Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Innovationen und Zukunftstechnologien für den Mittelstand - Bilanz des Förderprogramms PRO INNO

19.02.2003


Innovationen und Zukunftstechnologien für den Mittelstand - Bilanz des Förderprogramms PRO INNO für das Jahr 2002

Das bundesweite technologieübergreifende Förderprogramm "Innovationskompetenz mittelständischer Unternehmen" des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit wurde im Jahr 2002 erfolgreich weitergeführt. PRO INNO stärkt die Innovationskompetenz der mittelständischen Wirtschaft durch Förderung von FuE-Kooperationsprojekten und erbringt damit einen wichtigen Beitrag zur in der Koalitionsvereinbarung der Bundesregierung angekündigten Initiative "Innovation und Zukunftstechnologien im Mittelstand". Durch gemeinsame Projekte und Personalaustausch zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen wird unmittelbarer Technologietransfer praktiziert, moderne Technologien werden für den Mittelstand erschlossen. In der Bilanz für das Jahr 2002 sind die mit den PRO INNO-Projekten erreichten Resultate und die Entwicklungen im Programm ausführlich dargestellt. Hier eine kurze Zusammenfassung:

1. Im Jahr 2002 konnten 1.491 Anträge von kleinen und mittleren Unternehmen und Forschungseinrichtungen neu bewilligt und 120 Mio. ? an Fördermitteln zur Verfügung gestellt werden. Dies unterstreicht die Bedeutung und Breitenwirksamkeit des Programms. Die hohe Nachfrage aus der mittelständischen Wirtschaft hält unvermindert an. Von den ausgezahlten Mitteln gingen 84% an KMU und 16% an Forschungseinrichtungen.

2. Allein 962 neue KMU haben in 2002 mit Unterstützung des Programms PRO INNO erstmals ihre Innovationsfähigkeit ausgebaut. Die dargestellten Förderbeispiele verdeutlichen die hohen technologischen Ansprüche, die thematische Bandbreite und die wirtschaftliche Orientierung der geförderten Projekte.

3. Als ein wesentliches gesamtwirtschaftliches Ergebnis kann der Beschäftigungsbeitrag der im Rahmen von PRO INNO geförderten Projekte gewertet werden. 2002 arbeiteten 11.500 Personen ganz oder zeitweilig an den Förderprojekten. Das entspricht 6.750 vollbeschäftigten Personen für FuE. Davon waren 10% projektbegründete Neueinstellungen.

4. Ein besonderes Merkmal der PRO INNO-Projekte ist die Marktorientierung. Dementsprechend resultieren aus den Projekten zwei Jahre nach FuE-Abschluss und Markteinführung der neuen Produkte durchschnittlich acht neugeschaffene oder erhaltene Arbeitsplätze in den nachfolgenden Produktionsstufen. Bei 2.600 laufenden Vorhaben in 2002 ergibt sich ein direkter Effekt von 20.800 Arbeitsplätzen in der mittelständischen Wirtschaft.

5. PRO INNO hat weiterhin eine große Bedeutung für den Umstrukturierungs- und Aufholprozess in den neuen Bundesländern. 60% der Fördermittel entfielen wie schon in den Vorjahren auf diese Region. Sachsen bleibt Spitzenreiter unter allen Bundesländern bei der Nutzung von PRO INNO.

6. Der Anteil der Kooperationen von Unternehmen mit Forschungseinrichtungen hat sich in 2002 bei rund 50% stabilisiert. Durch die Zusammenarbeit von KMU und Forschungseinrichtungen wird nachfrageorientierter direkter Technologietransfer in die Wirtschaft betrieben und die stärkere Marktorientierung der deutschen Forschung vorangetrieben. Die Breite der Forschungseinrichtungen hat in 2002 zugenommen.

BMWI | Pressestelle
Weitere Informationen:
http://www.bmwi.de

Weitere Berichte zu: INNO KMU PRO Zukunftstechnologie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro
24.03.2017 | Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg

nachricht TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro
24.03.2017 | Technische Universität Kaiserslautern

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise