Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bayer HealthCare verleiht den International Aspirin® Award

12.09.2003


Der International Young Researcher’s Aspirin® Award 2003 geht an den chinesischen Internisten Dr. Minsheng Yuan.


Ein Meilenstein für die Diabetes-Forschung

... mehr zu:
»ASS »Acetylsalicylsäure

Dr. Minsheng Yuan (39) aus China erhält heute (12.9.) den International Aspirin® Award 2003. Der an der Harvard University in Bosten/USA arbeitende Internist hat den Mechanismus entschlüsselt, nach dem Acetylsalicylsäure (ASS) die Fähigkeit besitzt, den Blutzuckerspiegel deutlich zu senken. "Die Arbeit von Dr. Yuan ist ein wichtiger Meilenstein für die weitere Erforschung der Diabetes und ihrer Vorstufe, der Insulin-Resistenz", würdigte Prof. Dr. Jürgen Meyer, Vorsitzender der Award-Jury, den Erfolg des jungen Wissenschaftlers. Allein in Deutschland leiden rund vier Millionen Menschen an der Stoffwechselkrankheit Diabetes.

Die Acetylsalicylsäure, der Wirkstoff von Aspirin®, steckt heute mehr denn je voller Überraschungen. Die Wissenschaft zeigt immer neue Wege auf, mit ASS schwerwiegenden Erkrankungen vorbeugend zu begegnen. "Mit dem Young Researchers’ Aspirin® Award wollen wir junge Wissenschaftler ermuntern, ihre wissenschaftliche Kreativität und Initiative auch in Zukunft auf neue Anwendungsgebiete für ASS auszurichten", sagte Gary Balkema, Leiter der Division Consumer Care von Bayer HealthCare bei der Verleihung des Preises in Fiuggi.


Der International Aspirin®-Award ist mit 10.000 Euro dotiert.

Ursprünglich als Schmerzmittel entwickelt, hat der Wirkstoff von Aspirin® inzwischen auf vielen weiteren medizinischen Anwendungsgebieten Bedeutung erlangt, etwa zur Vorbeugung von Herzinfarkt und Schlaganfall, als Strategie zur Sekundärprävention bei Diabetikern - Männern und Frauen -, bei denen Hinweise auf eine Stenose der großen Blutgefäße vorliegen, sowie als Primärpräventionsstrategie bei Diabetikern zusätzlich zur Behandlung von kardiovaskulären Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Rauchen, Fettsucht, hohen Blutfettwerten usw. ASS spielt auch eine wichtige Rolle bei der Akutbehandlung des Herzinfarktes, der Behandlung von Angina Pectoris und Migräne-Kopfschmerz. Zahlreiche internationale Studien befassen sich derzeit zudem mit der Wirkung von ASS zur Vorbeugung einiger Krebsarten. Jährlich erscheinen rund 3.500 wissenschaftliche Veröffentlichungen zu Aspirin® und dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Presseinformation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung des Bayer-Konzerns beruhen. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten und andere Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen Einschätzungen abweichen. Diese Faktoren schließen diejenigen ein, die wir in Berichten an die Frankfurter Wertpapierbörse sowie die amerikanische Wertpapieraufsichtsbehörde (inkl. Form 20-F) beschrieben haben. Die Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.

| Bayer
Weitere Informationen:
http://www.bayer.de

Weitere Berichte zu: ASS Acetylsalicylsäure

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise