Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

InnoNet-Ideenwettbewerb – Förderung von innovativen Netzwerken

24.01.2003


Noch bis zum 28. Februar 2003 haben Forschungsinstitute und Unternehmen Zeit, Konzepte für innovative Kooperationsprojekte zu entwickeln und damit am InnoNet-Ideenwettbewerb teilzunehmen. Mit dem Programm InnoNet - Förderung von innovativen Netzwerken - unterstützt das Bundesministerium für Wirtschaft und Arbeit (BMWA) gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte von Wirtschaft und Wissenschaft. Für jedes geförderte InnoNet-Projekt stellt das BMWA bis zu 1,5 Mio. Euro zur Verfügung. Das Ministerium will damit der Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit von mittelständischen Unternehmen einen neuen Schub geben.



An jedem Verbundprojekt nehmen mindestens sechs Partner - zwei rechtlich voneinander unabhängige Forschungseinrichtungen und vier mittelständische Unternehmen - teil. Eine Neuerung gibt es in dieser Wettbewerbsrunde bei der Zusammensetzung der Projektnetzwerke auf Forschungsseite: Mussten sich in der Vergangenheit noch mindestens zwei Forschungseinrichtungen unterschiedlicher Kategorien (beispielsweise eine Bundesanstalt und eine Fachhochschule) in einem Projekt zusammenfinden, so können die Forschungspartner jetzt auch aus der selben Kategorie kommen (beispielsweise zwei Universitäten).



Mit der Förderung können bis zu 85 % der gesamten Forschungsaufwendungen finanziert werden; die mitwirkenden Unternehmen tragen die restlichen 15 % und steuern außerdem mindestens 20 % eigene FuE-Leistungen bei. Das im InnoNet-Modellversuch erstmals erprobte Verfahren der Teilfinanzierung durch die Industrie hat sich in den drei Jahren seit Start des Programms bewährt. Die angewandte Forschung in den Instituten wird gezielt an den Bedürfnissen der Industrie ausgerichtet.

Einsendeschluss für Ideenskizzen zu InnoNet-Projekten ist der 28. Februar. Eine unabhängige Jury mit Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden wird die besten Konzepte auswählen und dem BMWA zur Förderung vorschlagen. Die Gewinner präzisieren anschließend ihre Ideenskizze in einem Förderungsantrag. Seit 1999 haben 47 Verbundprojekte mit insgesamt 437 Partnern aus Industrie und Forschung ihre Arbeit aufgenommen. 32 weitere Verbundprojekte befinden sich derzeit in der Antragsphase.

Hilfestellung bei der Erstellung der Konzeptpapiere gibt es im Internet unter http://www.vdivde-it.de/innoNet/ oder an der Telefon-Hotline: 03328 / 435-136. Die Ideenskizzen gehen an:

VDI/VDE-Technologiezentrum Informationstechnik GmbH
- InnoNet -
Rheinstraße 10 B, 14513 Teltow
InnoNet@vdivde-it.de


Wiebke Ehret | idw
Weitere Informationen:
http://www.vdivde-it.de/innoNet/

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Strukturbiologieforschung in Berlin: DFG bewilligt Mittel für neue Hochleistungsmikroskope
20.10.2017 | Freie Universität Berlin

nachricht Gitterdynamiken in ionischen Leitern
18.10.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: 65 neue genetische Risikomarker für Brustkrebs entdeckt

Manche Familien sind häufiger von Brustkrebs betroffen als andere. Dies kann bislang nur teilweise durch genetische Risikomarker erklärt werden. In einem weltweiten Verbund haben Forscher nun 65 weitere Erbgutvarianten identifiziert, die zum Brustkrebsrisiko beitragen. Die Studie, an der auch Wissenschaftler vom Deutschen Krebsforschungszentrum und dem Universitätsklinikum Heidelberg beteiligt waren, wurde in der Fachzeitschrift Nature veröffentlicht. Die Forscher erwarten, dass die Ergebnisse dazu beitragen, Screeningprogramme und die Früherkennung von Brustkrebs zu verbessern.

Seit Angelina Jolies medienwirksamer Entscheidung, sich vorbeugend die Brüste entfernen zu lassen, ist der genetische Hintergrund von Brustkrebs auch einer...

Im Focus: Salmonellen als Medikament gegen Tumore

HZI-Forscher entwickeln Bakterienstamm, der in der Krebstherapie eingesetzt werden kann

Salmonellen sind gefährliche Krankheitserreger, die über verdorbene Lebensmittel in den Körper gelangen und schwere Infektionen verursachen können. Jedoch ist...

Im Focus: Salmonella as a tumour medication

HZI researchers developed a bacterial strain that can be used in cancer therapy

Salmonellae are dangerous pathogens that enter the body via contaminated food and can cause severe infections. But these bacteria are also known to target...

Im Focus: Hochfeldmagnet am BER II: Einblick in eine versteckte Ordnung

Seit dreißig Jahren gibt eine bestimmte Uranverbindung der Forschung Rätsel auf. Obwohl die Kristallstruktur einfach ist, versteht niemand, was beim Abkühlen unter eine bestimmte Temperatur genau passiert. Offenbar entsteht eine so genannte „versteckte Ordnung“, deren Natur völlig unklar ist. Nun haben Physiker erstmals diese versteckte Ordnung näher charakterisiert und auf mikroskopischer Skala untersucht. Dazu nutzten sie den Hochfeldmagneten am HZB, der Neutronenexperimente unter extrem hohen magnetischen Feldern ermöglicht.

Kristalle aus den Elementen Uran, Ruthenium, Rhodium und Silizium haben eine geometrisch einfache Struktur und sollten keine Geheimnisse mehr bergen. Doch das...

Im Focus: Schmetterlingsflügel inspiriert Photovoltaik: Absorption lässt sich um bis zu 200 Prozent steigern

Sonnenlicht, das von Solarzellen reflektiert wird, geht als ungenutzte Energie verloren. Die Flügel des Schmetterlings „Gewöhnliche Rose“ (Pachliopta aristolochiae) zeichnen sich durch Nanostrukturen aus, kleinste Löcher, die Licht über ein breites Spektrum deutlich besser absorbieren als glatte Oberflächen. Forschern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es nun gelungen, diese Nanostrukturen auf Solarzellen zu übertragen und deren Licht-Absorptionsrate so um bis zu 200 Prozent zu steigern. Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler nun im Fachmagazin Science Advances. DOI: 10.1126/sciadv.1700232

„Der von uns untersuchte Schmetterling hat eine augenscheinliche Besonderheit: Er ist extrem dunkelschwarz. Das liegt daran, dass er für eine optimale...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Konferenz IT-Security Community Xchange (IT-SECX) am 10. November 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

Die Zukunft der Luftfracht

23.10.2017 | Veranstaltungen

Ehrung des Autors Herbert W. Franke mit dem Kurd-Laßwitz-Sonderpreis 2017

23.10.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Fettstoffwechsel beeinflusst Genaktivität

24.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Forscher der Universität Hamburg entdecken Mechanismus zur Verdopplung von Pflanzengenomen

24.10.2017 | Biowissenschaften Chemie

Bakterielle Toxine im Darm

24.10.2017 | Biowissenschaften Chemie