verfügung.

Charis Pöthig | KfW
Weitere Informationen:
http://hrza1.hrz.uni-giessen.de/forschungsfoerderung/entwickpreis_jlu.cfm

Weitere Berichte zu: Entwicklungsländerpreis Wassersektor

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Innovationen in der Bionik gesucht!
18.01.2018 | VDI Verein Deutscher Ingenieure e. V.

nachricht Fraunhofer HHI erhält AIS Technology Innovation Award 2018 für 3D Human Body Reconstruction
17.01.2018 | Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut, HHI

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Maschinelles Lernen im Quantenlabor

Auf dem Weg zum intelligenten Labor präsentieren Physiker der Universitäten Innsbruck und Wien ein lernfähiges Programm, das eigenständig Quantenexperimente entwirft. In ersten Versuchen hat das System selbständig experimentelle Techniken (wieder)entdeckt, die heute in modernen quantenoptischen Labors Standard sind. Dies zeigt, dass Maschinen in Zukunft auch eine kreativ unterstützende Rolle in der Forschung einnehmen könnten.

In unseren Taschen stecken Smartphones, auf den Straßen fahren intelligente Autos, Experimente im Forschungslabor aber werden immer noch ausschließlich von...

Im Focus: Artificial agent designs quantum experiments

On the way to an intelligent laboratory, physicists from Innsbruck and Vienna present an artificial agent that autonomously designs quantum experiments. In initial experiments, the system has independently (re)discovered experimental techniques that are nowadays standard in modern quantum optical laboratories. This shows how machines could play a more creative role in research in the future.

We carry smartphones in our pockets, the streets are dotted with semi-autonomous cars, but in the research laboratory experiments are still being designed by...

Im Focus: Fliegen wird smarter – Kommunikationssystem LYRA im Lufthansa FlyingLab

• Prototypen-Test im Lufthansa FlyingLab
• LYRA Connect ist eine von drei ausgewählten Innovationen
• Bessere Kommunikation zwischen Kabinencrew und Passagieren

Die Zukunft des Fliegens beginnt jetzt: Mehrere Monate haben die Finalisten des Mode- und Technologiewettbewerbs „Telekom Fashion Fusion & Lufthansa FlyingLab“...

Im Focus: Ein Atom dünn: Physiker messen erstmals mechanische Eigenschaften zweidimensionaler Materialien

Die dünnsten heute herstellbaren Materialien haben eine Dicke von einem Atom. Sie zeigen völlig neue Eigenschaften und sind zweidimensional – bisher bekannte Materialien sind dreidimensional aufgebaut. Um sie herstellen und handhaben zu können, liegen sie bislang als Film auf dreidimensionalen Materialien auf. Erstmals ist es Physikern der Universität des Saarlandes um Uwe Hartmann jetzt mit Forschern vom Leibniz-Institut für Neue Materialien gelungen, die mechanischen Eigenschaften von freitragenden Membranen atomar dünner Materialien zu charakterisieren. Die Messungen erfolgten mit dem Rastertunnelmikroskop an Graphen. Ihre Ergebnisse veröffentlichen die Forscher im Fachmagazin Nanoscale.

Zweidimensionale Materialien sind erst seit wenigen Jahren bekannt. Die Wissenschaftler André Geim und Konstantin Novoselov erhielten im Jahr 2010 den...

Im Focus: Forscher entschlüsseln zentrales Reaktionsprinzip von Metalloenzymen

Sogenannte vorverspannte Zustände beschleunigen auch photochemische Reaktionen

Was ermöglicht den schnellen Transfer von Elektronen, beispielsweise in der Photosynthese? Ein interdisziplinäres Forscherteam hat die Funktionsweise wichtiger...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Kongress Meditation und Wissenschaft

19.01.2018 | Veranstaltungen

LED Produktentwicklung – Leuchten mit aktuellem Wissen

18.01.2018 | Veranstaltungen

6. Technologie- und Anwendungsdialog am 18. Januar 2018 an der TH Wildau: „Intelligente Logistik“

18.01.2018 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rittal vereinbart mit dem Betriebsrat von RWG Sozialplan - Zukunftsorientierter Dialog führt zur Einigkeit

19.01.2018 | Unternehmensmeldung

Open Science auf offener See

19.01.2018 | Geowissenschaften

Original bleibt Original - Neues Produktschutzverfahren für KFZ-Kennzeichenschilder

19.01.2018 | Informationstechnologie