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Bund fördert Forschung zur medizinischen Vorsorge

28.10.2003


BMBF stellt sechs Millionen Euro zur Verfügung



Der Volksmund scheint es zu wissen: Vorbeugung ist die beste Medizin. Warum und in welchem Maße Prävention hilft, die Gesundheit und Lebensqualität des Menschen zu verbessern, soll ein neues Forschungsprogramm des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) herausfinden. In den kommenden drei Jahren stehen sechs Millionen Euro für Projekte der Präventionsforschung zur Verfügung.



Mit dem neuen Förderschwerpunkt werden erstmals umfangreiche Daten zur Wirksamkeit von medizinischer Vorsorge zusammengetragen. So ist immer noch unklar, auf welche Art zum Beispiel Wirbelsäulengymnastik vor Rückenproblemen schützt oder Stressabbau dem Herzinfarkt vorbeugt. Ziel ist unter anderem, neue Konzepte und Instrumente gegen Zivilisationskrankheiten zu evaluieren.

Der Förderschwerpunkt "Präventionsforschung" ist Folge des vom BMBF initiierten Futur-Prozesses. In Futur haben Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Nichtregierungsorganisationen sowie Querdenker und Nachwuchskräfte zukünftige Forschungsfelder identifiziert. "Ein Leben lang gesund und vital durch Prävention" war eines der vier empfohlenen Themen.

Weitere Informationen zur Ausschreibung des Förderschwerpunktes "Präventionsforschung":

Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR)
Projektträger im DLR Gesundheitsforschung
Tel.: 0228 - 3821-210
E-Mail: www.gesundheitsfoschung@dlr.de

Silvia von Einsiedel | BMBF
Weitere Informationen:
http://www.pt-dlr.de

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