Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Uni Heidelberg: Humboldt-Stiftung finanziert drei neue internationale Forschungskooperationen

22.01.2003


AvH-Generalsekretär Dr. Manfred Osten und Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff: "Dieser Erfolg belegt anschaulich die Attraktivität der Universität Heidelberg für die globale Elite der Wissenschaft"



Die Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) finanziert drei neue internationale Forschungskooperationen an der Universität Heidelberg. "International erfolgreiche Wissenschaft braucht internationale Spitzenwissenschaftler", schrieb AvH-Generalsekretär Dr. Manfred Osten in diesen Tagen an Rektor Prof. Dr. Peter Hommelhoff. Osten freue sich daher, dass die Universität Heidelberg "von drei positiv entschiedenen Nominierungen in den Forschungspreisträger-Programmen der Humboldt-Stiftung profitieren wird". Auch für Hommelhoff ist die Bewilligung ein Grund zur Freude. "In den vergangenen Jahren hat sich die Universität Heidelberg stets in der Spitzengruppe derjenigen deutschen Hochschulen positioniert, die die meisten hoch qualifizierten ausländischen Gastwissenschaftler der Humboldt-Stiftung aus aller Welt anzogen." Was die neuen Forschungskooperationen betrifft, teilt Hommelhoff die Einschätzung des Humboldt-Generalsekretärs: Dieser Erfolg belege anschaulich die Attraktivität der Universität Heidelberg für die globale Elite der Wissenschaft.



Die drei neuen Preisträger stammen aus Japan, den USA und Indien. Prof. Dr. Koichi Komatsu (Forschungspreis-Programm auf Gegenseitigkeit) aus Japan wird bei Prof. Dr. Rolf Gleiter am Institut für Organische Chemie der Universität Heidelberg forschen. Prof. Dr. Arie Kruglanski (Geisteswissen-schaftler Forschungspreis-Programm) aus den USA geht zu Prof. Dr. Klaus Fiedler an das Psychologische Institut. Dr. Jai Pal Mittal (Forschungspreis-Programm auf Gegenseitigkeit) aus Indien wird bei Prof. Dr. Jürgen Wolfrum am Physikalisch-Chemischen Institut wissenschaftlich arbeiten.

Mit diesen Preisen honoriere die Humboldt-Stiftung auch die internationale Anerkennung des wissenschaftlichen Profils der Universität Heidelberg, so Osten. Diese neuen Kooperationen "treiben die dringend notwendige Internationalisierung des Wissenschaftsstandortes Deutschland vorbildlich voran".

Seit 30 Jahren ermöglicht es der Humboldt-Forschungspreis, international anerkannte ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für ihre herausragenden Lebensleistungen zu ehren, und sie zu einem selbstgewählten Forschungsvorhaben in Kooperation mit Fachkollegen in Deutschland einzuladen. Potenzielle Preisträger werden von ihren deutschen Fachkollegen nominiert. Die Preise sind mit bis zu 75.000 Euro dotiert.

Rückfragen bitte an:

Universität Heidelberg
Dr. Michael Schwarz
Tel. 06221 - 542310, Fax - 542317
E-mail: michael.schwarz@rektorat.uni-heidelberg.de

Dr. Michael Schwarz | idw

Weitere Berichte zu: Forschungskooperation Forschungspreis-Programm

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet
02.12.2016 | Universität zu Lübeck

nachricht Ohne erhöhtes Blutungsrisiko: Schlaganfall innovativ therapieren
02.12.2016 | Universität Duisburg-Essen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie