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Bundesverdienstkreuz für vielfältiges Engagement um Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

15.09.2003


v.r.: Dr. Otto Wiesheu, Bayerischer Staatsminister für Wirtschaft, Verkehr und Technologie, Dr. Alexander Imbusch, Hildegard Imbusch.


Mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande wurde am 10. September 2003 Dr. Alexander Imbusch, Leiter der Hauptabteilung Forschung und Kommunikation der Fraunhofer-Gesellschaft, vom bayerischen Wirtschaftsminister Dr. Otto Wiesheu ausgezeichnet.

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Staatsminister Wiesheu würdigte bei der Ehrung im bayerischen Wirtschaftsministerium Dr. Alexander Imbusch für »das vielfältige Engagement um Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft.« Dr. Alexander Imbusch ist seit 30 Jahren in führender Position in der Fraunhofer-Zentrale in München tätig, seit 1980 als Leiter der Hauptabteilung Forschung und Kommunikation. »In dieser Funktion haben Sie sich Verdienste bei der Differenzierung und Optimierung der deutschen Forschungslandschaft erworben. Mit großem persönlichen Einsatz haben Sie die Kommunikation zwischen Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wirtschaft und den politischen Ebenen des Bundes und der Länder intensiviert«, so Dr. Wiesheu bei der Ehrung. Dr. Imbusch war maßgeblich am Erfolgskurs der Fraunhofer-Gesellschaft beteiligt, der Ende der 70er Jahre begann. Wichtige Meilensteine waren die Gründung von mehr als 20 neuen Fraunhofer-Instituten und -Arbeitsgruppen in den neuen Bundesländern, die Formulierung der »Grundsätze der Fraunhofer-Gesellschaft«, die Durchsetzung eines einheitlichen, neuen Erscheinungsbildes für alle Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft, die Systemevaluation der Fraunhofer-Gesellschaft sowie die Überprüfung der Geschäftsprinzipien und -prozesse mit dem Ziel der weiteren Leistungssteigerung und schließlich die Integration des Forschungszentrums Informationstechnik GmbH GMD und des Heinrich-Hertz-Instituts für Nachrichtentechnik, Berlin GmbH.

Alexander Imbusch, 1941 in Waldenburg Schlesien geboren, kam nach Physik-Studium und Promotion an der TU Berlin und der Universität Marburg im Jahre 1973 zur Fraunhofer-Gesellschaft, um sich beim Aufbau der modernen, erfolgsorientierten Fraunhofer-Gesellschaft zu engagieren. Seit 1980 ist er als Leiter der Hauptabteilung Forschung und Kommunikation maßgeblich an der strategischen Weiterentwicklung des Technologieportfolios beteiligt. Durch eine konsequente Ausrichtung am FuE-Markt gelang es der Fraunhofer-Gesellschaft ein unverwechselbares Profil zu geben und in wirtschaftlichen Erfolg umzusetzen. Inzwischen hat die Fraunhofer-Gesellschaft auch international ein hohes Renommee in der Science-Community wie in der Wirtschaft. Das enorme Wachstum in den vergangenen 25 Jahren verdeutlichen folgende Zahlen: Vor 25 Jahren hatte die Fraunhofer-Gesellschaft einen Etat von 88 Millionen Euro, heute beläuft er sich auf über eine Milliarde Euro.

| Fraunhofer-Gesellschaft
Weitere Informationen:
http://www.fraunhofer.de

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