Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Bahlsen-Stiftung fördert ökologisches Neubauprojekt der FH Osnabrück

03.12.2002


Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung mit Sitz in Hannover hat 750.000 Euro für das geplante neue "Zentrum für Verbraucherinformation, Ernährung, nachhaltige Lebensmittelproduktion und Nacherntetechnologie" bewilligt.



Das Gebäude wird im kommenden Jahr auf dem Gelände des Waldhofs, dem Bioland-Versuchsbetrieb des Fachbereichs Agrarwissenschaften der Fachhochschule Osnabrück, gebaut werden.



Die Stiftung folgt damit dem Antrag eines Projektteams aus vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Studiengänge Landwirtschaft und Ökotrophologie der Fachhochschule. In dem neuen ökologischen Gebäudekomplex, für den der Entwurf eines Architekten vorliegt, entstehen Räumlichkeiten für Information, Bildung, Ausbildung und Beratung, Erfahrungsaustausch, Ausstellungen und Bewirtung sowie eine Schaukäserei. Hier soll theoretisches Wissen rund um die Themen Ernährung, nachhaltige Lebensmittelproduktion und Nacherntetechnologie, gekoppelt mit praktischen Einblicken und individuellen Sinnerlebnissen, vermittelt werden. So entsteht eine Plattform, auf der sich Endverbraucher, Marktpartner, Multiplikatoren und Wissenschaftler unter praxisnahen Bedingungen treffen. Damit kann das Zentrum für Verbraucherinformation Themen aus den verschiedensten landwirtschaftlichen und gartenbaulichen Bereichen sowohl theoretisch fundiert aufarbeiten und didaktisch-methodisch präsentieren, als auch diese Prozesse direkt erlebbar gestalten. So werden Erzeugern Möglichkeiten der Einkommenssicherung veranschaulicht und Verbrauchern wird der hohe Stellenwert ökologisch erzeugter Lebensmittel und handwerklich bzw. hauswirtschaftlich verarbeiteter Produkte verdeutlicht. Das neue Zentrum ergänzt das Spektrum der Versuchsbetriebe der Fachhochschule Osnabrück hinsichtlich der Erfahrbarkeit landwirtschaftlicher Aktivitäten sowie der ressourcenschonenden Verarbeitung ökologisch regional erzeugter Produkte.

Die Rut- und Klaus-Bahlsen-Stiftung, 1972 von Klaus Bahlsen (1908-1991) gegründet, fördert vornehmlich Projekte der Naturheilkunde, des Naturschutzes, von Ökologischem Landbau und Gesunder Ernährung. Für Prof. Dr. Burkhard Huch, Vorstandsvorsitzender der Stiftung, wird jetzt in Osnabrück eine lang gehegte Idee erstmalig Wirklichkeit, all diese Schwerpunkte in einem Projekt zu integrieren, wenn hier angewandte Forschung, Lehre und Weiterbildung für Studierende, Erzeuger und Verbraucher in einer landwirtschaftlich bedeutsamen Region Niedersachsens mit großem ökologischen Entwicklungspotenzial ganzheitlich betrieben wird.

weitere Auskünfte erteilt:
Frau Prof. Dr. Elisabeth Leicht-Eckardt
Fachhochschule Osnabrück
Postfach 1940, 49009 Osnabrück
Tel.: 0541/969-5088
Email: e.leicht-eckardt@fh-osnabrueck.de

Lidia Uffmann | idw

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Förderungen Preise:

nachricht Millionen für die Krebsforschung
20.09.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

nachricht Ausschreibung des Paul-Martini-Preises 2018 für klinische Pharmakologie
19.09.2017 | Paul-Martini-Stiftung (PMS)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Förderungen Preise >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften