Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Staatspreis für Innovation 2002

24.01.2003


Den Sieger zu ermitteln wird schwer, denn alle Projekte des Staatspreises für Innovation 2002 sind außerordentlich spannend!



Die Nominierungen für den Staatspreis für Innovation 2002 zeigen wie innovativ Österreichs Betriebe sind. Jetzt kann man sich ein Bild davon machen, denn am Montag, den 27. Jänner 2003 wird das beste Unternehmen prämiert.

... mehr zu:
»Ernährung »Staatspreis


Schwimmhallen gleichzeitig entfeuchten und heizen

In das Rennen um den Staatspreis 2002 ging stellvertretend für das Burgenland die Firma Radel - Hahn Klimatechnik, die ein Schwimmhallenklimagerät entwickelte. Das Gerät entfeuchtet die Luft in Hallenbädern. Dadurch bleibt die Gebäudesubstanz unbeschädigt. Gleichzeitig kann das neue Klimagerät sowohl die Halle als auch das Beckenwasser beheizen.

Revolutionäre Brandbekämpfung mit Helm-Sichtgerät

Mit einer Weltneuheit für Brandeinsätze punktete Active Photonics aus Kärnten. Mit der Entwicklung des „active head-up“, einem neuartigen Infrarot Sichtgerät, zur Montage an Feuerwehrhelmen ist es nun möglich, auch in dunkler und stark verrauchter Umgebung die Übersicht zu bewahren und die Hände für den Brandeinsatz frei zu halten.

Mikro-Stimulationsgerät macht Schmerzpatienten mobil

Durch einen am Ohr angebrachten elektrischen Impulsgeber ist es erstmals gelungen, eine Behandlung von Schmerzpatienten außerhalb des Krankenhauses durchzuführen. Diese Erfindung wurde in Mauerbach (NÖ) bei der Firma Biegler Medizinelektronik in Zusammenarbeit mit einem Gefäßchirurgen entwickelt und brachte die Nominierung zum Staatspreis für Innovation 2002.

Neue Filtermodule reinigen und recyceln Abwässer

Dem Thema Wasser nahm sich auch die aus Oberösterreich stammende Firma MinerWa Umwelttechnik an. Die Membran-Filtration mit neu entwickelten Filtermodulen bringt für die Auto-, Papier- und Chemische Industrie eine Reduktion der Systemkosten von 75%, reinigt industrielle Abwässer effektiver und filtert Betriebsstoffe heraus, die dann wieder zum Einsatz kommen.

Mehr Sicherheit mit Xenon-Scheinwerfer

Die Firma AB Mikroelektronik aus Salzburg sorgt für erhöhte Fahrsicherheit im Straßenverkehr. Mit einem Vorschaltgerät für Xenon-Scheinwerfer kann die Lichtausbeute um 100% erhöht werden. Das technologisch hochwertige Produkt wird bereits in zahlreichen Marken eingebaut, darunter Renault und Ferrari. Die Produktion in Serie für sämtliche Automobilmarken ist bereits angedacht.

Unblutige Herz-Kreislauf-Messungen

Auch die europäische Kulturhauptstadt 2003 reichte eine Weltneuheit ein. Mit dem „Task Force Monitor", des Grazer Unternehmens CNSystems Medizintechnik, gelang es, das weltweit Erste und bis dato einzige Diagnose- & Monitoringsystem zu entwickeln. Alle wichtigen Herz-Kreislauf-Werte werden nicht-invasiv (d.h. ohne blutigen Eingriff in den Patienten z.B. mit einem Katheter) und für jeden einzelnen Herzschlag ermittelt und für den Mediziner in Echtzeit dargestellt. Die NASA bekundet bereits Interesse.

Diagnose und Therapieerfolg mit Bewegungsmessgerät

Mit LUKOtronic schickte Tirol eine Firma ins Rennen, die ein Bewegungsmeßgerät erfunden hat. Die präzise und schnelle Aufnahme und Analyse von Bewegungen ist in verschiedensten medizinischen (Haltungsschäden, Parkinson,...), wissenschaftlichen (Bewegungsoptimierung im Sport) und auch industriellen Einsatzbebieten (Steuerung von Präzisionsmaschienen in der Fertigung) von Interesse.

Autoschlauch-Schnellkupplung „ShortClip“

„ShortClip“ heißt der Vorarlberger Innovationsbeitrag der Firma Henn. Eine Schlauchschnellkupplung für die Automobilindustrie, die um ein vielfaches einfacher zu montieren ist sowie dem wachsenden Druck von Turboladern, Pulsationen und Temperaturen stand hält. Einsatz findet diese Innovation bereits bei DaimlerChrysler, Porsche, VW und BMW.

Schnuller für Frühgeborene

Der Schnuller ist für Frühgeborene besonders wichtig, da der für die Ernährung wichtige Saugreflex noch zu schwach ausgeprägt ist. Der aus weichem Silikon hergestellte Schnuller von MAM Babyartikel (Wien) heißt „Mam Preemie“.
Diese Innovation unterstützt Frühchen für einen raschen Umstieg von der Ernährung per Sonde auf die Flaschennahrung, die wiederum die notwendige Gewichtszunahme beschleunigt.

www.innovatives-oesterreich.at | www.innovatives-oesterreich.at
Weitere Informationen:
http://www.staatspreis.co.at

Weitere Berichte zu: Ernährung Staatspreis

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2018 für klinische Pharmakologie
19.09.2017 | Paul-Martini-Stiftung (PMS)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften